FEMtech Karriere & FEMtech Karriere-Check für KMU - FAQs

Was ist der Unterschied zwischen FEMtech Karriere & Karriere-Check?

  • FEMtech Karriere-Check: Externe ExpertInnen führen eine erste Genderanalyse des Unternehmens durch. Sie zeigen Verbesserungsmöglichkeiten auf und machen Vorschläge für konkrete Maßnahmen. Der FEMtech Karriere-Check erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Vorbereitung auf ein FEMtech Karriere Projekt.
  • FEMtech Karriere: Hier ist die Analysephase bereits abgeschlossen. Sie planen und verwirklichen konkrete Maßnahmen, um mehr Frauen in naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu beschäftigen und die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen im Unternehmen zu fördern.

Muss ich zuerst einen FEMtech Karriere-Check durchführen?

Nein, der Karriere-Check ist eine freiwillige Vorstufe für kleine und mittlere Unternehmen. Bei FEMtech Karriere Projekten muss die Analyse der Ausgangslage schon vor dem Projektstart erfolgt sein. KMUs können sich diesen ersten Schritt mit dem Karriere-Check fördern lassen.

Wie funktioniert die Einreichung?

Online via eCall - das Tutorial zum eCall finden Sie hier
 

Der FEMtech Karriere-Check ist eine Kleinstförderung mit vereinfachter Einreichung. Sie laden folgende Unterlagen im eCall hoch:

  • Angebot zur Durchführung der Genderanalyse -> Wichtig: Das Angebot muss neben den geplanten Kosten auch eine Leistungsbeschreibung des Vorhabens enthalten (inkl. Zeitplan). -> Was wird wann, wie und durch wen analysiert?
  • Nachweis der Genderkompetenz der externen BeraterInnen (Lebenslauf / Referenzprojekte)

Bei FEMtech Karriere handelt es sich um größere Projekte, daher sind hier sind die Projektbeschreibung und der online Kostenplan zu befüllen.

Genderexpertise – was wird darunter verstanden?   

Erfahrene GenderexpertInnen bringen Kenntnisse in folgenden Kompetenzfeldern mit:

  • Erfahrung in der Durchführung von Gendercoachings in Unternehmen
  • Fachwissen über Geschlechterverhältnisse, Methoden zur Analyse von Geschlechterungleichheiten
  • Fähigkeiten zur Transformation von Geschlechterungleichheiten und zur Lösung dadurch entstandener Konflikte
  • Sozialkompetenz – Fähigkeit soziale Interaktionen so zu gestalten und zu verändern, dass sie Chancengleichheit fördern
  • Fähigkeit zur Selbstreflexion – z.B. eigene Identitätsvorstellungen, eigene Rolle als Mann/Frau
 
Die nötigen Kompetenzen können beispielsweise durch entsprechende Aus- und Weiterbildungen, Publikationen, Durchführung von Trainings, einschlägige Beratungstätigkeit etc. nachgewiesen werden.

Wie finde ich eine Gender Expertin oder einen Gender Experten?

Wenn Sie noch keine/n Genderexpertin/en gefunden haben, um Ihr Projekt zu begleiten: Nutzen Sie die FEMtech Expertinnen-Datenbank für Ihre Suche!

Tipp: Filtern Sie in der Kategorie Fachrichtung Expertise nach „Geschlechterforschung, Frauenforschung“ und „Gender Mainstreaming“ sowie „Diversity Management“. Zusätzlich empfiehlt es sich, unter dem Punkt „Land“ nach den gewünschten Bundesländern zu filtern. Die Datenbank dient als Hilfestellung – Sie können natürlich auch qualifizierte Personen auswählen, die nicht in der FEMtech Expertinnen Datenbank registriert sind (z.B. durch eine online Suche nach „Gender Beratung“ + Bundesland).

Welchen Nutzen haben diese Projekte für Ihre Organisation?

  • Durch einen FEMtech Karriere-Check können Sie interne Verbesserungspotenziale identifizieren – z.B. zum Thema Recruiting, Work-Life-Balance, Öffentlichkeitsarbeit, Karenzmanagement, Kinderbetreuung,…
  • Wenn Sie (anschließend) ein FEMtech Karriere Projekt durchführen, können alle MitarbeiterInnen von der Umsetzung dieser Verbesserungen profitieren. Als Unternehmen werden Sie so zu einem attraktiveren Arbeitgeber - Sie steigern die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verringern Fluktuationen, profitieren von besseren Forschungsergebnissen aufgrund von durchmischten Teams und erhöhen Sie ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit.

Welche Maßnahmen können in FEMtech Karriere Projekten umgesetzt werden?

Sie setzen die zwei Pflichtmodule – Projektmanagement und Aufbau Genderkompetenz (enthält z.B. Trainings für Schlüsselpersonen) – um. Darüber hinaus können Sie flexibel aus verschiedenen Modulen zu Frauenförderung und Chancengleichheit wählen. Die Maßnahmen können individuell auf Ihre Unternehmensziele abgestimmt  werden.  Beispiele: Verbesserung der Work-Life-Balance, Employer Branding, gezielte Karriereentwicklung für weibliche Nachwuchskräfte, Einführung eines Karenzmanagement Systems, Förderung von Väterkarenzen, Einführung eines Mentoring-Systems, Überarbeitung des Öffentlichkeitsauftritts, Kontaktpflege mit zukünftigem Nachwuchs,…

Welche Erfahrungen haben andere Unternehmen gemacht?  

Beispiele für erfolgreiche Projekte finden Sie in unseren Success Stories

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