JPI HDHL – HDHL-INTIMIC Cofunded Call 2017

Interrelation of the Intestinal Microbiome, Diet and Health

Verfügbarkeit: 26.01.2017 12:00 bis 06.04.2017 17:00
Die Einreichfrist der Ausschreibung "Interrelation of the Intestinal Microbiome, Diet and Health" endete am 6. April 2017. Die eingereichten Projektanträge werden nun auf ihre formale Zulässigkeit geprüft. Anschließend werden sie von einem internationalen, unabhängigen ExpertInnengremium evaluiert. Erfolgreiche AntragstellerInnen der ersten Stufe werden im Juni zur Einreichung des Vollantrages (2. Stufe) eingeladen.
Programmeigentümer/Geldgeber

Projektanträge müssen mindestens eines der folgenden 3 Themengebiete umfassen:

  • Grundlegendes Verständnis des Darmmikrobioms und seine Bedeutung für die menschliche Gesundheit bzw. die Entstehung von chronischen Erkrankungen, und die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen.
     
  • Funktionelle Zusammenhänge zwischen Ernährung und/oder Nahrungskomponenten und der Zusammensetzung bzw. Funktion des Darmmikrobioms, und die daraus resultierenden physiologischen Auswirkungen auf den Körper.
     
  • Identifizierung von neuen Mikrobiom-gerichteten Strategien und Nahrungskomponenten für Prävention und Therapie inkl. personalisierte Diäten oder spezifische Nahrung für spezifische Zielgruppen.
     

Eckpunkte der Ausschreibung

  • Nationales Ausschreibungsvolumen: 300.000 Euro
  • Projektdauer: maximal 3 Jahre
     

Jedes Projektkonsortium muss aus mindestens 3 und maximal 6 förderungswürdigen Partnern aus mindestens 3 verschiedenen, am Call beteiligten Ländern zusammengesetzt sein. Dabei dürfen maximal 2 Partner pro Konsortium aus demselben Land stammen.

Genaue Details zum Inhalt des Calls und zu den Einreichkriterien finden Sie auf der Call Homepage  bzw. dem Call Dokument.

Alle österreichischen AntragstellerInnen müssen den Vorgaben des Call Dokuments folgen.

Zusätzlich zur verpflichtenden transnationalen Einreichung über das elektronische Einreichsystem des Joint Call Sekretariats müssen österreichische AntragstellerInnen auch national im eCall der FFG einreichen.

 
Verfügbare Förderinstrumente für österreichische Projektpartner

Österreichische Projektpartner können zwischen zwei Förderinstrumenten wählen:

Bitte beachten Sie

  • In kooperativen Projekten der orientierten Grundlagenforschung werden keine Unternehmen durch Österreich gefördert.
  • In kooperativen F&E Projekten muss im transnationalen Konsortium mindestens ein Unternehmen vertreten sein.
     

Für die Förderung österreichischer Projektpartner gelten die Regelungen des  "ANNEX: Specific national regulations" der transnationalen Guidelines for Applicants sowie die Regelungen des jeweiligen Instrumentenleitfadens.

Abweichend von den Regelungen in den Instrumentenleitfäden gilt für diesen Call:

  • Die max. Förderhöhe für östereichische Projektpartner beträgt 200.000 Euro pro Projekt.
  • Die FFG-Berichtsperioden werden an die transnationalen Berichtsperioden angepasst.
     

Förderbare Kostenkategorien

  • Personalkosten
  • Kosten für Anlagennutzung
  • Sach- und Materialkosten
  • Drittkosten
  • Reisekosten
     

Gemeinkosten werden pauschal mit 25% auf die abgerechneten Personalkosten, Kosten für Anlagennutzung, Sach- und Materialkosten sowie Reisekosten aufgeschlagen.

Die Basis zur Kostenanerkennung der österreichischen Projektpartner bildet der Leitfaden "Kostenanerkennung in FFG-Projekten" (Kostenleitfaden Version 2.0).

 
Rechtsgrundlagen für österreichische Projektpartner

Als Rechtsgrundlage kommt die Richtlinie zur Förderung der wirtschaftlich-technischen Forschung, Technologieentwicklung und Innovation (FTI-Richtlinie 2015), Themen-FTI-RL, des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie (GZ BMVIT-609.986/0011-III/I2/2014) und des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (GZ BMWFW-97.005/0003-C1/9/2014) mit Geltung ab 01.01.2015 zur Anwendung.

Bezüglich der Unternehmensgröße ist die jeweils geltende KMU-Definition gemäß EU-Wettbewerbsrecht ausschlaggebend (ab 1.01.2005: KMU-Definition gemäß Empfehlung 2003/361/EG der Kommission vom 6.05.2003 [ABl. L 124 vom 20.5.2003 S. 36-41]).

Sämtliche EU-Vorschriften sind in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden.
 

Nationale Einreichung

Österreichische AntragstellerInnen müssen zusätzlich zur transnationalen Einreichung auch national im eCall der FFG einreichen.

  • Für die 1. Stufe (Kurzantrag) besteht der nationale Antrag aus den im eCall eingegebenen Stamm- und Projektdaten aller österreichischen Projektpartner, dem eingereichten transnationalen Antrag (pdf), dem Online-Kostenplan für alle österreichischen Projektpartner und etwaigen Anhängen.
  • Für die 2. Stufe (Vollantrag) ist eine detaillierte Beschreibung der österreichischen Projektaktivitäten (auf Basis der Arbeitspakete) zusätzlich zum eingereichten transnationalen Antrag (pdf) erforderlich.
     

Die Evaluierung der eingereichten transnationalen Projektanträge erfolgt durch ein internationales, unabhängiges Review Board. Die nationalen Anträge im eCall werden NICHT gesondert evaluiert, aber es wird eine Formalprüfung durch die FFG durchgeführt.

 
Einreichfristen national

Ende der Einreichfrist Kurzantrag: 6. April 2017 (17:00) via eCall der FFG (1 Tag nach Ende der transnationalen Einreichfrist)
Erfolgreiche Konsortien der 1. Ausschreibungsphase werden im Juni 2017 vom Joint Call Sekretariat eingeladen, einen Vollantrag einzureichen.

Ende der Einreichfrist Vollantrag: 21. Juli 2017 (17:00).