Die COMET-Entscheidung
29.10.2009
Minister nehmen Jury-Empfehlung an
Wien (29.10.2009) – "Das Ziel des Förderprogramms COMET mit dem Jahr 2010 eine neue Landkarte technologischer Exzellenz und Kompetenz in Österreich zu zeichnen, haben wir jetzt erreicht", erklärten Infrastrukturministerin Doris Bures (BMVIT) und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner am Donnerstag gegenüber der Presse. "Die Entscheidung ist gefallen, die Landschaft der österreichischen Forschungskompetenzzentren ist nun mit fünf K2-Zentren in der Topliga des Förderprogramms COMET und fünfzehn K1-Zentren quasi vollständig.", hieß es weiter, denn im Frühjahr 2010 werden noch K-Projekte und vermutlich ein K1-Zentrum dazukommen.
In dieser zweiten Entscheidungsrunde wurden rund 91 Millionen Euro an Bundesmitteln beantragt. Über die gesamte Laufzeit und Förderperioden des COMET-Programms (2006-2019) sollen rund 500 Millionen Euro an Bundesförderungen vergeben werden. Die Bundesländer finanzieren pro Förderperiode rund 125 Millionen Euro (gesamt circa 250 Millionen Euro). Die Beiträge der Unternehmen und Forschungseinrichtungen bewegen sich in der Größenordnung der öffentlichen Beiträge (Bund und Länder gemeinsam) und liegen in etwa bei rund 750 Millionen für beide Förderperioden.
Das Ergebnis der COMET-Jurysitzung (alphabetische Reihenfolge)
Entscheidung für K2-Zentren:
• ACIB | Austrian Center of Industrial Biotechnology, STMK
• XTribology | Excellence Center of Tribology, NÖ
Entscheidung für K1-Zentren:
• ACMIT | Austrian Center for Medical Innovation and Technology,
Niederösterrreich
• PCCL-K1 | Competence Center in Polymer Engineering and Science,
Steiermark
• SBA 2 | Secure Business Austria 2, Wien
• VRVis-Center | Visualization, Rendering and Visual Analysis Research Center,
Wien
Alle diese Konsortien können nun im gemeinsam von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) getragenen Programm COMET mit Förderzusagen für die Kategorie der K2- und K1-Zentren rechnen.
Das Konsortium "alpS" aus Tirol konnte die Kriterien für ein K2-Zentrum nicht erfüllen, wird aber von der Jury eingeladen, bis 10.12.2009 einen Vollantrag für ein K1-Zentrum zu stellen.
Das Programm COMET
Das Kompetenzzentrenprogramm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) ist eine gemeinsame Initiative des BMVIT und des BMWFJ, folgt den 1998 initiierten Programmen Kplus und K_ind/K_net und wird von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelt. "
COMET umfasst drei Programmlinien: K1-Zentren, K2-Zentren und K-Projekte. Sie unterscheiden sich durch die Ansprüche an die geförderten Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen und Laufzeit. Info zu Programmlinien
Mit Ende Oktober 2009, zweieinhalb Jahre nach Start des Programms, sind die Kompetenzzentren der neuen Generation definiert, die Österreich nun in die Champions League der großen Forschungsprogramme schicken will. Welche K-Projekte aus der 3. Ausschreibungsrunde noch hinzukommen, wird sich Ende Februar 2010 entscheiden.
Weitere Informationen
Fact Sheets zu allen Kompetenzzentren und einen Überblick über die bisherigen Ergebnisse finden Sie unter den Downloads auf dieser Seite rechts.
Zum Programm: www.ffg.at/comet
Rückfragenhinweis:
Österreichische
Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)
Linde Tuscher
gerlinde.tuscher@ffg.at
+43 (0)5 7755-6010