Forschungsinitiative EUREKA feiert 25-jähriges Bestehen

FFG: Beste Hebelwirkung durch maßgeschneiderten Einsatz nationaler und internationaler Förderprogramme

Wien (30.11.2010) – Seit der Gründung 1985 wurden im Rahmen von EUREKA insgesamt rund 4.000 Projekte durchgeführt, 496 davon (zwölf Prozent) mit österreichischer Beteiligung. "EUREKA bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine einfache und flexible Möglichkeit zur Kooperation mit ausländischen Partnern", so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. "Die Initiative ist ideal geeignet für marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte. In vielen Fällen stehen diese EUREKA-Projekte am Beginn international erfolgreicher, neuer Technologien."

In den 25 Jahren seit der Gründung wurden EUREKA Projekte mit einem Gesamtvolumen von insgesamt 29 Milliarden Euro durchgeführt, der österreichische Anteil der Projektkosten liegt bisher bei 453 Millionen Euro. EUREKA selbst bietet den Rahmen für Projekte, die Finanzierung erfolgt durch nationale Gelder oder Eigenmittel, in Österreich vor allem durch die Basisprogramme der FFG. "Österreichische Unternehmen haben damit den Vorteil, dass die FFG verschiedene Förderprogramme aus einer Hand anbietet", so FFG-Geschäftsführerin Egerth. "Dadurch können wir nationale und internationale Programme optimal aufeinander abgestimmt für innovative Entwicklungen einsetzen." Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und die Wirtschaftskammer Österreich unterstützen diese europäische Forschungsiniative seit Beginn an und luden gemeinsam mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG ein das Jubiläum zu feiern und Bilanz zu ziehen.


EUREKA-Projekte waren Impulsgeber für eine Vielzahl an Entwicklungen, die heute selbstverständlich sind: Ob es um die Sicherheit so genannter Smartcards geht, um die Start/Stop-Technologie in Autos, um umweltfreundliche Produktionstechnologien oder Entwicklungen der Medizintechnik, wie etwa ein Gerät, das Menschen nach einer Kehlkopf-Operation das Sprechen wieder ermöglicht.

Österreich ist seit der Gründung 1985 Mitglied von EUREKA. Derzeit zählen 39 Staaten sowie die Europäische Kommission zu den Vollmitgliedern. Neben den Einzelprojekten sind besonders die thematischen Cluster und Schirmnetzwerke erfolgreich. 2007 wurde gemeinsam mit der EU das neue Förderprogramm Eurostars ins Leben gerufen, das besonders für marktnahe High-Tech-Entwicklungen von Kleinen und Mittleren Unternehmen geeignet ist.
 

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Mag. (FH) Gerlinde Tuscher
Mag. (FH) Gerlinde Tuscher

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