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DI Reingard Neto
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reingard.neto@ffg.at

EUREKA

Das Netzwerk für internationale, marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte
EUREKA ist eine europäisch-internationale Initiative für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung (F&E) in Europa und bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen Rahmen für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte. Derzeit zählen 39 Staaten und die Europäische Kommission zu den Vollmitgliedern von EUREKA.

Seit 1985 verleiht EUREKA sein Exzellenzlabel für marktorientierte F&E-Projekte. Jedes EUREKA-Projekt erfordert Partner aus mindestens zwei Mitgliedsländern und zielt auf die Entwicklung fortgeschrittener ziviler Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen für den Weltmarkt ab. EUREKA ist "bottom-up" organisiert: Es gibt keine thematischen Einschränkungen oder Ausschreibungstermine.

Das EUREKA-Büro in der FFG vermittelt geeignete Fördermittel und passende Partner für geplante Projekte und begleitet Projekte kontinuierlich und systematisch während der gesamten Laufzeit, mit Marketing- und PR-Aktivitäten auch über das Projektende hinaus.

EUREKA-Projekte können laufend als klassische Einzelprojekte in allen technologischen Bereichen oder auch als thematisch orientierte Projekte in folgenden Clustern und Umbrellas eingereicht werden:

IKT-Technologien

  • CATRENE – für Mikro- und Nanotechnologie
  • CELTIC – für Telekommunikationsforschung
  • EURIPIDES – für intelligente Systeme
  • ITEA2 – für eingebettete Systeme und Software

Biowissenschaften

Energie und Umwelt

Produktionstechnologien

  • PRO-FACTORY – für Produktion und Prozessautomatisierung

Verkehr

  • LOGCHAIN+ – für Gütertransporte und Logistik-Entwicklungen

Mit Eurostars steht F&E treibenden Klein- und Mittelbetrieben (KMU) seit 2007 ein maßgeschneidertes Förderprogramm von EUREKA und dem 7. EU-Rahmenprogramm zur Verfügung.

Zielgruppe und Teilnahmeberechtigung:
Österreichische Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen, die sich an EUREKA-Projekten beteiligen.

    • Der Projektkoordinator ("Main Participant") schickt den fertigen Projektantrag nach Rücksprache mit seinem nationalen NPC bzw. Project Officer an das EUREKA Büro. Der NPC reicht dann das Projekt für das gesamte Konsortium im EUREKA Sekretariat (Brüssel) ein.

      Die Förderung für EUREKA-Projekte erfolgt jeweils auf nationaler Ebene. In Österreich ist die FFG die nationale Förderungsstelle für EUREKA-Projektpartner aus dem Bereich der Wirtschaft. Die Projekte werden nach den Kriterien der Basisförderung der FFG – allerdings mit erhöhten Fördersätzen – gefördert.

      Die EUREKA Initiative ist kein Förderinstrument, aber ein Türöffner zum bestmöglichen Förderprogramm, das für ein bestimmtes Forschungs- bzw. Entwicklungsvorhaben in Anspruch genommen werden können. Üblicherweise erfolgt die Förderung eines EUREKA-Projektes auf nationaler Ebene. Für industrielle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sind hauptsächlich die Förderinstrumente der FFG sehr gut geeignet:

      • Allgemein und immer zugänglich: Die FFG Basisprogramme fördern mit einem Mix aus Zuschuss und Darlehn bis zu max. 50% der anerkannten Kosten, wobei sich der Zuschussanteil um 5%-Punkte für EUREKA Projekte gegenüber nationalen Projekten erhöht. In acht der neuen Bundesländer gibt es zu dieser Basisförderung eine Anschlussförderung, die in Anspruch genommen werden kann.

      • Vom technologischen Thema und Zeitpunkt abhängig: Die FFG veröffentlicht regelmäßig Ausschreibungen, an denen österreichische EUREKA-Projektpartner teilnehmen können, wie zum Beispiel:
      - FIT-IT für Vorhaben im Informationstechnologiebereich
      - Intelligent System Bahn für Vorhaben im Transport und Logistik Bereich
      - usw.

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    • Forschung und Entwicklung

      Vorbereitung der Markteinführung

      Machbarkeitsstudien

      Aufbau/Verbesserung von (Forschungs-)Infrastruktur

      Vernetzung

      Technologietransfer

      Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen

      Genderaktivitäten

      Demonstrationsvorhaben

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    • Für die Erlangung des EUREKA-Status sind zumindest zwei Partner aus zwei verschiedenen EUREKA-Mitgliedsländern erforderlich.

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    • Maschinenbau, Automatisierung, Mess- und Prüftechnik

      Materialwissenschaften, Werkstofftechnologien

      Informations- und Kommunikationstechnologien, Telematik

      Elektrotechnik, Elektronik

      Mikro- und Nanotechnologie

      Biowissenschaften, Lebensmitteltechnik

      Land- und Forstwirtschaft, Veterinärmedizin

      Gesundheitswesen, Humanmedizin, Medizintechnik

      Umwelt, nachhaltiges Wirtschaften

      Energie

      Verkehr, Transportwesen, Fahrzeugtechnik, Bahn- und Schiffstechnologien

      Luftfahrt

      Raumfahrt, Weltraumtechnik

      Sicherheitsforschung

      Bauwirtschaft

      Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

      Geisteswissenschaften

      Natur- und Formalwissenschaften (Physik, Chemie, Mathematik)

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    • für österreichische Projektteilnehmer:
      FFG
      FWF
      Bundesländer
      Spezifische internationale Programme

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