Horizon 2020

Sichere, saubere und effiziente Energie

3. Gesellschaftliche Herausforderung

Die energie- und klimapolitischen Ziele der EU sind in der Strategie „Europa 2020“ verankert. Der Strategische Energietechnologieplan (SET-Plan) wird einen maßgeblichen Beitrag zur Erreichung dieser Zielsetzungen (z. B. Steigerung der Energieeffizienz, breiter Energieträgermix) leisten und auch die Forschungs- und Innovationsaktivitäten diesbezüglich in Horizon 2020 mitgestalten.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Einzel-ForscherInnen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine, Gebietskörperschaften
Themenbereich Umwelt und Energie
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument Horizon 2020 - Beteiligungsregeln
Geltungsbereich -
Partner

Benötigt

In der Regel ist zur Beteiligung am Rahmenprogramm ein Konsortium aus mindestens drei voneinander unabhängigen Rechtspersonen notwendig. Jede dieser Rechtspersonen muss ihren Sitz in einem unterschiedlichen Mitgliedstaat oder zu Horizon 2020 assoziierten Staat haben. Für manche Unterprogramme gelten abweichende Teilnahmebedingungen. Außerdem können Arbeitsprogramme und Arbeitspläne zusätzliche Bedingungen enthalten. Diese sind aus der jeweiligen Ausschreibung ersichtlich.

Einreichung Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich Europäische und Internationale Programme
Auswahl durch
Was wird gefördert „Forschungsvorhaben“ werden in Horizon 2020 mit 100 % der direkten Kosten, „Innovationsvorhaben“ grundsätzlich mit 70 % der direkten Kosten gefördert. Non-Profit-Organisationen erhalten immer 100 % der direkten Kosten ersetzt (also auch bei Innovationsvorhaben). Die indirekten Kosten (Gemeinkosten) werden mit einer einheitlichen Pauschale von 25 % der gesamten erstattungsfähigen direkten Kosten abgegolten.
Min. / max. Förderung n.a. / n.a.
Förderbare Kosten Erstattungsfähig sind Kosten, die einem Begünstigten (Fördernehmer) tatsächlich entstanden sind (also reale, keine fiktiven Kosten) und die folgende Bedingungen erfüllen: a) Sie sind während der Projektdauer entstanden (Ausnahme: in Zusammenhang mit dem Abschlussbericht entstandene Kosten), b) sie sind im Kostenvoranschlag des Projekts ausgewiesen, c) sie sind für die Projektdurchführung notwendig, d) sie sind identifizierbar und kontrollierbar, entsprechen den im jeweiligen Land geltenden Rechnungslegungsgrundsätzen und sind in der Buchführung und Kostenrechnung des Begünstigten erfasst, e) sie entsprechen den geltenden steuer- und sozialrechtlichen Bestimmungen und f) sie sind angemessen und gerechtfertigt und entsprechen dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, insbesondere hinsichtlich der Sparsamkeit und Effizienz.
Min. / max. Laufzeit 0 Monate
Verfügbarkeit von 01.01.2014 - 31.12.2020
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Eine nachhaltige und sichere Energieversorgung aufzubauen und dabei die europäische Wettbewerbsfähigkeit der im Energiesektor tätigen Unternehmen zu steigern gilt als die größte Herausforderung in der kommenden Programmperiode 2014 - 2020.

Folgende Energieprioritäten zeichnen sich daher bis 2020 ab:
Senkung des Energieverbrauchs, Sicherstellung der Energieversorgung durch einen breiten Energieträgermix mit Fokus auf erneuerbare Energien, Verwirklichung des Binnenmarktes, Ausbau der Infrastruktur, technologische Verbesserungen, Verbraucherschutz und Stärkung der externen Dimension der Energiepolitik.

Kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bilden den Kern der geförderten Projekte in diesem Themenbereich und umfassen den gesamten Forschungs- und Innovationszyklus. Große Demonstrationsprojekte werden einen maßgeblichen Anteil bei der Umsetzung der Forschungsagenden einnehmen. Diese werden unter anderem im Rahmen der „Smart Cities and Communities“ Initiative bzw. der Public-Private-Partnership Initiative „Energy-efficient Buildings“ (EeB) eine bedeutende Rolle spielen.

Folgende Programmschwerpunkte wurden für diese Challenge festgelegt:

• Verringerung des Energieverbrauchs und des CO2-Fußabdrucks durch intelligente und nachhaltige Nutzung

• Kostengünstige Stromversorgung mit niedrigen CO2-Emissionen

• Alternative Brennstoffe und mobile Energiequellen

• Ein intelligentes europäisches Stromgesamtnetz

• Robuste Entscheidungsfindung und Einbeziehung der Öffentlichkeit

• Übernahme von Energieinnovationen auf dem Markt

• Besondere Aspekte der Durchführung (z. B. Unterstützung des SET-Plans)
 

Im Rahmen der innovativen öffentlichen Beschaffung (PCP- und PPI-Cofund Actions) erhalten öffentliche Auftraggeber für die Entwicklung und Beschaffung von innovativen Produkten und Dienstleistungen eine Ko-finanzierung von der Europäische Kommission (EK).

Beschreibung der Zielgruppe

Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, KMU, Fachhochschulen, Gebietskörperschaften, NGOs