So wird gefördert

Das Programm benefit ist auf eine längerfristige Laufzeit angelegt. In der Startphase 2007 und 2008 werden zunächst 2 Mio. Euro pro Jahr für Ausschreibungen im Forschungsschwerpunkt "Aktives Altern" vorgesehen. Mittelfristig sind ein bis zwei Ausschreibungen pro Jahr geplant.

Grundvoraussetzung für alle Projekte ist die Einbeziehung der EndanwenderInnen, womit die Akzeptanz und die Usability (Nutzungskomfort) der neuen Produkte und Dienstleistungen sichergestellt werden soll.

Die Projektlaufzeit kann bis zu drei Jahre betragen, in begründeten Fällen auch länger. Als Förderwerber sind natürliche und juristische Personen zugelassen.

Förderbare Kosten

  • Personalkosten
  • Investitionen (Instrumente und Ausrüstung, sofern sie für das Projekt notwendig und relevant sind)
  • Drittkosten (Dienstleistungen wie z.B. zugekaufte Forschungsleistungen)
  • Overhead Kosten
  • Sachkosten

Unterlagen zur Ausschreibung

Diese Projektarten werden unterstützt

Kooperatives F&E-Projekt

Forschungsvorhaben können in Form von kooperativen Projekten (d.h. mindestens zwei Partner, mindestens ein Unternehmen) durchgeführt werden. Im Zentrum stehen die Kombination und Integration technischer Kenntnisse zu neuen, veränderten oder verbesserten Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen, sowie die Entwicklung neuer, innovativer Dienste und Anwendungen zur Steigerung der Lebensqualität von älteren Menschen.

Projekte zur Entwicklung von Humanressourcen

Das Programm benefit sieht weiters ein Instrument der Nachwuchsförderung im F&E Umfeld vor. So sollen Abschlussarbeiten (z. B. Dissertationen) an Hochschulen gefördert werden. Die Kooperation mit Unternehmen wird empfohlen.

Stimulierungsprojekte

Im Rahmen der "benefit-Projekte" werden Durchführbarkeitsstudien und Projekte im Frühstadium unterstützt. Hier sind z. B. Bedarfs- und Marktanalysen sowie Netzwerkaktivitäten erwünscht.

Begleitmaßnahmen

Aktivitäten im Rahmen von benefit laufen parallel zu Forschung und Technologieentwicklung und dienen unter Anderem dem Transfer von Technologien, Erfahrungen und Know How-Gewinn, der Koordination und Abstimmung von Aktivitäten im Sinne der Vernetzung und der Verbesserung der Sichtbarkeit (PR-Aktivitäten, Workshops, Tagungen, Diskussionsveranstaltungen).

Ziel bei den Begleitmaßnahmen im Zuge von "benefit" ist unter Anderem die Erhöhung der gesellschaftlichen Akzeptanz für ein "umgebungsunterstütztes Leben" – "ambient assisted living, AAL".

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