Kontakt
Dr. Oliver Kemper
T +43 (0)5 7755 - 5050
oliver.kemper@ffg.at
Christina Bergmeister
T +43 (0)5 7755 - 5052
christina.bergmeister@ffg.at
Mag. Nicole Firnberg
T +43 (0)5 7755 - 5054
nicole.firnberg@ffg.at
Österreichisches Genomforschungsprogramm GEN-AU
Genomforschung ist das technologische Fundament der Lebenswissenschaften. Das Programm GEN-AU soll die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Spitzenforschung in diesem Bereich herstellen und sichern. Die internationale Vernetzung der Forschung und die Integration in EU Fördermaßnahmen sollen gestärkt werden. Weiterhin sollen das Innovationspotential der Genomforschung realisiert, der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert und die Rolle von Frauen in diesem Wissenschaftsbereich insbesondere in Führungspositionen gestärkt werden. Diese Maßnahmen dienen der Stärkung Österreichs als Standort der Zukunftsforschung und der Sicherung der österreichischen Wirtschaftskraft und damit von Arbeitsplätzen. Außerdem wird durch die Genomforschung ein Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesundheitsfürsorge ermöglicht, z.B. indem Grundlagen für die Entwicklung personalisierter Medizin geschaffen werden. Die Einrichtung des Hauptsitzes von hochinnovativen Unternehmen schließlich hängt wesentlich vom Forschungsstandort ab. Hier kann Österreich durch konsequente Investition in Infrastruktur und Exzellenz und Zukunftsausrichtung der Genomforschung die Weichen für Unternehmensansiedelungen stellen. Mit einem Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro für neun Jahre ist GEN-AU das höchstdotierte thematische Life Science Forschungsprogramm in Österreich.
Die Zielsetzung des Programms umfasst wissenschafts-, forschungs-, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Aspekte. GEN-AU setzt auf die Stärkung, Bündelung und Vernetzung österreichischer Forschungskapazitäten, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können und einen Beitrag zur wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zukunft in diesem jungen Wissenschaftsfeld zu leisten.
Neben der nationalen und internationalen Vernetzung der universitären und außeruniversitären Forschungskapazitäten und der Entwicklung von Kompetenzzentren soll GEN-AU aber auch zur Verbesserung der Akzeptanz der Genomforschung in der Öffentlichkeit dienen.
Gefördert werden Projekte zur Erforschung der Genome von Menschen, Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen. Im Fokus des Programms stehen aber nicht nur Struktur und Funktion von Genen, sondern auch die Auswirkung von Forschungsentwicklungen auf den Menschen.
Zielgruppe und Teilnahmeberechtigung:
Als Förderempfängerinnen und Förderempfänger kommen Forschungsgruppen an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Wirtschaftsunternehmen in Frage.
-
-
Einreichung nach Ausschreibungsprinzip
Laufende Einreichmöglichkeit
-
-
-
Für jede Programmlinie werden gesonderte Ausschreibungen veröffentlicht. Die Einreichung erfolgt mittels eigener Formulare. Die Evaluierung wird durch internationale Expertinnen und Experten durchgeführt.
-
-
-
Es können Projekte von bis zu 3 Jahren Laufzeit gefördert werden (siehe Punkt 2). Die Förderung wird auf dem Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Die Förderung setzt bei Wirtschaftsunternehmen - je nach Forschungsstufe - eine Eigenbeteiligung von mindestens 50% voraus. Gefördert wird hier nach dem "Full Cost" (FC) Modell. Vorhaben universitärer und anderer akademischer Forschungsgruppen können mit bis zu 100% der zusätzlichen Ausgaben gefördert werden ("Additional Cost" (AC) Modell). Die Förderquoten berücksichtigen den Gemeinschaftsrahmen für staatliche F&E-Beihilfen der Europäischen Kommission.
-
-
-
Forschung und Entwicklung
Vorbereitung der Markteinführung
Machbarkeitsstudien
Aufbau/Verbesserung von (Forschungs-)Infrastruktur
Vernetzung
Technologietransfer
Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
Genderaktivitäten
Demonstrationsvorhaben
-
-
-
Verbundprojekte und Netzwerke sind als Konsortialprojekte unter Beteiligung mehrerer Partner aus Wissenschaft und/oder Wirtschaft zu konzipieren. Die Kooperation mit ausländischen Partnern ist möglich, wenn damit positive Effekte für das Projekt erwirkt werden.
-
-
-
Maschinenbau, Automatisierung, Mess- und Prüftechnik
Materialwissenschaften, Werkstofftechnologien
Informations- und Kommunikationstechnologien, Telematik
Elektrotechnik, Elektronik
Mikro- und Nanotechnologie
Biowissenschaften, Lebensmitteltechnik
Land- und Forstwirtschaft, Veterinärmedizin
Gesundheitswesen, Humanmedizin, Medizintechnik
Umwelt, nachhaltiges Wirtschaften
Energie
Verkehr, Transportwesen, Fahrzeugtechnik, Bahn- und Schiffstechnologien
Luftfahrt
Raumfahrt, Weltraumtechnik
Sicherheitsforschung
Bauwirtschaft
Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Geisteswissenschaften
Natur- und Formalwissenschaften (Physik, Chemie, Mathematik)
-
-
-
Das GEN-AU Programm-Management wird von der FFG im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung durchgeführt.
-
