FHplus – geförderte Projekte 2. Call
Im Rahmen der 2. Ausschreibung wurden 23 Vorhaben genehmigt. Davon sind 14 Kooperationsvorhaben und 9 Strukturaufbau-Vorhaben. Folgende Vorhaben wurden gefördert:
Internationales Kompetenzzentrum für Weinmanagement
Fachhochschul-Studiengänge Burgenland
In Ergänzung zu den bereits etablierten Fachhochschul-Studiengängen Internationales Weinmanagement und Internationales Weinmarketing der Fachhochschulstudiengänge Burgenland wird im Bereich Wirtschaft mit Schwerpunkt Mittel-Osteuropa ein internationales Kompetenzzentrum für Weinmanagement im Studienzentrum Eisenstadt eingerichtet. Es soll ein Forschungs- und Transferzentrum in den Bereichen sensorische Marktforschung, Benchmarking, makroökonomische Daten der Weinbranche in MOEL sowie Qualifikationsforschung in der Weinbranche sein.
Carinthian Notarzt-Informations-Systems
Fachhochschule Technikum Kärnten
Die Aufgaben des Notarztes sind, unter Einsatz von Notarztwagen (NAW) und Notarzthelikopter (NAH), Leben zu retten und die Folgen des vorhandenen gesundheitlichen Schadens zu limitieren. Ziel vom Carinthian Notarzt-Informations-Systems (CANIS) ist die Ermöglichung und Optimierung des Informationsflusses zwischen Notarzt und Krankenhaus durch mobile wearable computing, sowie die Entwicklung einer der gesetzlichen ärztlichen Aufzeichnungspflicht entsprechenden Protokollierung aller medizinisch relevanten Ereignisse.
Carinthia Registry of Nursing
Fachhochschule Technikum Kärnten
Das Projekt CAREN strebt an, durch eine kontinuierliche, landesweite Erfassung von Falldokumentationen in der stationären Pflege in einem dreifach abgestuften Muster der Beteiligungsintensität (Belegungsregister, Epidemiologisches Register, Pflegedatenregister) folgende Zielstellungen zu verwirklichen:
1) Tägliche Verfügbarkeit von Pflegeplätzen in Kärnten nach Pflegestufen, -erfordernissen, Unterbringungsart.
2) Jahresreports (an teilnehmende Institutionen bzw. an das Land) zu Trends, Bedarf, Kosten der Pflege.
3) Detaillierte Institutionsreports (jährlich) zum Benchmarking der Institutionen im Landesvergleich (anonymisierte many-one-Vergleiche).
Kostensimulation und Optimierung von Glasfasernetzen auf der Last Mile
Fachhochschule Technikum Kärnten
Das Digital Life wird in naher Zukunft von Online-Diensten mit Übertragungskapazitäten jenseits von einem GBit/sek bestimmt werden. Ziel des Vorhabens NETQUEST ist daher der Aufbau und die kommerziellen Umsetzung von Know-how im Bereich der Kostensimulation und –optimierung für die Errichtung von photonischen Zugangsnetzen – die Last Mile stellt heute den Flaschenhals leistungsfähiger Datennetze dar. NETQUEST ist der Initialimpuls für das an der FHTK initiierte Kompetenzzentrum NETZ – die Einbindung namhafter industrieller und wissenschaftlicher Partner stellt den nachhaltigen Know-how Aufbau an der FHTK sicher.
AllThatSounds - assoziativ, semantische Erschließung von Audiodaten in intermodalen Kontexten
Fachhochschule St. Pölten
Nachfrage und Angebot an digital gespeicherten Audiodaten haben innerhalb weniger Jahre sprunghaft zugenommen. Bei herkömmlichen Verfahren für deren Suche müssen einige Eigenschaften bereits vorab bekannt sein. Vieles bleibt dabei zwangsläufig unentdeckt. Auch eine Suche nach semantischen Kriterien ist im Allgemeinen nicht möglich.
