ERA.Net RUS Plus

Festigung der F&E- Kooperation zwischen Russland und dem Europäischen Forschungsraum

Die Hauptziele der ERA.Net RUS Plus-Initiative sind die Vertiefung der länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der EU und Russland sowie die stärkere Koordinierung nationaler Förderprogramme. An der aktuellen Ausschreibung des Innovation Call 2017 beteiligen sich Förderorganisationen aus Österreich (FFG), Deutschland, Griechenland, Rumänien und der Türkei sowie Russland.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Start-Up
Themenbereich Informationstechnologie, Material und Produktion, Mobilität, Umwelt und Energie
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument C4 E-I Kooperationsprojekt experimentelle Entwicklung / industrielle Forschung
Geltungsbereich -
Partner

Benötigt

Mindestens 1 österreichischer Partner. Das Konsortium muss aus mind.3 oder mehr Partnern aus 2 verschiedenen, am Call teilnehmenden Ländern, bestehen. Ein Partner muss dabei zwingend aus Russland sein.

Einreichung Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich Thematische Programme
Auswahl durch Entsprechend den nationalen Anforderungen erfolgen Prüfungen durch FFG-ExpertInnen und internationalen ExpertInnen im Rahmen einer zentralen Evaluierung durch ERA.Net RUS Plus.
Was wird gefördert 1. Energy efficiency and renewable energy 2. Mobility of goods and persons, vehicle technologies, transport infrastructure 3. ICT (information gathering and processing, communication technologies) 4. Production (technologies, processes and systems
Min. / max. Förderung 35% / 60%
Förderbare Kosten Förderbare Kosten: Angaben zu den förderbaren Kosten stehen im FFG-Kostenleitfaden in der aktuellen Version zur Verfügung
Min. / max. Laufzeit 24 / 36 Monate
Verfügbarkeit von 20.07.2017 - 20.10.2017
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Hintergrund

Ziel von ERA.Net RUS Plus ist es, die Koordination der Forschungsprogramme zu verbessern, die auf nationaler oder auf regionaler Ebene in den EU-Mitgliedsstaaten (MS) und den assoziierten Ländern (AC) mit Russland als Zielland durchgeführt werden. Mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung der EU erfolgt die Koordination der Forschungsprogramme durch die Umsetzung eines Single Joint Calls zu länderübergreifenden und wissenschaftlich exzellenten Forschungsprojekten. Ein weiteres Ziel von ERA.Net RUS Plus ist die Entwicklung eines instrumentalen Rahmens für gemeinsame Förderaktivitäten und im Zuge dessen die Erarbeitung einer soliden Grundlage für die Entwicklung eines gemeinsamen programmatischen Ansatzes zwischen Russland und den EU-MS/AC.

Hauptziele von ERA.Net RUS Plus

ERA.Net RUS Plus wurde aufgesetzt, um die Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten (MS) / assoziierten Ländern (AC) und russischen Programmträgern zu verstärken. Die wichtigsten Ziele dieser Initiative können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Entwicklung und Umsetzung eines Single Joint Calls mit zwei Förderlinien, eine für S&T und eine für Innovationsprojekte.
  • Erörterung von relevanten Themen für EU-MS/AC – Kooperation mit Russland in den Bereichen S&T sowie Innovation, die im Rahmen eines Vorausschauverfahrens (Foresight) durch Wissenschaftler im Vorläuferprojekt ERA.Net RUS bestimmt (themenbezogene Roadmapping-Workshops)worden sind.
  • Förderung der Zusammenarbeit in S&T und Innovation seitens Russlands mit Interessenvertretern der EU-MS/AC und seitens der EU mit russischen Interessenvertretern.
  • Lehre ziehen aus der Vorläuferinitiative ERA.Net RUS und dessen Pilot Joint Calls; Umsetzung der Empfehlungen eines Monitoring-Experten.
  • Erarbeitung einer Grundlage für einen gemeinsamen programmatischen Ansatz mit dem Ziel, mehr Effizienz durch eine verbesserte Kohärenz und Koordination zu ermöglichen. Falls erforderlich: Integration von nicht-staatlichen Programmträgern.
  • Unterstützung einer möglichen SFIC-Pilotaktion mit Russland, sofern erforderlich.
  • Beitrag zur weiteren Entwicklung der „STRATEGISCHEN PARTNERSCHAFT ZWISCHEN DER EU UND RUSSLAND AUF DEM GEBIET VON FORSCHUNG UND INNOVATION“.

 

Am 20.07. 2017 startete der Single Joint Call on Innovation 2017.

Die österreichischen Partner der transnationalen und anwendungsorientierten F&E-Projekte haben die Möglichkeit Förderung in einem oder mehreren der folgenden thematischen Bereiche zu beantragen:

  • Energie
  • Mobilität
  • IKT
  • Produktion
     

Beschreibung der Zielgruppe

Die Zielgruppe sind F&E-intensive Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Universitätspartner im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Das Konsortium muss aus 3 oder mehr Partnern aus 2 verschiedenen, am Call teilnehmenden Ländern bestehen. Ein Partner muss dabei zwingend aus Russland sein.