ERA-NET EraSME - 15th Call

ERA-NET EraSME - 15th Call

Verfügbarkeit: 01.07.2014 08:00 bis 26.09.2014 12:00
Mit „EraSME 15th Call“ wird eine transnationale Ausschreibung zur Förderung von Technologietransfer in innovativen transnationalen Kooperationsprojekten zwischen Unternehmen untereinander (vorrangig KMU) sowie optional in Kooperation mit Intermediären und FEI-Einrichtungen durchgeführt.
Programmeigentümer/Geldgeber

Achtung: Das Format EraSME wird in Zukunft unter den Namen IraSME weitergeführt. Bitte beachten Sie, dass die Umstellung auf den neuen Namen gegenwärtig erfolgt und der 15. Call EraSME in der Konsequenz teilweise bereits unter IraSME geführt wird.

An der Ausschreibung beteiligte Länder und Regionen:

Förderungen sind für kooperierende Unternehmen und Organisationen aus folgenden am EraSME 15th Call teilnehmenden Ländern bzw. Regionen möglich:

Belgien-Flandern, Belgien-Wallonien, Deutschland, Frankreich - Nord-pas de Calais, Österreich, Russland

Antrags- und förderungsberechtigt:

Unternehmen, außeruniversitäre und universitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen, Intermediäre (z.B. Impulszentren, Technologiezentren, Clusterinitiativen)

Weiterführende Informationen und Unterlagen zur Einreichung finden Sie im Download Center und unter http://www.era-sme.net/ .

Die wesentlichen Informationen zum Call können Sie folgenden Dokumenten entnehmen:

  • “Guidelines for Applicants”
  • "FFG-spezifischer Leitfaden für AntragstellerInnen"

 

Ziel der transnationalen Ausschreibung:

Hauptziel des EraSME 15th Call ist die Stärkung der Innovationskraft bzw. die Hebung der FEI-Leistungsfähigkeit kooperierender Unternehmen (v.a. KMU) mittels Technologietransfer. Konsortien im Zuge einer Projekteinreichung müssen dabei aus mindestens 4 Unternehmen (davon mind. 3 KMU aus mind. 2 an dieser Ausschreibung teilnehmenden Ländern bzw. Regionen) gebildet werden. (Regionen: betrifft ausschließlich Belgien mit den Regionen Flandern und Wallonien). Gefördert werden marktrelevante Technologietransferprojekte zur Steigerung des innovativen Outputs bzw. zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Konsortialpartner.

Förderungshöhe:

Die Förderungshöhe für österreichische Konsortialpartner (= österreichischer Projektteil) beträgt in Summe max. EUR 500.000,-, weiters müssen die Kosten des österreichischen Projektteils mindestens EUR 100.000,- betragen. Die Drittkosten dürfen nicht mehr als 40% der förderbaren Gesamtkosten betragen. Wettbewerbsrechtlich werden österreichische Unternehmen und Konsortialpartner auf Basis der Beihilferegelungen des Programmdokumentes COIN gefördert (d.h. nach FTE-Richtlinien). Für die nichtösterreichischen Konsortialpartner gelten wettbewerbsrechtlich jeweils die in diesem Call anzuwendenden nationalen Richtlinien des jeweiligen Partnerlandes. – Siehe hierzu auch: http://www.era-sme.net/calls/current-call/

Der Antragsteller und der/die Konsortialpartner werden entsprechend ihrem Herkunftsland (Betriebsstandort bzw. Standort der Forschungsstätte) vom jeweils dafür zuständigen Förderungsgeber der teilnehmenden Länder bzw. Regionen gefördert (Regionen: betrifft ausschließlich Belgien mit den Regionen Flandern und Wallonien).

Die Förderquoten für österreichische Projektpartner betragen

  • für KU: 60%,
  • für MU: 50%,
  • für GU: 35%,
  • für Intermediäre und RTOs 60%.

 

Weitere Hinweise zur Einreichung:

Die Einreichung des vollständigen Projektantrags hat für den 15th Call EraSME bis 26. September 2014 (12:00 Uhr MEZ) zu erfolgen.