Durch Vergleich und Verknüpfung unterschiedlichster Methoden für die Kategorisierung von Audiodaten wird "AllThatSounds" für den einzelnen User das Finden von passenden Sounds vereinfachen. Musik, Medien- oder Werbeproduzenten werden durch spezielle Features bei der Suche nach Musik, Drumloops und Soundeffekten unterstützt, die am besten Image, Stimmung oder Inhalt des Produkts bzw. der Story vermitteln.
Zellbasierte Testsysteme für bioaktive Substanzen
International Management Center Krems
Auf der Grundlage von modernen zellbiologischen und biophysikalischen Verfahren werden neuartige bioaktive Substanzen identifiziert und getestet. Damit soll ein Beitrag für die industrielle Entwicklung neuer Pharmaka zur Behandlung von Organversagen geleistet, das industrie- und forschungsnahe Ausbildungsprofil der IMC FH Krems weiterentwickelt und die regionale und internationale Kooperation mit Technologie- und Wissenschaftseinrichtungen erweitert werden.
Aktive Thermografie
Fachhochschule Oberösterreich (FH Wels)
Bei der "Aktiven Thermografie" handelt es sich um eine zerstörungsfreie, ortsaufgelöste Untersuchung eines zuvor im Prüfkörper angeregten Wärmeflusses, der durch einen Wärmepuls oder durch sinusartige Modulationen erzeugt wird. Durch die Analyse des Wärmeflusses im Prüfling können unterhalb der Oberfläche liegende und daher äußerlich nicht sichtbare Fehlstellen erkannt werden. Mittels Bild- und Signalanalysetechniken (bzw. ergänzender Messmethoden wie etwa der Laser-Shearografie) werden die Möglichkeiten einer Automatisierung bzw. Beschleunigung der Prüfaufgabe untersucht. Ziel ist der Prototyp-Aufbau eines flexiblen Inspektionssystems auf der Basis unterschiedlicher aktiver thermografischer Verfahren unter besonderer Berücksichtigung einer konzeptionellen Einbindung in ein automatisiertes Produktionssystem. Einen besonderen Schwerpunkt stellen dabei Verbundwerkstoffe und Bauteile für die Flugzeugindustrie dar.
PC-Gestützter Simulationsbeschleuniger auf Basis neuester Bustechnologie
Fachhochschule Oberösterreich (FH Hagenberg)
Der PCI-Bus stellt das Rückgrat eines jeden PC dar, ganz gleich, ob dieser unter einem Büroschreibtisch steht oder ob er - nach außen hin nicht einmal als PC erkennbar - in ein komplexes Produkt integriert ist. Beide industriellen Projektpartner stellen Produkte der zweiten Kategorie her. PCI-Express, die Nachfolgetechnologie des PCI-Bus, erzielt eine enorme Leistungssteigerung und steigert damit den erzielten Produktwert, aber die technologischen Hürden sind hoch. Das Projekt HAC II trägt Pilotcharakter, indem es an Hand zweier industrieller Beispielapplikationen diese Hindernisse überwindet und damit Hochtechnologie einem breiten industriellen Anwenderkreis verfügbar macht.
Speech Recognition for Wireless Mobile Devices
Fachhochschule Oberösterreich (FH Hagenberg)
Als Gulliver (Anfang des 18. Jahrhunderts) auf Reisen ging, traf er Liliputaner und Yahoos. Über seine spannende Reise berichtete er dann ausführlich. Wenn heute im FHplus Forschungsprojekt Gulliver ein ORF-Redakteur nach Brüssel und Bagdad reist, dann soll ihn Gulliver bei der sprachgesteuerten Suche mittels Mobiltelefon nach vorhandenem Bildmaterial im ORF-Archiv unterstützen. Gulliver liefert dann via MMS aussagekräftige Key-Frames zu den gefundenen Bildbeiträgen.
