IPCEI – Important Projects of Common European Interest 2021

Die Europäische Union hat zur Stärkung strategischer europäischer Wertschöpfungsketten ein spezielles Regulativ entwickelt, das die Förderung transnationaler Kooperationen und die Abbildung der Wertschöpfungskette von der angewandten Forschung, Entwicklung und Innovation bis zur erstmaligen industriellen Umsetzung sowie zu entscheidenden Infrastrukturvorhaben im Umwelt-, Energie und Verkehrsbereich ermöglicht.

Welche Ziele werden mit IPCEIs verfolgt?

Diese sogenannten IPCEIs adressieren strategische Vorhaben, an denen sich ausgewählte österreichische Unternehmen mit Einzelprojekten nach Notifizierung durch die Europäische Kommission beteiligen dürfen und die durch die Republik Österreich mit staatlichen Beihilfen außerhalb der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVOG) unterstützt werden. 

  • Österreich beteiligt sich derzeit mit sechs Unternehmen am IPCEI Batteries (EuBatIn) und mit insgesamt drei Unternehmen am IPCEI Mikroelektronik (ME)
  • und strebt zudem die Teilnahme am IPCEI Mikroelektronik II (ME II), am IPCEI Hydrogen (H2), IPCEI Low CO2 Emissions Industry (LCI) sowie am IPCEI Life Sciences an.

Abwicklung durch FFG und aws

Für die Abwicklung und Betreuung des IPCEI Batteries (EuBatIn) wurden vom BMK (Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie) die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) als gemeinsame Abwicklungsstelle beauftragt. Für das IPCEI Mikroelektronik II (ME II) und IPCEI Life Sciences erfolgte die Beauftragung der gemeinsamen Abwicklung zusammen mit dem BMDW (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort).

Aktuelle Interessensbekundung

Ein Aufruf dient zur Interessensbekundung zu einem bestimmten Thema und zur Erhebung des konkreten nationalen Beteiligungsinteresses durch Einzelfirmen innerhalb der europäischen Wertschöpfungskette. Der österreichische Aufruf zur Interessensbekundung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. Während in der ersten Stufe Informationen zum Interesse der Unternehmen und dem grundsätzlichen Beihilfebedarf erhoben werden, erfordert die zweite Stufe auch den Einklang mit den Vorgaben aus der europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF). Es benötigt detaillierte Projekt-Portfolios und einen ausgereiften und plausiblen Investitionsplan.

Stufe 1

  • Aufruf zur Interessensbekundung IPCEI Low CO2 Emissions Industry (LCI) sowie den weiteren IPCEI-Initiativen auf der BMK-Website.
  • Aufruf zur Interessensbekundung im IPCEI Life Sciences sowie den weiteren IPCEI-Initiativen auf der BMDW-Website.

Stufe 2

  • Aufruf zur Interessensbekundung im IPCEI Hydrogen (H2) sowie den weiteren IPCEI-Initiativen auf der BMK-Website.
  • Aufruf zur Interessensbekundung im IPCEI Mikroelektronik II (ME II) sowie den weiteren IPCEI-Initiativen auf der BMDW-Website.

Bereits angelaufene bzw. genehmigte IPCEIs

 

Kontakt

Mag. Urban Peyker MSc
Mag. Urban Peyker MSc
Hydrogen
T +43 5 7755 5049
urban.peyker@ffg.at
Dr. Corinna Wilken
Dr. Corinna Wilken
Life Scienes
T +43 5 7755 1317
corinna.wilken@ffg.at
Dipl.-Ing. Dr. Peter Kerschl
Dipl.-Ing. Dr. Peter Kerschl
Mikroelektronik
T +43 5 7755 5022
peter.kerschl@ffg.at
Dr. Karolina Schwendtner
Dr. Karolina Schwendtner
Low Emission Industries
T +43 5 7755 5085
karolina.schwendtner@ffg.at
Dr. Dietrich Leihs
Dr. Dietrich Leihs
Allgemeines
T +43 5 7755 5034
dietrich.leihs@ffg.at

Hinweis zu Datenschutzbestimmungen

Hinweis zu Datenschutzbestimmungen: In bestimmten Fällen agiert die FFG ebenfalls mit anderen Einrichtungen als gemeinsame Förder- und Abwicklungsstelle. In den Fällen der IPCEI - Förderungen sind die FFG und die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws) für die Abwicklung der Förderungen gemeinsam verantwortlich.