Die Projektanträge sind in englischer Sprache entsprechend den Vorgaben der "Guidelines for Applicants" einzureichen. Eine Ausnahme hinsichtlich der Sprache gilt für Anträge mit ausschließlich österreichischen und deutschen Konsortialpartnern, diese können in deutscher Sprache eingereicht werden.

Die Projektlaufzeit beträgt mindestens 12 und maximal 36 Monate.

Das Verfahren:

Die Ausschreibung wird in einem einstufigen Verfahren durchgeführt. Die Darstellung des gesamten Projektvorhabens erfolgt in Form eines transnationalen Antragsteils und eines nationalen Antragsteils. Diese bestehen aus:

Transnationaler Antragsteil, einzureichen im “submission system” unter http://www.era-sme.net/calls/submission-system/. Bestehend aus:

  • EraSME-Proposal Application Form (von allen Partnern unterfertigt)
  • Draft Consortium Agreement (NICHT unterfertigt)

 

Nationaler Antragsteil (Vorlagen bzw. Dokumente im Download Center; Einreichung ausschließlich über das eCall-System der FFG unter https://ecall.ffg.at/ . Bestehend aus:

  • Projektbeschreibung für Förderungsansuchen 15th Call EraSME
  • Kostenplan detailliert (pro Partner) V 1.4. (österreichische Konsortialpartner)
  • Kostenplan kumuliert V 1.4. (für ALLE Konsortialpartner, auch nicht-österreichische Konsortialpartner)
  • CV der Projektleitung und des wissenschaftlichen Schlüsselpersonals (auch teilnehmende nicht-österreichische Konsortialpartner)
  • Liegen keine Daten im österreichischen Firmenbuch vor (z.B. bei Vereinen, Start-ups, Einzelunternehmen): Eidesstattliche Erklärung zum KMU-Status
  • Additionalität bei Großunternehmen (Großunternehmen entsprechend der jeweiligen KMU-Regelung der Europäischen Kommission)
  • Jahresabschlüsse der letzten beiden Jahre des Hauptantragstellers
  • Optional projektrelevante zusätzliche Informationen (keine Vorlage)

 

Im Falle eines positiven Formalchecks nach Einreichung wird eine technische inhaltliche Begutachtung des Antrags nach den vorgegebenen qualitativen Förderungskriterien, gegebenenfalls unter Einbeziehung internationaler Expertisen, durchgeführt (Details siehe "FFG-spezifischer Leitfaden für AntragstellerInnen"). Diese Ergebnisse führen in Abstimmung mit den Ergebnissen der jeweils anderen Fördergeber zu einer finalen Förderungsentscheidung.

Hintergrund zur Ausschreibung:

Als Basis für die gemeinsame EraSME-Richtlinie („Guidelines for Applicants“) dienen jeweils bestehende nationale Förderungsinstrumente der an diesem „Joint Call“ teilnehmenden europäischen Länder bzw. Förderungsagenturen. Die österreichische Teilnahme erfolgt im Rahmen des Förderungsprogramms COIN, in Anlehnung an die Programmlinie „Kooperation und Netzwerke“. Das Programmmanagement zu COIN wird im gemeinsamen Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) im Bereich der Strukturprogramme der FFG durchgeführt.

Mit weiteren Fragen an die FFG zum Inhalt und zu den Zielen der Ausschreibung sowie zu technischen Fragen der Einreichung wenden Sie sich bitte an:

Martin Reishofer, martin.reishofer@ffg.at , Tel.: 057755 - DW 2402
Ulrich Schoisswohl, ulrich.schoisswohl@ffg.at, Tel.: 057755 - DW 2406
Nicole Firnberg, nicole.firnberg@ffg.at , Tel.: 057755 - DW 2409

Fragen zu Kosten und Finanzierung im Zuge dieser Ausschreibung richten Sie bitte an:
Martina Amon, martina.amon@ffg.at , Tel.: 057755 - DW 2602