Zusätzlich können Redakteure mit Gulliver über ihr Mobiltelefon vor Ort auch sprachgesteuert Metadaten (IPTC News Codes) zu aktuellen Bild- und Ton-Beiträgen erfassen. Gulliver prüft dabei die Daten auf Grammatik und Plausibilität, sodass die Qualität der Metadaten in den Archiven verbessert werden kann. Wenn die Metadaten vollständig und korrekt sind, dann kann der Beitrag samt Metadaten in das Nachrichtenstudio übermittelt werden.
In Gulliver kommen modernste Mobiltelefone und neueste Mobilfunktechniken wie GPRS, EDGE und UMTS zum Einsatz.
Intelligente, selbst lernende Navigationskarten
Fachhochschule Oberösterreich (FH Hagenberg)
Im Vorhaben "I-Navigate" wird ein Softwaresystem erstellt, das es ermöglicht, vorhandene digitale Navigationskarten kontinuierlich zu erweitern und qualitativ zu verbessern. Dazu wird aus mittels GPS aufgezeichneten Wegen von Benutzern (Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger, …) eine routingfähige Karte erzeugt, in das vorhandene Kartenmaterial integriert und den Benutzern wieder zur Verfügung gestellt.
Near Field Communication
Fachhochschule Oberösterreich (FH Hagenberg)
Unter Near Field Communication (NFC) versteht man eine völlig neue, von Philips entwickelte Technologie, in der die wesentlichen Aspekte der kontaktlosen Smart Card mit denen von RFID (Radio Frequency Identification)- Systeme kombinierbar werden. NFC bietet dabei den Vorteil, dass ein einziger integrierter Schaltkreis (Chip) die gesamte Technologie eines Schreib-/ Lesechips als auch eines Transponderchips integriert, wodurch eine Vielzahl neuartiger und innovativer Anwendungen möglich werden.
Da bereits jetzt abzusehen ist, dass NFC eines der großen Themen im Mobil- bzw. Logistikbereich werden wird, soll im Rahmen dieses Kooperationsvorhabens Wissen im Bereich von NFC (Protokolle, Anwendungen) nachhaltig aufgebaut werden.
Office of Tomorrow
Fachhochschule Oberösterreich (FH Hagenberg)
Ein neuer Arbeitsbereich, ausgestattet mit Sensoren und Kameras, erfasst die Personeneingaben, deren Bewegungen, Gesten (z.B. Handbewegungen) und reagiert entsprechend. Die Vision einer umfassenden Vernetzung fast beliebiger Hardware scheint in den nächsten Jahren aus technischer Sicht realisierbar. Die Benutzer interagieren nicht nur mit einem Computergerät, sondern das ganze Büro fungiert als Gesamt-Computer (ubiquitous computing), der allgegenwärtig ist, gleichzeitig aber für den Benutzer unsichtbar bleibt. Die Technik soll nicht unmittelbar erkennbar sein, um die Arbeit nicht zu behindern.
Gestaltung und Implementierung eines Prozessmodells und darauf aufbauender kundenorientierter, flexibler Organisationsformen
Fachhochschule Oberösterreich (FH Steyr)
Logistik braucht innovative Organisationsformen, um die gesamte Leistungsfähigkeit entfalten und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten zu können. Grundvoraussetzung hierfür ist die Abbildung der Unternehmensprozesse, die mit Hilfe des im Projekt ProOrga entwickelten Prozessreferenzmodells einfach modelliert werden können. Darauf aufbauend werden kundenorientierte und flexible Organisationsformen erarbeitet, welche die Prozessorientierung unterstützen und die Nachteile klassischer Organisationsformen überwinden
Hohe Personalfluktuation bei Anbietern sozialer Dienstleistungen Analyse-Kosten-Maßnahmen
Fachhochschule Oberösterreich (FH Steyr)
Der Studiengang Sozialmanagement an der FH Oberösterreich in Linz wird ein Projekt zur Analyse der hohen Personalfluktuation im Sozialbereich durchführen. Kooperationspartner sind die Caritas Oberösterreich, das Diakoniewerk Gallneukirchen und das Hilfswerk Oberösterreich. Im Rahmen des Projekts werden die Gründe für die hohe Fluktuation analysiert, sowohl aus Sicht der beteiligten Organisationen als auch aus jener der ausgeschiedenen MitarbeiterInnen. Es werden die Kosten der Fluktuation berechnet und lösungsorientierte Maßnahmen zur Erhöhung der Verweildauer gemeinsam mit den Kooperationspartnern erarbeitet.
