FFG stärkt die Forschung an Österreichs Hochschulen

 

Utl: Budgetkürzungen bei der FFG wirken sich direkt auf Uni-Forschung aus

Wien 19.10.2010 (OTS) – 71 Millionen Euro sind aus den von der FFG betreuten Förderprogrammen im Jahr 2009 an die heimischen Hochschulen geflossen. Insgesamt haben 479 Hochschulinstitute und -einrichtungen an FFG-Projekten teilgenommen. Das entspricht einem knappen Viertel aller Beteiligungen (22,8 Prozent). Mögliche Kürzungen des FFG-Budgets wirken sich daher direkt auch auf die Forschungsleistungen an den Hochschulen aus. „Und zwar gerade dort, wo besonders großer Nachholbedarf identifiziert wurde: In der Bildung wissenschaftlicher Exzellenz, bei den Kooperations- und Netzwerkprojekten und in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft“, sind die Geschäftsführer der FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner besorgt.

„Die Stärkung der Grundlagenforschung ist sehr wichtig, aber wir dürfen nicht den Fehler machen, diese isoliert zu betrachten, sondern wir müssen das gesamte Innovationssystem im Auge behalten“, so Egerth und Pseiner. „Und die FFG bietet dafür die richtigen Instrumente: mit den Strukturprogrammen stärken wir die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft auf regionaler Ebene. Mit COMET bauen wir international sichtbare Exzellenzzentren auf, die wissenschaftliche Spitzenforschung mit wirtschaftlichen Erfolgen verknüpft. Mit den thematischen Programmen setzten wir Akzente in wichtigen Zukunftsthemen.“, erklären die FFG-Geschäftsführer.

Zu den Schwerpunktbereichen zählten letztes Jahr die Genomforschung mit über 14,6 Millionen Euro an Fördermitteln für Hochschulen, neue Energien mit über 7,1 Millionen, Nanotechnologien mit 6,7 Millionen und die Informationstechnologien mit über 6 Millionen Euro. Daneben stellten aber auch die strukturfördernden Maßnahmen einen wichtigen Schwerpunkt dar, wie etwa COIN mit 8,4 Millionen Euro, oder das BRIDGE-Programm mit 6,9 Millionen an Förderungen für Hochschulen im letzten Jahr. Weiters finanzierte die FFG im Jahr 2009 die COMET-Zentren der ersten Ausschreibung mit rund 27 Millionen Euro. Fördergeld, das über deren Beteiligung auch den Universitäten zur Verfügung steht. Der Großteil der COMET-Zentren und -projekte ist im Umfeld von Universitäten angesiedelt.

Mit tatkräftiger Unterstützung der FFG wurde auch die Erfolgsrate eingereichter Projekte mit österreichischer Beteiligung signifikant erhöht. So konnten heimische Hochschulen bisher im Durchschnitt weitere 40 bis 50 Millionen Euro pro Jahr aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union erwirtschaften.


Rückfragehinweis
Österreichische
Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)
Linde Tuscher
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