Zahlen, Daten, Fakten

Forschung bedeutet, in die Entwicklung von neuem Wissen und neuen Technologien zu investieren. Die FFG ist dafür die geeignete Partnerin: Mit einer Förderung der FFG schöpfen Unternehmen ihr innovatives Potenzial besser aus und steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit. Forschungs- und Hochschulinstitute können ihre Kompetenzen stärken und neue Themenschwerpunkte erarbeiten.

Die FFG bewilligt jedes Jahr die Förderung von rund 3000 neuen Projekten: vom Einsteigerformat wie dem Innovationsscheck über die Förderung von Unternehmensprojekten bis hin zur Unterstützung kooperativer Projekte in Zukunftsfeldern und Spitzenforschungs-Zentren. Darüber hinaus bietet die FFG zahlreiche Services und Agentur-Dienstleistungen zu Forschung und Innovation an. Insgesamt gesehen werden über zwei Milliarden Euro an Forschungsausgaben in Österreich direkt von der FFG vergeben oder mittelbar beeinflusst. Damit ist die FFG die zentrale Drehscheibe für die wirtschaftsnahe Forschung und Innovation in Österreich.

  • Von 2015 bis 2017 haben über 4.500 Unternehmen, 300 Forschungseinrichtungen und 800 Hochschulinstitute eine Förderung bekommen.
  • Fast 70 Prozent der Gesamtförderung (ohne Breitband) gehen an Unternehmen, rund 30 Prozent an Forschungs- und Hochschulinstitute.

 

Nebenwirkungen erwünscht!

Förderungen der FFG werden grundsätzlich im Wettbewerb vergeben - damit kommt eine Förderzusage auch einem externen Qualitätssiegel gleich. FFG-geförderte Projekte haben viele positive Nebeneffekte, wie den nachhaltigen Aufbau von Forschungskompetenzen und Humanressourcen, eine bessere internationale Vernetzung, oder die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In zwei von drei geförderten Projekten arbeiten Unternehmen und wissenschaftliche Partner zusammen.

  • Top-Themen und Branchen (2017):
    23,4 % Produktion
    19,7 % IKT
    16,3 % Energie & Umwelt
    12,5 % Mobilität

 

Im Zentrum steht der Mensch

Viele FFG-Förderungen bedeuten eine Investition ins „Humankapital“. Von Bildungsprojekten für die Schule über geförderte Praktika bis hin zu Stiftungsprofessuren und gemeinsamen Weiterbildungsinitiativen von Unternehmen und Hochschulen reicht das Angebot. Pro Jahr fördert die FFG rund 2.000 Praktika für SchülerInnen und Studierende, und rund 600 Dissertationen entstehen in FFG-geförderten Projekten.

  • Rund 10.000 Arbeitsplätze im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation werden durch FFG-Förderungen finanziert

 

Forschungsförderung wirkt!

Etwa vier Fünftel aller FFG-geförderten Projekte wären ohne Förderung nicht oder nur in deutlich geringerem Ausmaß durchgeführt worden. Aus bis zu einem Drittel aller FFG-geförderten Projekte entsteht ein Patent. Knapp die Hälfte der geförderten Projekte hat innerhalb von vier Jahren direkte Auswirkungen auf die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

  • Der FFG-Mehrwert: 1 Fördereuro = mittelfristig 10 Euro zusätzliche Umsätze

 

Schneller auf den Markt

Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist ein zentrales Element bei FFG-Förderungen, ebenso wie die internationale Vernetzung Österreichs. Die FFG unterstützt in allen Phasen der Entwicklung, von der Grundlagenforschung bis zum Markteintritt. Mehr als ein Drittel der geförderten Projekte dienen dazu, in neue Geschäfts- oder Aktivitätsfelder vorzudringen.

  • 200 neue Produkte und Dienstleistungen entstehen pro Jahr aus FFG-geförderten Projekten

 

Unternehmen auf „Forschungskurs“ bringen

Die Zahl der forschenden Unternehmen in Österreich hat sich in den letzten 15 Jahren nahezu verdoppelt. Die FFG leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Seit 2007 wurden weit mehr als 10.000 Innovationsschecks – das „Einsteigerformat“ der FFG - vergeben.

  • Jährlich werden rund 100 Start-ups mit rund 70 Millionen Euro gefördert.

 

 

 

Quellen: KMU Forschung Austria, FFG Wirkungsmonitoring; FFG Förderstatistik; Statistik Austria