Kontakt
DI Jan-Martin Freese
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jan.freese@ffg.at
DI Mag. Gerhard Bruckner
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DI Dr. Rita Litauszky
T +43 (0)5 7755 - 4209
rita.litauszky@ffg.at
Das Programm
austrian electronic network- AT:net- ist ein Programm des Bundesministeriums für Verkehr Innovation und Technologie (BMVIT), das in Weiterführung der 2003 begonnenen Breitbandinitiative des BMVIT die Markteinführung von informationstechnologischen Anwendungen und Lösungen im öffentlichen Interesse fördert. Das Programm-Management erfolgt durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).
Mit AT:net soll Österreich auf Dauer einen Spitzenplatz in der Informationsgesellschaft einnehmen. Das Ziel ist die Schaffung einer Informationsgesellschaft für alle Bürgerinnen und Bürger.
Zielgruppen:
Mit dem Programm werden einzelne Förderungswerber oder Konsortien gefördert, welche Informations- und Kommunikationslösungen (Dienste und Anwendungen) im öffentlichen Interesse unter Nutzung der Breitbandtechnologie einführen. Die Einbindung von Anwendern in das Projektkonsortium ist ausdrücklich erwünscht und wird im Zuge der Projektevaluierung herangezogen, um das öffentliche Interesse an der entwickelten Anwendung festzustellen.
Themenfelder:
- Innovative Zugangstechnologien: Lösungen die die stärkere Nutzung von Breitband auf allen Ebenen erleichtern sollen. Insbesondere die Lösung der Probleme der Interoperabilität und des verbesserten und vereinfachten Zugangs über verschiedene Plattformen.
- E-Government elektronische Behördendienste: Elektronische Dienstleistungen, die von öffentlichen Verwaltungen aller Ebenen (örtlich, regional und national) erbracht werden, Dienste die eine stärkere Beteiligung der Bürger am demokratischen Prozess erleichtern oder die auf eine Umstellung von Behördendiensten abzielen. Diese Dienste müssen in die Gesamtstrategie Österreichs passen und haben dazu insbesondere die e-Government Gütesiegel Kriterien zu erfüllen.
- E-Health: elektronische Gesundheitsdienste: Elektronische Dienstleistungen für die Gesundheitsfürsorge und die bessere Vorbeugung gegen Krankheiten, Dienste zur Verbesserung der Zugänglichkeit, Qualität und Kosteneffizienz der Gesundheitsfürsorge, die sowohl die Patientenmobilität als auch den demografischen Veränderungen Rechnung tragen und die Fortschritte der Medizin und den Informations- und Kommunikationstechnologien nutzbar machen.
- E-Inclusion digitale Integration: Bereitstellung von Netzen, Diensten und Lösungen zur Überwindung der digitalen Kluft und zur Stärkung des Gesellschaftsmodells, in dessen Mittelpunkt Menschen und Bürger stehen. Beiträge zur Überwindung von sozioökonomischen, physischen, geografischen, Bildungs-, Alters-, Sprach-, Kultur-, und Geschlechterschranken; Vermeidung neuer Formen der digitalen Ausgrenzung.
- E-Learning: elektronisches Lernen: Nutzung breitbandiger, multimedialer Technologien zur Verbesserung der Lernqualität durch den leichteren Zugang zu Lernressourcen und –diensten und die Bereitstellung kooperativer, interaktiver und entfernungsunabhängiger Lernumgebungen.
- Elektronische Dienste zur Erhöhung der Verkehrssicherheit: Nutzung breitbandiger Technologien zur Förderung der Umsetzung von qualitativen Verkehrssystemen, die den Schutz aller am Verkehr teilnehmenden Personen und Sachwerten begünstigen und die eine Steigerung der Effizienz modaler und multimodaler Transportaufgaben herbeiführen.
- Vertrauen und Sicherheit: Lösungen die zur Erhöhung des Vertrauens in die Informations- und Kommunikationstechnologien und die vernetzte Wirtschaft beitragen, indem sie für die Bürger und Unternehmen mehr Sicherheit und Nutzen erbringen, die Risken durch Ressourcen- und Datenmissbrauch über moderne, breitbandige Informations- und Kommunikationstechnologiesysteme mindern, um so die Hemmnisse auszuräumen, die ihrer vollwertigen Beteiligung an der Informationsgesellschaft entgegenstehen.
- Unterstützungsdienste für Klein- und Mittelunternehmen (KMUs): Netze und Dienste, die den KMU die vollwertige Beteiligung an der vernetzten Wirtschaft erleichtern, vor allem in Bezug auf die Interaktion mit ihrem geschäftlichen Umfeld (Beteiligte, Dienste, neue Arbeitsweisen, rechtliche Rahmenbedingungen usw.) und die die innovative Verwertung von Forschungsergebnissen ermöglichen.
- Sonstige Themen zur Erhöhung der Nutzung von Breitbandanwendungen: Lösungen die eine stärkere Nutzung von Breitbanddiensten und –anwendungen auf allen Ebenen erleichtern sollen. Insbesondere Lösungen in derzeit noch nicht bekannten oder ausreichend beschriebenen Bereichen oder Querschnittsanwendungen zur Steigerung der Effizienz.
