ITEA3

Seizing the high ground in a time of change

ITEA3 ist der EUREKA-Cluster für innovative, industriegetriebene und vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Software-intensive Systeme und Services. Die ITEA3 Community umfasst die Akteure in Forschung und Entwicklung, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Länder, die in diesem Forschungsbereich aktiv sind. Software-intensive Systeme und Services sind Schlüsseltechnologien und Innovationstreiber für Europas hochwettbewerbsfähige Industrien, wie die Automobilindustrie, Kommunikation, Gesundheit, Luftfahrt und Elektronik für den Konsumenten.

In der ITEA3-Organisation sind unter anderem die wichtigen europäischen Großunternehmen wie Airbus, Alcatel-Lucent, Bosch, Daimler, Ericsson, Philips, Siemens und Thales vertreten, neben einigen kleinen und mittleren Unternehmen.

ITEA3 veröffentlicht einmal jährlich einen Call für Projekte und bietet somit auch österreichischen Akteuren die Möglichkeit, in internationalen Konsortien mitzuwirken. Auch der Einstieg in bereits laufende Projekte ist möglich, wenn das mit dem Konsortium vereinbart werden kann.

Ausschreibungsverfahren

Das ITEA3-Ausschreibungsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe werden Projektskizzen (Project Outlines, PO) eingereicht. Die PO's werden von den ITEA3 Gremien evaluiert. Erfolgversprechende Anträge werden zur Einreichung eines Vollantrags (Full Project Proposal, FPP) eingeladen. Erfolgreiche FPP's erhalten das ITEA3-Label.

Während des gesamten Prozesses findet eine Abstimmung mit den Vertretern der beteiligten Mitgliedsländer statt, um von Beginn an auch die nationalen Fördergeber einzubeziehen.
Näheres zum Ablauf der Auschreibung: Call Process und Selection Criteria

Teilnahme

Die Teilnahme an ITEA3-Projekten steht allen Unternehmen und F&E-Akteuren aus EUREKA-Mitgliedsländern offen.

Förderung

Die Förderung der Projektteilnehmenden erfolgt aus nationalen Förderprogrammen (EUREKA-Prinzip). In Österreich können dazu die Förderprogramme der FFG und ggf. anderer Forschungsförderer (wie FWF, regionale Förderprogramme etc.) adressiert werden. Neben dem ITEA3-FPP ist noch ein Antrag im jeweiligen Förderprogramm zu stellen.

Förderprogramme

Eine Projektförderung kann beispielsweise über folgende Programme erfolgen:

  • FFG Basisprogramm (Projekte im Bereich experimenteller Entwicklung, bottom up, offene Ausschreibung, Vergabesitzungen siebenmal pro Jahr; für Unternehmen, Unternehmenskooperationen und Kooperationen von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen im Inland, ...)
     
  • Thematische Programme der FFG (Projekte sowohl im Bereich industrieller Forschung als auch experimenteller Entwicklung, Ausschreibungen typischerweise einmal jährlich), z.B.
  • Für größere nationale Konsortien (vier Unternehmen, davon mind. drei KMU) kann eine Förderung auch über die COIN-Programmlinie "Kooperation und Netzwerke" in Betracht kommen
     
  • Bei größeren Konsortien mit starker Betonung der mittel- bis länderfristigen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft stellt das COMET Programm mit seinen Programmlinien K-Projekte und K-Zentren eine Fördermöglichkeit dar
     
  • Für internationale Konsortien (z.B. ein Sub-Konsortium aus dem ITEA3-Projekt), die von F&E-treibenden KMU dominiert werden, ist das Eurostars-Programm attraktiv. Eurostars hat zwei Cut-Off Dates pro Jahr.

 
Beratung

Die FFG ist die nationale Kontaktstelle für ITEA3 Projekte in Österreich. Das EUREKA-Büro berät Sie gerne bei der Suche nach einer geeigneten Förderung für Ihr Projekt bzw. Teilprojekt. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit Projektskizze und Angaben zu Konsortium ist empfehlenswert. Eine Suche nach Projektpartnern im In- und Ausland kann z.B. über das Enterprise Europe Network (EEN) erfolgen.
 

Informationen und Veranstaltungen

Zu Eröffnung eines neuen Calls veranstaltet ITEA3 ein Project Outline Preparation Meeting (die sog. "PO-Days"). Zu diesem Event kommen ca. 500 Interessierte zusammen, um Projektideen zu diskutieren und über Bildung neuer Konsortien zu sprechen.

PO Days 2017: 12. und 13. September 2017, Berlin (DE)