Mobile Marketing
Fachhochschule Salzburg
Das Forschungsvorhaben zielt inhaltlich darauf ab, aufbauend auf einer Literatur- und Marktrecherche mobiler Services (inkl. Mobile TV) und Konzeptualisierung ebendieser, geeignete Modelle zur Erforschung und Evaluierung der Akzeptanz mobiler Dienste sowie mobiler Video/TV-Angebote zu analysieren und anschließend ein integriertes Modell zu Akzeptanzanalyse zu entwickeln. Über bisherige Forschungsansätze hinausgehend verbindet dieses Modell neueste technologische Entwicklungen (UMTS/DVB-H) mit den Forschungsgebieten Akzeptanz von Innovationen, Relationship Marketing sowie Consumer Behavior (Lifestyle und Value). Dies erfolgt unter Verwendung qualitativer (Fokusgruppen, Interviews) sowie quantitativer Markforschungsmethoden (Online-Befragung). Daraus werden Erfolgskriterien für die Akzeptanz mobiler Dienste und mobiler TV Angebote abgeleitet. Weiters sollen Methoden der Personalisierung in mobilen Portalen analysiert werden und geeignete Personalisierungstechniken sowie Recommender-Systeme konzeptionell formuliert werden.
Analyse und Entwicklung einer Methodik zur Steuerung der Qualität bei der thermischen Modifikation von Holz
Fachhochschule Salzburg
Die thermische Modifikation von Holz (Thermoholz) zielt darauf ab, wichtige holztechnologische Eigenschaften von Holz gezielt zu beeinflussen und damit die Einsatzmöglichkeiten von Holz zu erhöhen. Neben der Veränderung der Farbe, werden bei der thermischen Behandlung vor allem auch das Sorptionsverhalten sowie die natürliche Dauerhaftigkeit (Resistenz gegenüber Pilzabbau) positiv verändert.
Während der thermischen Behandlung, bei der das Holz Temperaturen zwischen 150 und 230°C ausgesetzt wird, verändert sich die chemische Zusammensetzung des Holzes, es kommt zu einem teilweisen thermischen Abbau der einzelnen Zellwandkomponenten und das Holz durchläuft den Zustand der Darrtrockenheit. Zeit, Temperatur, Dimension der Hölzer, aber auch die Qualität des Ausgangsmaterials (Rohdichte, Jahrringbreite, Kernanteil, Inhaltsstoffe, etc.) sowie dessen Feuchtegehalt beeinflussen das Ergebnis der Behandlung sehr stark. Die Prozesssteuerung, die derzeit vor allem über Erfahrungswerte des Anlagenbetreibers (Zeit, Temperatur) erfolgt, ist ungenügend und zur Erzeugung von definierten Qualitäten durch die großen Unsicherheiten nicht geeignet. Ergebnisse vorangegangener Forschungsprojekte haben Möglichkeiten eröffnet, hier eine deutliche Verbesserung in der Steuerung zu erzielen.
