Pléiades Datenportal

Pléiades-Daten für Nutzer aus öffentlicher Verwaltung und Wissenschaft

Die Satelliten Pléiades 1A und Pléiades 1B werden als Konstellation im gleichen Orbit mit einem Abstand von 180° betrieben. Die beiden identischen Satelliten liefern räumlich sehr hochauflösende optische Datenprodukte und ermöglichen eine tägliche Neuerfassung jedes beliebigen Punktes auf der Erde.

Das Pléiades-System ist unter anderem für folgende Fernerkundungsanwendungen ausgelegt:

•      Raumplanung, Städteplanung und Bauwesen: Erkennung und Identifizierung von Objekten mit einer Größe im Meterbereich (z.B. Fahrzeuge, Infrastruktur, Häuser, Einzelbäume,…)

•      Landwirtschaft: Verwaltung und Monitoring von Landflächen und Ernteerträgen, Vitalität von Vegetation

•      Zivilschutz: Unterstützung in Krisensituationen und Auswertungen nach einer Krise (insbesondere bei Erdbeben)

•      Forstwirtschaft: illegale Abholzung und Verwaltung forstwirtschaftlicher Erträge

•      Meeres- und Küstenüberwachung: Schiffsaufklärung und Verschmutzung

 

Österreich ist finanziell an der Pléiades-Mission beteiligt und hat dadurch das Recht, Pléiades-Daten für öffentliche und wissenschaftliche Nutzer zu Vorzugsbedingungen zu erhalten. Das bedeutet, dass
 

•      aus dem Zentralarchiv bis zu 366 Szenen pro Jahr ausgewählt werden können

•      1.800 (~5/Tag) Aufnahmeversuche pro Jahr gestellt werden können (mit einem Maximum von 360 pro Monat)

 

Außerdem stehen Daten, die einmal gekauft wurden, allen anderen institutionellen Nutzern frei zur Verfügung.

Die FFG bietet institutionellen Nutzern ein Datenportal an. Das Portal ermöglicht einen Zugang zu Zentralarchiv, „Automatic Tasking“ und „Instant Tasking“.

Bestellungen über 40k€ und „Tailored Tasking“ Szenen sind via Airbus GeoStore erhältlich.