BRIDGE: 32. Ausschreibung BRIDGE 1

BRIDGE: 32. Ausschreibung BRIDGE 1
Ausschreibung offen von 10.06.2020 08:00 bis 02.09.2020 12:00
Programmeigentümer/Geldgeber
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG BMK - Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie
Die 32. Ausschreibung BRIDGE 1 ist für alle Forschungsthemen offen. Eine Projekteinreichung ist von 10. Juni 2020 bis 2. September 2020 (12:00) über den eCall möglich.

Webinar (Aufzeichnung)

Die Aufzeichnung zum Webinar vom 6. August 2020 liefert Ihnen begleitende Informationen zur 32. Ausschreibung. Jetzt klicken!

Förderbare Vorhaben

Es werden Projekte mit überwiegender Grundlagenforschungsnähe gefördert, die bereits ein realistisches Verwertungspotenzial erkennen lassen, sodass eine oder mehrere Firmen bereit sind, das Projekt mitzufinanzieren bzw begleitend auch am Projekt teilzunehmen. Die Förderung ist offen für alle Forschungsthemen.

Weitere Optionen (zB Junge Forscher*innen, Klinische Studien)

Eine BRIDGE Young Scientists Ausschreibung ist derzeit nicht geplant. Es ist jedoch in BRIDGE 1 möglich, Jungforscher*innen in Projekte zu integrieren. Begleitende Workshops für die Young Scientists werden weitergeführt.

Klinische Studien stehen nicht im Fokus des BRIDGE-Programms und werden daher nicht gefördert. Gefördert werden können jedoch klinische Pilotstudien zur erstmaligen Erprobung oder Validierung eines Wirkstoffes, Therapiekonzepts oder eines Medizinprodukts im Ausmaß von maximal 30 % der Gesamtprojektkosten. Die klinische Studie darf allerdings nicht den Forschungsschwerpunkt des Projektes darstellen (Neuerung seit der 31. Ausschreibung).

Programmlinie BRIDGE 1

Der Schwerpunkt der Projektkosten (mindestens 80 %) liegt beim Forschungsinstitut bzw bei dem/der Forscher/in. Die Unternehmen als mögliche Umsetzer*innen der Ergebnisse beteiligen sich finanziell und durch Bereitstellung von Sach- und Arbeitsleistungen (maximal 20 %) am Vorhaben. Maximale Förderungshöhe: 80 % (Obergrenze der Gesamtförderung liegt bei € 360.000,-)

Antragsberechtigte

Antragsteller*innen können Forschungsinstitute oder Firmen sein.

Das Konsortium muss aus mindestens zwei Partnern*innen (1 Wissenschaft, 1 Wirtschaft) bestehen.

K-Zentren (COMET) sind prinzipiell antragsberechtigt, es muss sich bei dem Projekt allerdings um ein neues Forschungsthema handeln (die Abgrenzung zum bestehenden Forschungsprogramm ist entsprechend nachzuweisen); auch sollte es sich um Firmen handeln, die nicht bereits in das Kompetenzzentrum integriert sind.

Neu zustande gekommene Kooperationen haben Vorteile in der Bewertung.

Projektdauer

max. 36 Monate

Gesamtförderung von maximal € 360.000,- (Beispiel)

Bei Projekten mit kleinen Unternehmen können zum Beispiel Projektkosten bis maximal € 450.000,- angesetzt werden, damit eine Förderung von 80 % möglich ist.  Bei mittleren Unternehmen bei denen die Quote 70 % beträgt, sind Gesamtkosten bis zu € 514.000,- möglich, bei Großunternehmen (60 %) max. € 600.000,-. Lesen Sie hierzu auch die Beispiele im Leitfaden ab Seite 33.

Abwicklung (Einreichung und Fristen)

Start der Ausschreibung: 10. Juni 2020

Ende der Einreichfrist (eCall): 2. September 2020 - 12:00 Uhr

Der für die Ausschreibung relevante Leitfaden steht als Download zur Verfügung, die Vorlagen direkt im eCall. Die Einreichung ist per eCall erforderlich.

Der BRIDGE-Programmleitfaden sowie der jeweils gültige FFG-Kostenleitfaden stehen als Download zur Verfügung.

Evaluierung

Die Vergabesitzung zur 32. Ausschreibung BRIDGE 1 findet im Rahmen der Beiratssitzung im Bereich Basisprogramme am 2. Dezember 2020 statt. Die Bedeutung der wissenschaftlichen Qualität und Exzellenz der Projekte sowie die Bewertung, ob es sich überwiegend um grundlagenorientierte Arbeiten handelt, wird durch externe Fachbegutachter*innen mit einer entsprechenden Qualifikation im jeweiligen Bereich der Grundlagenforschung vorgenommen. Die Bewertung des Umsetzungspotenzials erfolgt durch Expert*innen der FFG. Die abschließende Gesamtbewertung hinsichtlich aller Kriterien erfolgt unter Beachtung der beiden vorausgegangenen Fachbegutachtungen (wissenschaftlich und wirtschaftlich) durch einen Beirat, der für die Programmentwicklung und Steuerung sowie die Abgabe von Förderungsempfehlungen von der FFG gemeinsam mit dem FWF errichtet wurde.

 

Kontakt

Gabriele Küssler
Gabriele Küssler
Förderberatung
T +43 5 7755 1504
gabriele.kuessler@ffg.at
Karin Ruzak
Karin Ruzak
Förderberatung
T +43 5 7755 1507
karin.ruzak@ffg.at