Ziel des FHplus Vorhabens ist es, in einer intensiven Versuchsphase die notwendigen Daten zu sammeln, die nach einer statistischen Bearbeitung eine Methodik zur online-Steuerung der Thermobehandlung entwickelt. Die Implementierung neuer Methoden zur Prozesssteuerung dienen einerseits zur Qualitätssicherung, dienen aber andererseits auch dazu die Ressourceneffizienz der thermischen Behandlung durch Verminderung des Ausschusses sowie der Einsparung von Energie deutlich zu erhöhen.
Forschungszentrum Designmanagement
Fachhochschule Salzburg
Übergeordnetes Ziel des Forschungs-Vorhabens ist die nachhaltige Etablierung eines Forschungs-zentrums und der damit verbundene Kompetenzaufbau für Design Management Forschung an der Fachhochschule Salzburg, Studiengang Design und Produktmanagement. Die Forschungslinien richten sich hierbei schwerpunktmäßig an österreichische KMU, speziell aus der holzverarbeitenden Branche. Hierbei ist im Rahmens des Strukturaufbau-Vorhabens die Entwicklung folgender zwei Hauptwissenslinien geplant:
Wissenslinie 1: Designmarktforschung
Eines der wesentlichsten Elemente eines erfolgreichen strategischen Designmanagements bilden Methoden zur Erhebung, Analyse und Evaluierung von Designansprüchen, sowie der zielgruppen-konformen Umsetzung dieser Kundenbedürfnisse in Produkte und Dienstleistungen. Welches Design sich die Zielgruppe wünscht, ist die entscheidende Frage, welche sich Firmen beim strategischen Einsatz des Designs stellen. Neben der originären Ermittlung von Designansprüchen werden für ein effektives strategisches Designmanagement auch Design-Test-Methoden zur validen Bewertung von Designqualität benötigt. Zur Implementierung in den Unternehmensalltag von KMU werden hierbei auch virtuelle Technologien verwendet. Das Forschungsteam der WL 1 besteht aus Forschern aus dem Bereich Marktforschung und Mathematik, die Thematik ist Gegenstand einer Dissertation und zahlreicher Publikationen.
Wissenslinie 2: Designcontrolling
Die strategische Bedeutung eines systematisch durchgeführten Design-management-Prozesses und die vielfältigen Schnittstellen dieses Prozesses zu anderen Unternehmensprozessen (F&E, Design, Produktion, Marketing) machen es erforderlich, eine Vielzahl von Entscheidungen zu koordinieren und den Prozess der Designplanung im Hinblick auf die Realisierung von Marketingzielen betriebswirtschaftlich abzusichern. Die Implementierung eines Designcontrolling-Systems ermöglicht es, den Informationsbedarf des Designmanagements durch innerbetriebliche und außerbetriebliche Daten (z.B. Ergebnisse der Designmarktforschung) decken zu können und die designrelevanten Entscheidungen im Hinblick auf den Unternehmenserfolg zu koordinieren. Das Forschungsteam der WL 2 besteht aus Forschern aus dem Bereich Controlling, Designmanagement und Kommunikationswissenschaften, die Thematik ist Gegenstand einer Dissertation und zahlreicher Publikationen.
Advanced Methods in Embedded Signal Processing
Fachhochschule Joanneum
Im diesem Gemeinschaftsprojekt der Kapfenberger Studiengänge Industrielle Elektronik, Infrastrukturwirtschaft, Internettechnik und -management sowie des Grazer Studiengangs Informationsmanagement werden in enger Vernetzung mit der öster¬reichischen Industrie (6 Partner) Algorithmenbibliotheken zur digitalen Signalver¬arbeitung (mit Schwerpunkten im Bereich der Video-, Bild sowie Mess¬signal¬verarbeitung) entwickelt und erprobt. Parallel dazu werden spezifische Rapid Proto¬typing Systeme entwickelt, die eine Effizienzsteigerung bei der Bearbeitung von Industrie¬projekten ermöglichen. Durch den Ausbau ISO-9000 kompatibler Organisationsmaßnahmen und die enge Integration von Industrie- und Forschungs¬partnern werden durch dieses Vorhaben der Aufbau neuer Geschäftfelder und nachhaltiges qualitatives Wachstum der Forschungsbereiche im elektronischen High-Tech Sektor an der FH JOANNEUM ermöglicht.
