PENTA - Systeme und Anwendungen im Bereich Mikro- und Nanoelektronik

PENTA ist ein EUREKA-Cluster, der vom AENEAS Industrieverband verwaltet wird. AENEAS arbeitet mit seinen Schwesterorganisationen ARTEMIS-IA und EPoSS zusammen und bietet zusammen mit einer Reihe anderer Aktivitäten Chancen für Innovationen entlang der Wertschöpfungskette der Elektronik im Rahmen der strategischen Forschungsagenda der Community für elektronische Komponenten und Systeme.

PENTA wurde speziell entwickelt, um alle Elemente der schnell wachsenden Community für elektronische Komponenten und Systeme anzusprechen. Unterstützt werden Große Unternehmen, KMU, Forschungs- &  Technologieorganisationen und Universitäten. PENTA katalysiert die Bildung von Ökosystemen von Organisationen, die Technologien transformieren, und zeigt, wie sie in Anwendungen eingesetzt werden können, um wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedürfnisse zu erfüllen.

Anwendungen, die sich mit neuen Mobilitätsmethoden befassen, unsere alternde Gesellschaft unterstützen, unsere landwirtschaftliche Effizienz verändern, die Produktivität der Produktion sicherstellen und dazu beitragen, die nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen, sind nur einige Beispiele dafür, wo PENTA kollaborative Allianzen unterstützen möchten, um substanzielle Fortschritte zu erzielen.

Ausschreibungen (Calls)

PENTA und EURIPIDES², zwei EUREKA-Cluster, organisieren einmal im Jahr einen gemeinsamen Aufruf zur Einreichung von Projekten und akzeptieren das ganze Jahr über unaufgeforderte Projektvorschläge, um sich rechtzeitig an neue Marktbedürfnisse und -anforderungen anzupassen. Informationen dazu finden Sie auf der PENTA-Webseite.

Anlässlich des European Forum for Electronic Components and Systems (EFECS) von 25. bis 26. November 2020 (Online-Event) eröffnen die Cluster PENTA und EURIPIDES3  ihren gemeinsamen Call. Nützen Sie die Möglichkeit, Projektideen zu diskutieren und neue Konsortien zu bilden.

ACHTUNG: EUREKA-Cluster vergeben selber keine Fördermittel, parallel zu EUREKA-Cluster-Ausschreibungen müssen Projektpartner einen nationalen Förderantrag bei der FFG einreichen.

Teilnahmebedingungen und Partnersuche

Österreichische Forschungstreibende können an EUREKA-Cluster-Projekten teilnehmen. Zu den wichtigsten Schritten bei der Entwicklung eines EUREKA-Cluster-Projekts gehören:

  • Entwickeln Sie eine Projektidee und senden Sie eine Projektskizze (PO, Project Outline) an das Clusterbüro unter Berücksichtigung der relevanten Fristen. ACHTUNG: Einige Cluster durchlaufen keine PO-Phase.
  • Erste Bewertung: Die Cluster führen die Gesamtbewertung jedes eingereichten Vorschlags in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Förderagenturen durch.
  • Internationaler Antrag: Reichen Sie einen vollständigen Projektantrag (FPP, Full Project Proposal) beim Clusterbüro ein.
  • Nationaler Antrag: Ihr Projekt wird mit einem EUREKA-Cluster-Label ausgezeichnet. Es wird dringend empfohlen, den nationalen Antrag bei der FFG zeitnah mit dem FPP einzureichen.
  • Starten Sie Ihr Projekt!

In EUREKA-Clustern ist es möglich, auch in ein laufendes Projekt einzusteigen, wenn das Konsortium es zulässt.

Ein EUREKA-Cluster Projekt muss folgende Anforderungen erfüllen:

  • Das Konsortium sollte mindestens zwei Organisationen aus verschiedenen EUREKA-Teilnehmerländern umfassen. Die Teilnahme von Forschungsinstituten / Universitäten ist gemäß den Förderbestimmungen jedes Landes willkommen. Österreichischen Forschungseinrichtungen wird empfohlen, sich bezüglich Förderberatung an das EUREKA-Büro in der FFG zu wenden.
  • Die Projektpartner müssen ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf fairer Win-Win Basis bei der Entwicklung eines neuen Produkts, industriellen Prozesses oder Services zum Ausdruck bringen.
  • Produkt, Prozess oder Service müssen innovativ sein und ein technologisches Risiko beinhalten.
  • Das Projekt sollte allen beteiligten Partnern in einem ausgewogenen Konsortium zugutekommen. KMU werden ausdrücklich aufgefordert, sich an den Projektanträgen zu beteiligen.
  • Das Projekt sollte einen offensichtlichen Vorteil und Mehrwert bringen, der sich aus der technologischen Zusammenarbeit zwischen den Partnern ergibt (neue Technologien, Standardisierung, Prototyen, Feldversuche, neue oder verbesserte Produkte, erweitertes Wissen, Zugang zu F & E-Infrastruktur usw.).
  • Der zu erzielende wirtschaftliche und gesellschaftliche Nutzen soll im Projektantrag hervorgehoben werden.
  • Ein Konsortialvertrag muss so bald wie möglich nach Projektbeginn zwischen den Projektpartnern unterzeichnet werden. Bei Bedarf stehen Vorlagen zur Verfügung.

Eine Suche nach Projektpartnern im In- und Ausland kann z.B. über das Enterprise Europe Network erfolgen.

Förderung

Die Finanzierung österreichischer Teilnehmer*innen an EUREKA-Cluster Projekten erfolgt in der Regel über nationale oder regionale Förderprogramme. Das übliche nationale Programm ist die Basisprogramm Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsagentur FFG.

Organisationstyp Förderung über Basisprogramm

Kleine Unternehmen

max. Barzuschuss 60%
Mittlere Unternehmen max. Barzuschuss 50%
Große Unternehmen max. 50% Fördermix aus Zuschuss und Darlehen
Forschungseinrichtung Teilnahme nur als Subauftragnehmer möglich

Abhängig vom technologischen Thema des Projekts, dem Organisationstyp und / oder dem Zeitpunkt des Antrags können jedoch auch viele andere spezifische Förderprogramme (Thematische Programme und weitere) verwendet werden, bei denen dann andere Förderquoten gelten. Wir empfehlen daher dringend, dass sich die Teilnehmer*innen an das österreichische EUREKA-Büro in der FFG wenden, um gemeinsam die am besten geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten auszuwählen, bevor sie eine Finanzierung beantragen. 

Beratung

Die FFG ist die nationale Kontaktstelle für EUREKA-Cluster Projekte in Österreich. Wir beraten Sie gerne bei der Suche nach einer geeigneten Förderung für Ihr Projekt bzw. Teilprojekt. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit Projektskizze und Angaben zu Konsortium ist empfehlenswert.

Kontakt

Dr. Michael Walch
Dr. Michael Walch
EUREKA National Project Officer (NPC)
T +43 5 7755 4901
michael.walch@ffg.at

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