ERA-NET IraSME - 17th Call

ERA-NET IraSME - 17th Call

Verfügbarkeit: 23.12.2015 12:00 bis 30.03.2016 12:00
Mit dem 17th Call IraSME wird eine transnationale Ausschreibung zur Förderung von Technologietransfer in innovativen transnationalen Kooperationsprojekten zwischen Unternehmen untereinander (vorrangig KMU) sowie optional in Kooperation mit Intermediären und FEI-Einrichtungen durchgeführt.
Programmeigentümer/Geldgeber

Achtung: Das Format EraSME wird seit dem 16. Call unter dem Namen IraSME weitergeführt.

 

An der Ausschreibung beteiligte Länder und Regionen:

Förderungen sind für kooperierende Unternehmen und Organisationen aus folgenden am 17th Call IraSME teilnehmenden Ländern bzw. Regionen möglich:

Belgien-Flandern, Belgien-Wallonien, Deutschland, Frankreich - Nord-pas de Calais, Österreich, Russland, Tschechische Republik

 

Antrags- und förderungsberechtigt:

Unternehmen, außeruniversitäre und universitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen, Intermediäre (z.B. Impulszentren, Technologiezentren, Clusterinitiativen)

Weiterführende Informationen und Unterlagen zur Einreichung finden Sie im Download Center und unter http://www.ira-sme.net/.

Die wesentlichen Informationen zum Call können Sie folgenden Dokumenten entnehmen:

  • Guidelines for applicants
  • FFG-spezifischer Leitfaden für AntragstellerInnen

 

Ziel der transnationalen Ausschreibung:

Hauptziel des 17th Call IraSME ist die Stärkung der Innovationskraft bzw. die Hebung der FEI-Leistungsfähigkeit kooperierender Unternehmen (v.a. KMU) mittels Technologietransfer. Konsortien im Zuge einer Projekteinreichung müssen dabei aus mindestens 3 Unternehmen (davon mindestens 2 KMU aus mindestens 2 an dieser Ausschreibung teilnehmenden Ländern bzw. Regionen) gebildet werden. Gefördert werden marktrelevante Technologietransferprojekte zur Steigerung des innovativen Outputs bzw. zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Konsortialpartner.

 

Förderungshöhe:

Die Förderungshöhe für österreichische Konsortialpartner (= österreichischer Projektteil) beträgt in Summe maximal EUR 500.000,-, weiters müssen die Kosten des österreichischen Projektteils mindestens EUR 100.000,- betragen. Die Drittkosten dürfen nicht mehr als 40% der förderbaren Gesamtkosten betragen. Wettbewerbsrechtlich werden österreichische Unternehmen und Konsortialpartner auf Basis der Beihilferegelungen des Programmdokuments COIN gefördert (d.h. nach Themen-FTI-Richtlinien). Für die nichtösterreichischen Konsortialpartner gelten wettbewerbsrechtlich jeweils die in diesem Call anzuwendenden nationalen Richtlinien des jeweiligen Partnerlandes. – Siehe hierzu auch: http://www.ira-sme.net/calls/current-call/
Der Antragsteller und der/die Konsortialpartner werden entsprechend ihrem Herkunftsland (Betriebsstandort bzw. Standort der Forschungsstätte) vom jeweils dafür zuständigen Förderungsgeber der teilnehmenden Länder bzw. Regionen gefördert.

Die Förderquoten für österreichische Projektpartner betragen

  • für KU: 60%,
  • für MU: 50%,
  • für GU: 35%,
  • für Intermediäre und RTOs 60%.

 

Weitere Hinweise zur Einreichung:

Die Einreichung des vollständigen Projektantrags (= nationale und transnationale Einreichung) für den 17th Call IraSME hat bis 30. März 2016 (12:00 Uhr MEZ) zu erfolgen.

Die Projektanträge sind in englischer Sprache entsprechend den Vorgaben der "Guidelines for Applicants" einzureichen. Eine Ausnahme hinsichtlich der Sprache gilt für Anträge mit ausschließlich österreichischen und deutschen Konsortialpartnern, diese können in deutscher Sprache eingereicht werden.

Die Projektlaufzeit beträgt mindestens 12 und maximal 36 Monate.

 

Das Verfahren:

Die Ausschreibung wird in einem einstufigen Verfahren durchgeführt. Die Darstellung des gesamten Projektvorhabens erfolgt in Form eines transnationalen Antragsteils und eines nationalen Antragsteils. Diese bestehen aus:

Transnationaler Antragsteil, einzureichen im “submission system” unter http://www.ira-sme.net/calls/submission-system/, bestehend aus:

  • Proposal Application Form (Vorlage; von allen Partnern unterfertigt)

 

Nationaler Antragsteil (Vorlagen bzw. Dokumente im Download Center; Einreichung ausschließlich über das eCall-System der FFG unter https://ecall.ffg.at/, bestehend aus:

  • Projektbeschreibung für Förderungsansuchen 17th Call IraSME (Vorlage)
  • CV der Projektleitung und des wissenschaftlichen Schlüsselpersonals (keine Vorlage)
  • Liegen keine Daten im österreichischen Firmenbuch vor (z.B. bei Vereinen, Start-ups, Einzelunternehmen): Eidesstattliche Erklärung zum KMU-Status (Vorlage)
  • Jahresabschlüsse der letzten beiden Jahre für alle österreichischen PartnerInnen (keine Vorlage)
  • Optional projektrelevante zusätzliche Informationen (keine Vorlage)

 

Im Falle eines positiven Formalchecks nach Einreichung wird eine technische inhaltliche Begutachtung des Antrags nach den vorgegebenen qualitativen Förderungskriterien, gegebenenfalls unter Einbeziehung internationaler Expertisen, durchgeführt (Details siehe "FFG-spezifischer Leitfaden für AntragstellerInnen"). Diese Ergebnisse führen in Abstimmung mit den Ergebnissen der jeweils anderen Fördergeber zu einer finalen Förderungsentscheidung.

 

Hintergrund zur Ausschreibung:

Als Basis für die gemeinsame IraSME-Richtlinie („Guidelines for Applicants“) dienen jeweils bestehende nationale Förderungsinstrumente der an diesem „Joint Call“ teilnehmenden europäischen Länder bzw. Förderungsagenturen. Die österreichische Teilnahme erfolgt im Rahmen des Förderungsprogramms COIN, als internationale Ausschreibung in Anlehnung an die Programmlinie „Netzwerke“. Das Programmmanagement zu COIN wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) im Bereich der Strukturprogramme der FFG durchgeführt.

 

Mit weiteren Fragen an die FFG zum Inhalt und zu den Zielen der Ausschreibung sowie zu technischen Fragen der Einreichung wenden Sie sich bitte an:
Martin Reishofer, martin.reishofer@ffg.at, Tel.: 057755 - DW 2402
Ulrich Schoisswohl, ulrich.schoisswohl@ffg.at, Tel.: 057755 - DW 2406
Nicole Firnberg, nicole.firnberg@ffg.at, Tel.: 057755 - DW 2409

Fragen zu Kosten und Finanzierung im Zuge dieser Ausschreibung richten Sie bitte an:
Martina Amon, martina.amon@ffg.at, Tel.: 057755 - DW 2602