Pilotprogramm Innovatives Heizen und Kühlen historischer Gebäude - das Programm

Vorkommerzielle Beschaffung für das Heizen und Kühlen in historischen Gebäuden der Burghauptmannschaft Österreich

Die Förderung von Innovationen im öffentlichen Beschaffungswesen ist ein wichtiges Element der Wirtschafts- und Energiepolitik. Ziele wie Energieeffizienz und Ressourcenschonung sind untrennbar mit Innovationen verbunden. Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), die Burghauptmannschaft Österreich (BHÖ) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) wollen mit dem Pilotprogramm, Innovatives Heizen und Kühlen historischer Gebäude – Vorkommerzielle Beschaffung für das Heizen und Kühlen historischer Gebäude der Burghauptmannschaft Österreich“ innovative, energieeffiziente Lösungen für das Heizen und Kühlen historischer Gebäude in einer Machbarkeitsstudie untersuchen und entwickeln lassen.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Einzel-ForscherInnen, Gebietskörperschaften, Multiplikatoren / Intermediäre
Themenbereich Umwelt und Energie
Art des Angebots sonstige Dienstleistung
Förderinstrument C17 F&E-Dienstleistungen
FFG-Bereich Thematische Programme
Alle anzeigenWeniger anzeigen

Schwerpunkt des Programm
Kern des Programms ist die Entwicklung von Lösungen, unter Einbeziehung der denkmalschutzrechtlichen Auflagen, für die Konditionierung historischer Gebäude (Lufttemperatur, Luftzusammensetzung, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung und Temperatur der Raumbegrenzungen) mit dem Schwerpunkt auf Kühlung des Gebäudes. Die Kühlung des Gebäudes darf die Heizung nicht negativ beeinflussen.  

Machbarkeitsstudie
Die Machbarkeitsstudie und die darauffolgende Entwicklung von Prototypen bzw. prototypischen Systemen dient als Basis für zukünftige kommerzielle Beschaffungen. Mit diesem Programm verfolgt der Auftraggeber mehrere Ziele. Es soll die Kosten- und Energieeffizienz sowie das Arbeitsklima in den Räumlichkeiten des Bundes verbessert werden, wobei innovative Ansätze untersucht werden sollen.

Die Lösung soll am Beispiel des Regierungsgebäudes (Stubenring 1, 1010 Wien) entwickelt und erprobt werden. Ziel ist es eine allgemeine Lösung zu finden, die sich in unterschiedlichen historischen Gebäuden anwenden lässt.