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Informationstechnologie im Überblick

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind heute nicht nur der „Lebensnerv der Wirtschaft“, sondern durchdringen alle gesellschaftlichen und privaten Lebensbereiche. Sie sind wesentlicher Bestandteil unserer Infrastruktur und ermöglichen als Basis- und Querschnittstechnologie den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt in vielen Bereichen.

Informations- und Kommunikationstechnologien sind einer der wichtigsten wirtschaftlichen Sektoren. Sie erhöhen die Produktivität und tragen wesentlich zum Wirtschaftswachstum bei. Sie ermöglichen aber auch die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen, sei es im Bereich der Kommunikation, der Verwaltung (e-Government), der Medizin, im Umweltschutz, bis hin zu unterstützenden Technologien für ältere Menschen.

IKT als Wirtschaftsfaktor in Österreich

Im internationalen Vergleich liegt Österreich sowohl bei IKT-Anwendungen als auch im Bereich Forschung und Entwicklung im oberen Mittelfeld. Die Bundessparte Unternehmensberatung & IT in der Wirtschaftskammer zählt rund 23.000 aktive Unternehmen im IT-Bereich in Österreich. Rund 120.000 Menschen sind in der IKT-Wirtschaft im engeren Sinne beschäftigt. Im Jahr 2006 haben österreichische Unternehmen IKT-Produkte und Dienstleistungen im Wert von rund zwölf Milliarden Euro exportiert. Vier Fünftel aller heimischen Unternehmen (und so gut wie alle großen Unternehmen) verfügen über eine Internet-Präsenz, rund ein Sechstel erzielt Umsätze über Internet und e-Commerce.

Forschung und Entwicklung

Informations- und Kommunikationstechnologien zählen auch im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation zu den wichtigsten Sektoren. Innerhalb der Europäischen Union ist der IKT-Sektor mit knapp einem Fünftel der gesamten Forschungsausgaben der größte und forschungsintensivste Bereich. Der Anteil der Unternehmensaufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) im Bereich IKT liegt in Österreich deutlich über dem EU-Schnitt. Im Jahr 2006 wurden dafür 1,37 Milliarden Euro für F&E aufgewendet, über 80 Prozent davon von den Unternehmen selbst, wobei der Anteil ausländischer Investitionen besonders hoch ist.

 

(Daten: IKT F&E-Strategie des Forschungsrates, Statistik Austria)