FFG: Enorm hohe Nachfrage nach FFG-Förderungen

2010 erstmals mehr als 400 Millionen Euro in einem Jahr ausgezahlt

Kurz vor Jahresende steht fest, dass die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG erstmals seit ihrer Gründung (2004) mehr als 400 Millionen Euro an Fördergeldern im Jahr 2010 in Forschungsprojekte der Wirtschaft investiert hat. „Die Höhe der heurigen Auszahlungen zeigt eindeutig, dass Unternehmen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf Forschung und Innovation setzen und sich nicht aus der ambitionierten Forschung zurückziehen“, freuen sich die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner über den Durchbruch der bisherigen Schallgrenze von 400 Millionen Euro pro Jahr bei den Auszahlungen, die die FFG vor allem im Auftrag des Infrastrukturministeriums (BMVIT) und des Wirtschaftsministeriums (BMWFJ) abwickelt.

„Forschungsförderung bringt enorme Effekte für Beschäftigung und Wertschöpfung.“, so die FFG-Geschäftsführer weiter. Zudem habe die direkte Forschungsförderung eine unerreichte Hebelwirkung für anspruchsvolle, innovative Projekte und damit für die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen. Immerhin setzt Wettbewerbsfähigkeit Innovationen voraus, und Innovationen wiederum basieren auf Forschung und Entwicklung.

„Mehr Investitionen in Forschung und Innovation bringen also nicht nur der Wirtschaft etwas, sondern auch dem Staat, der langfristig mehr zurück bekommt, als er investiert“, resümieren Henrietta Egerth und Klaus Pseiner und hoffen vor allem für die forschenden Unternehmen, dass die Bundesregierung weiterhin - auch bei für die FFG 2011 moderat wachsenden aber dennoch knappen Budgets - die richtigen Prioritäten mit einem guten Mix in der Forschungsförderung setzen wird.

 

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