Oberösterreichische Forschungsförderung
Im Detail
- Oberösterreichische Forschungsprojekte bis etwa 600.000 Euro Projektvolumen erhalten künftig neben dem üblichen Fördersatz der FFG in Höhe von etwa 50 % ein weiteres FFG Darlehen aus oberösterreichischen Mitteln für weitere 20 % der Projektkosten.
- Für oberösterreichische Forschungsprojekte über etwa 600.000 Euro werden zum Zuschuss der FFG in Höhe von etwa 20 % des Projektvolumens zusätzlich aus Landesmitteln weitere Kreditkostenzuschüsse von zwei Prozent pro Jahr für Bankdarlehen gewährt.
- Für einen zusätzlichen Ökobonus von 5 % der jeweiligen Projektkosten stellt das Land Oberösterreich der FFG jährlich maximal 1 Mio. Euro zur Verfügung. Die FFG vergibt diesen Ökobonus an Unternehmen, deren Forschungsprojekte spezielle Akzente im Umweltbereich setzen und sich besonders am Grundsatz der Nachhaltigkeit orientieren. Der Ökobonus wird die Umweltwirtschaft als neue Säule der heimischen Wirtschaft stärken.
- Startup-Unternehmen sind technologieorientierte Unternehmen, deren Gründungsjahr nicht länger als 72 Monate zurückliegt und die als kleine und mittlere Unternehmen (KMU)* einzustufen sind. Der Start Up-Bonus ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den anerkannten Projektkosten von bis zu 20 %.
- Auf Grundlage dieser Kooperation werden ausschließlich jene Projekte in Oberösterreich unterstützt, die im Rahmen des FFG Prüfungsverfahrens durch positiven Beschluss des Bewilligungsbeirates zur Förderung vorgeschlagen werden.
- Wenn ein oö. Unternehmen im Rahmen seines Projektes eine oder mehrere oö. Forschungseinrichtung/en einbindet, und die Kosten der Forschungseinrichtung/en mindestens 10 % der Gesamtprojektkosten betragen, wird der Kooperationsbonus vergeben. Die Kosten der oö. F&E-Einrichtung/en werden dabei in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bis zu 75 % gefördert.
Für die Einreichung und Abwicklung der Projekte gelten die selben Richtlinien, Bedingungen, Vorlagen im eCall und Kriterien wie für Projektförderung im Basisprogramm der FFG. Dadurch sind keine gesonderten Anträge notwendig, die Bürokratie kann für die Antragsteller deutlich reduziert werden.
Ziel ist es, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 500 Mio. Euro zu bewegen. Im ersten Schritt der Offensive soll das Projektvolumen für Forschungsprojekte in Oberösterreich in den nächsten vier Jahren um mindestens 130 Mio. Euro gesteigert werden.