Sportwissenschaftliche Untersuchungsstelle Südoststeiermark
Fachhochschule Joanneum
In diesem Projekt wird in enger Kooperation mit gesundheits- und gesundheits¬touristischen Einrichtungen der Südoststeiermark am Standort Bad Gleichenberg der FH JOANNEUM eine gesundheits- und sport¬wissenschaftliche Forschungs- und Beratungsstelle eingerichtet werden. Die Forscher des Studiengangs Gesundheits¬management im Tourismus fokus¬sieren auf die folgenden Schwerpunkts¬themen: Atemmuskeltraining, Gesundheits¬berichterstattung im Bereich der gesundheits¬fördernden körperlichen Aktivität und Trainings¬beratung. Durch die wissenschaftliche Aufarbeitung gesundheitsbezogener sportwissen¬schaftlicher Fragen sollen wesentliche Impulse für den Gesundheitstourismus der Region und für den Breitensport der Bevölkerung gesetzt werden.
Errichtung der Österreichischen Immobiliendatenbank - Forschungsinstitut für Benchmarking
Fachhochschul-Studiengänge Kufstein
In der Immobilienwirtschaft herrscht ein Mangel an zeitnahen Benchmarkinginformationen der durch die Initiierung der ersten "Österreichischen Immobiliendatenbank – Forschungsinstitut für Benchmarking" behoben werden soll. Durch die kontinuierliche Erfassung, Auswertung und Analyse von Daten über Bewirtschaftungskosten sowie die Performance der Liegenschaften wird es möglich den Datenlieferanten in anonymisierter und aggregierter Form Kennzahlen zu liefern. Hierdurch werden die Marktteilnehmer in die Lage versetzt, den eigenen Ressourcenverbrauch zu hinterfragen und zu optimieren sowie eine volkswirtschaftliche sinnvolle Ressourcenallokation sichergestellt.
Portfoliomanagement für Stromversorgungsunternehmen
Fachhochschule Vorarlberg
Die Optimierung von Portfolios zur Strombeschaffung und Risikoabsicherung ist bei zunehmend deregulierten Strommärkten von großer Bedeutung für Stromversorgungs-unternehmen und Verbraucher. In diesem Projekt sollen aus der Vielzahl bestehender Ansätze zur Prognose und stochastischen Optimierung für unseren Industriepartner Vorarlberger Kraftwerke AG geeignete ausgewählt und an seine spezielle Marktsituation angepasst werden.
Design of Embedded Control Systems
Fachhochschule Technikum Wien
Embedded Control Systems gewinnen immer stärker an Bedeutung. So werden schon jetzt in einem typischen Mittelklassewagen mehr als 40 elektronische Steuergeräte verbaut, die miteinander vernetzt interagieren. Die Verwendung dieser Steuergeräte und deren Zusammenspiel ermöglichen unter anderem stark verbesserte Funktionalitäten im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen. Durch dieses Projekt im Fachbereich Embedded Systems wird Forschungs- und Entwicklungskompetenz aufgebaut. Interessierte Partner aus Industrie und Wirtschaft können hinsichtlich Entwurfsmethodik und Systemarchitektur für Embedded Control Anwendungen hochqualifiziert beraten und unterstützt werden.
Optimierung einer Produktionsplattform für die Herstellung therapeutischer Proteine
Fachhochschule Campus Wien
Proteine (Eiweißstoffe) sind eine wichtige Gruppe von pharmazeutisch wirksamen Substanzen. Meist werden sie biotechnologisch, mit Hilfe von Mikroorganismen, hergestellt.
Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung neuer Methoden, um Proteine rascher, effizienter und kostengünstiger herstellen zu können.