E-RARE 3 - ERA-Net for research programs on rare diseases

E-RARE 3 - ERA-Net for research programs on rare diseases

Joint Call 2016 - Transnationale Erforschung seltener Erkrankungen

Das Grundthema E-RARE 3 (2014-2019) ist die transnationale Erforschung seltener Erkrankungen. Obwohl jede einzelne seltene Erkrankung nur wenige Menschen betrifft, leiden in Europa insgesamt mindestens 26 bis 30 Millionen Menschen an diesen Krankheiten. Ferner sind seltene Erkrankungen für das Gesundheitssystem eine besondere Herausforderung, da sie in vielen Fällen zu einer signifikanten Verminderung der Lebenserwartung führen und meist einen chronischen Verlauf mit großem Einfluss auf die Lebensqualität haben.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Kompetenzzentren, Start-Up
Themenbereich Lebenswissenschaften
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument C3 E Einzelprojekt - Experimentelle Entwicklung
Geltungsbereich -
Partner

Benötigt

Ein Konsortium muss aus mindestens 3 und maximal 6 teilnahmeberechtigten Partnern aus mindestens 3 unterschiedlichen am Call teilnehmenden Ländern bestehen. Es werden nicht mehr als 2 teilnahmeberechtigte Partner aus dem gleichen Land in einem Konsortium akzeptiert. Um eine ausreichende Anzahl an PatientInnen für die geplante Studie rekrutieren zu können, kann ein Konsortium mit anderen Zentren kooperieren. Sollte die einzige Aufgabe dieser Zentren sein, dem Konsortium PatientInnendaten und/oder Proben für die Studie zur Verfügung zu stellen, werden diese Zentren nicht als Partner im Konsortium gewertet Förderungswerbende werden ermutigt Partner aus Osteuropäischen Ländern im Konsortium aufzunehmen. In diesem Falle kann die Anzahl der Partner auf 8 erhöht werden. Darüber hinaus können zusätzliche Partner teilnehmen, solange sie ihre eigenen Mittel sicherstellen. Auch hier ist die Anzahl auf maximal 2 solche zusätzlichen Partner beschränkt. Der Konsortialführer muss immer einer teilnahmeberechtigt bei seiner nationalen Förderorganisation sein. Nur diejenigen Gruppen, die substantiell an mindestens einem Arbeitspaket beteiligt sind, werden als Partner angesehen.

Einreichung Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich Basisprogramme
Auswahl durch Scientific Evaluation Commetee (SEC), FFG ExpertInnen und Beirat Basisprogramme
Was wird gefördert Unterstützt wird der österreichische Partner in Höhe von max. 60 % der förderbaren Kosten in Form von Zuschussförderungen.
Min. / max. Förderung 0 / € 2 Mio.
Förderbare Kosten Angaben zu den förderbaren Kosten stehen im Leitfaden zum Basisprogramm und im FFG Kostenleitfaden in der aktuellen Version aufbereitet zur Verfügung.
Min. / max. Laufzeit 0 / 36 Monate
Verfügbarkeit von 07.12.2015 - 03.03.2016
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Es sind dringend weitere Forschungsanstrengungen im Bereich der seltenen Erkrankungen nötig, um bessere Kenntnisse zur Prävention, Diagnose und Behandlung zu erlangen. Die Forschung in diesem Bereich wird dadurch erschwert, dass auf ganz unterschiedlichen Ebenen Ressourcen fehlen: (1) Zu jeder einzelnen Krankheit forschen vergleichsweise wenige Wissenschaftler, (2) die wenigen Patienten sind räumlich weit verteilt, was die Zusammenführung in aussagekräftigen Kohortenstudien erschwert, (3) existierende Datenbanken und Materialsammlungen haben einen begrenzten Umfang, sind kaum standardisiert und für die wissenschaftliche Fachöffentlichkeit nur schwer zugänglich, (4) die betreffenden Krankheitsbilder haben einen oft sehr komplexen klinischen Phänotyp, weshalb ihre Behandlung und Erforschung interdisziplinäre Ansätze erfordert.

Wegen der jeweils kleinen Zahl von Patienten, die von einer einzelnen seltenen Krankheit betroffen sind, sowie der zersplitterten Forschungslandschaft, ist das Gebiet der seltenen Erkrankungen eines der Forschungsfelder, die von einer internationalen, koordinierten Zusammenarbeit besonders profitieren können.

E-RARE 3 ist die Fortsetzung des ERA-NET „E-RARE" (http://www.e-rare.eu/), das die Forschungsaktivitäten der beteiligten europäischen Länder im Bereich der seltenen Krankheiten koordinieren soll. Dessen Aktivitäten werden nun in einer dritten Phase „E-RARE 3” (2014-2019) weitergeführt. Mit der Unterstützung der Europäischen Kommission sollen damit die Zielsetzungen des International Rare Disease Research Consortium (IRDiRC) untermauert werden. Das erklärte Hauptziel dieser Initiative ist die regelmäßige Planung und Veröffentlichung von transnationalen Calls in diesem Forschungsfeld. An dem aktuellen Joint Call 2016 beteiligen sich 14 europäische Länder/Regionen mit ihren Förderorganisationen. Das sind: Austria, Canada (including Quebec), France, Germany, Hungary, Israel, Italy, Latvia, Poland, Portugal, Romania, Spain, Switzerland, Turkey.

Beschreibung der Zielgruppe

Antragsberechtigt sind Klein- und Mittelbetrieben (KMU) sowie Großunternehmen (GU).