Josef Ressel Zentren - Forschungslabors für Fachhochschulen stehen fest

Drei Forschungslabors werden in Vorarlberg, Oberösterreich und im Burgenland genehmigt

Wien (8.7.2008) - Drei neue Forschungslabors werden in Zukunft an Österreichs Fachhochschulen im Rahmen der neuen Pilotaktion "Josef-Ressel-Zentren - Forschungslabors für Fachhochschulen" durch das Wirtschaftsministerium gefördert. Eine international besetzte Expertenjury bewertete die insgesamt sechs eingereichten Anträge und sprach für die besten drei Anträge die Empfehlung zur Förderung aus.

Die Josef-Ressel-Zentren werden die Forschungskompetenz der Fachhochschulen besser sichtbar machen und vor allem die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Hochschulen intensivieren. Das Wirtschaftsministerium zeigte sich von der hohen wissenschaftlich-technischen Qualität der Anträge erfreut und bestätigte die Juryempfehlung. Zukünftig wird es je ein Josef-Ressel-Zentrum an einer Fachhochschule im Burgenland, in Oberösterreich und in Vorarlberg geben.

Die drei Josef-Ressel-Zentren:

Das "CFD-Centre" der Fachhochschulstudiengänge Burgenland widmet sich dem Thema der Optimierung von gebäude-, energie- und umweltverfahrenstechnischen Prozessen mit Computational Fluid Dynamics.

"Heureka!" heißt das Forschungslabor der Fachhochschule Oberösterreich und setzt sich mit dem Thema der heuristischen Optimierung auseinander.

"OptimUns" ist der Name des Forschungslabors der Vorarlberger Fachhochschule, das sich auf die Optimierung von Unternehmensprozessen unter unsicheren Bedingungen konzentriert.

Diese drei Josef Ressel-Zentren werden bereits in den ersten beiden Jahren mit der vergebenen Bundesförderung in der Höhe von rund 800.000 Euro ein gesamtes Projektvolumen von rund zwei Millionen Euro generieren. Nach einer positiven Evaluierung im zweiten Jahr können in einer zweiten Phase maximal drei weitere Jahre abhängig von der Verfügbarkeit von Fördermitteln im Rahmen des Förderprogramms COIN weitergeführt werden. Die Josef Ressel-Zentren sollen sich durch hohe Forschungskompetenz bei gleichzeitig hoher Umsetzungsrelevanz auszeichnen und eine Übertragung der Erkenntnisse auf F&E Aktivitäten über das Zentrum hinaus gewährleisten. Das Forschungsprogramm wird auf wissenschaftlich-technisch hohem Niveau durchgeführt, orientiert sich am internationalen Stand des Wissens und umfasst dementsprechend auch grundlagenforschungsbezogene Forschungsfragen, die in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern bearbeitet werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat die FFG mit der Programmentwicklung und mit dem Programmmanagement beauftragt.

Rückfragehinweis:
Linde Tuscher