Europäische und Internationale Programme

FFG: Ihr Partner in Europa und der Welt

Die FFG ist das österreichische Kompetenz- und Servicezentrum für die Teilnahme an europäischen und internationalen F&E-Aktivitäten. Die Dienstleistungen reichen von Information, Beratung und Coaching bei der Projektformulierung, Vermittlung von Kooperationspartnern bis zur Unterstützung beim Technologietransfer.


Das Dienstleistungsangebot der FFG im Rahmen der Europäischen und Internationalen Programme umfasst Information und Unterstützung zu folgenden Programmen:


EU-Rahmenprogramm für Forschung, Technologische Entwicklung und Demonstration

Mit ihren Forschungsrahmenprogrammen verfolgt die Europäischen Union das Ziel, die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der Industrie der Gemeinschaft zu stärken sowie ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. In den Forschungsrahmenprogrammen definiert die Europäische Union die wissenschaftlichen und technologischen Ziele, die Grundzüge der dazu eingesetzten Maßnahmen und Forschungsprioritäten, das dazu verfügbare Gesamtbudget und die vorläufige Aufteilung der Mittel.

Das derzeit laufende 7. Rahmenprogramm ist das größte transnationale Forschungsprogramm weltweit. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren (2007 - 2013) und umfasst ein Gesamtbudget von rund 54 Milliarden Euro (davon 4 Milliarden Euro für das EURATOM-Programm).

Für nähere Informationen besuchen Sie bitte das FFG Webportal zum 7. Rahmenprogramm unter http://ffg.at/rp7  

Die Anbahnungsfinanzierung der österreichischen Wirtschaft und Wissenschaft bietet AntragstellerInnen finanzielle Unterstützung bei der Erstellung eines Projektantrages für das 7. EU-Rahmenprogramm. Siehe EU-Anbahnungsfinanzierung

eContentplus

Das Förderprogramm eContentplus verfolgt das Ziel, den Zugang sowie die Nutzung und Verwertbarkeit digitaler Inhalte zu fördern und auf europäischer Ebene voranzutreiben. Zielgruppe des Programms sind Anbieter und Benutzer digitaler Inhalte in ganz Europa.
Neben der Verbesserung der Nutzbarkeit und Wiederverwendung bereits existierender digitaler Inhalte soll durch eContentplus den Benutzern die Auffindbarkeit und der Zugang zu digitalen Inhalten und Diensten, unabhängig von Raum und Sprache, erleichtert werden. eContentplus fördert Themen von öffentlichem Interesse, die sich ohne Unterstützung nicht oder nur langsam weiterentwickeln würden. Multikulturelle und multilinguale Aspekte sind integraler Bestandteil aller Aktivitäten.

ERA-NET

Das ERA-NET Schema als Teil der EU-Rahmenprogramme hat zum Ziel, die nationalen und regionalen Forschungsprogramme in Europa stärker zu koordinieren und aufeinander abzustimmen. Dies ist ein wesentliches Instrument, um die Entwicklung eines gemeinsamen, vitalen Europäischen Forschungsraums (European Research Area – ERA ), eines der großen strategischen Ziele Europas, voranzutreiben. Das ERA-NET Schema wurde 2002 als Teil des 6. EU-Rahmenprogramms ins Leben gerufen. Im aktuellen 7. EU-Rahmenprogramm wird das ERA-NET Schema verstärkt weitergeführt.
Österreich ist derzeit an über 40 ERA-NET-Initiativen beteiligt. Im Rahmen gemeinsamer Ausschreibungen werden kooperative Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte mit Partnern aus an dem jeweiligen ERA-NET beteiligten Ländern oder Regionen gefördert.

Die Förderung erfolgt für die AntragstellerInnen jeweils auf nationaler oder regionaler Ebene auf Basis bestehender Förderprogramme. Es gelten daher die Kriterien der an den Ausschreibungen beteiligten Förderungsprogramme.

EUREKA

EUREKA ist eine Initiative zur Förderung der anwendungsnahen Forschung in Europa und bietet Wirtschaft und Wissenschaft einen Rahmen für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte. Ein in diesem Rahmen förderungswürdiges Projekt muss von Partnern aus mindestens zwei Mitgliedsländern getragen werden und auf die Entwicklung fortgeschrittener ziviler Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen für den Weltmarkt abzielen. EUREKA ist "bottom-up" organisiert - die Initiative geht von den Projektpartnern aus. Es gibt keine thematischen Einschränkungen oder Ausschreibungstermine. Teilnahmenberechtigt sind österreichische Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen.

NEU: EUROSTARS ist ein Programm der europäischen Initiative EUREKA gemeinsam mit dem 7. EU-Rahmenprogramm (RP7), welches Förderung speziell für Forschung- und Entwicklung betreibende Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) bietet.

Gemeinsame Technologieinitiativen (JTI)

Im Rahmen von "gemeinsamen Technologieinitiativen" (JTI - Joint Technology Initiatives) sollen Mittel der Industrie, der Mitgliedstaaten und der Kommission zur Unterstützung gezielter Forschungsprogramme zusammengeführt werden. Sie werden die notwendige kritische Masse für Forschung und Innovation in Europa schaffen, die europäische Forschungsgemeinschaft in zentralen strategischen Bereichen zusammenbringen und die Projektfinanzierung bündeln, so dass Forschungsergebnisse rascher erzielt werden können.
Grundlage für die JTI bilden die Europäische Technologieplattformen (ETP), die eng mit den Inhalten 7. EU-Rahmenprogramms (RP7) verbunden sind. Sie beeinflussen maßgeblich die Erarbeitung der Arbeitprogramme zu den Spezifischen Programmen des RP7 und werden so die zukünftige europäische Technologiepolitik entscheidend prägen.

Nähere Informationen zu Europäischen Technologieplattformen & Gemeinsamen Technologieinitiativen finden Sie auf dem Webservice der FFG zum 7. Rahmenprogramm: http://rp7.ffg.at/etp  und http://rp7.ffg.at/jti  

Wettbewerb und Innovation (CIP)
Das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation

Das "CIP" (Competitiveness and Innovation Programme) ist neben dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung das zweite zentrale Förderprogramm der EU für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit mit einem Budget von 3,6 Mrd. €. Es soll die Lücke zwischen Innovation und Vermarktung schließen und richtet sich hauptsächlich an KMU. Das CIP unterstützt innovative Aktivitäten, sorgt für einen besseren Zugang zu Finanzmitteln, bietet Dienstleistungen zur Unterstützung von Unternehmen und soll die Nutzung moderner IKT Technologien vorantreiben. Außerdem soll dieses Programm die Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz fördern.

Alle Maßnahmen der FFG im Bereich Europäische und Internationale Programme werden von der Republik Österreich und der Wirtschaftskammer finanziert.

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