Innovationswerkstätten

Infrastruktur für Open Innovation

Im Rahmen der Ziele der Open Innovation Strategie (2016) leistet das Programm des BMWFW zur Förderung von Innovationswerkstätten einen strukturellen Beitrag. Mit diesem Programm wird die Etablierung von Innovationswerkstätten gefördert. Diese bieten eine Innovationumgebung mit materieller und immaterieller Infrastruktur. Sie ermöglichen die Einbindung und Mobilisierung neuer Gruppen in Innovationsaktivitäten und fungieren als interaktive Kommunikationsräume vor Ort.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine, Gebietskörperschaften
Themenbereich Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen, Weltraum
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument C23 Innovationslabor
Geltungsbereich -
Partner Keine benötigt
Einreichung Einreichung nach Ausschreibungs-Prinzip
FFG-Bereich Strukturprogramme
Auswahl durch Jury
Was wird gefördert Der Aufbau und Betrieb von Innovationswerkstätten mit max. 50% der förderbaren Kosten.
Min. / max. Förderung 0 / Maximal 1 Mio. EUR auf 5 Jahre pro geförderter Innovationswerkstatt
Förderbare Kosten (i) Kosten für Investitionen: Anschaffungskosten in materiellen und immateriellen Vermögenswerten (Sach- und Materialkosten, Drittkosten) exkl. Gemeinkostenzuschlag (ii) Kosten für Betrieb: Personal- und Verwaltungskosten (z.B. Reisekosten, Miete etc.) exkl. Gemeinkostenzuschlag
Min. / max. Laufzeit 60 / 60 Monate
Verfügbarkeit von 08.02.2017 - 30.03.2017
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Mögliche Ausprägungen der Innovationswerkstätten in Kürze:

  • sie bieten eine reale Entwicklungsumgebung mit der notwendigen materiellen und immateriellen FTI-Infrastruktur, um Innovationsvorhaben zu ermöglichen und/oder um Ideen oder Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu übersetzen.
  • sie unterstützen den Zugang für neue NutzerInnen (zB Handwerk, PädagogInnen).
  • sie fördern den Aus-/Aufbau von Innovations-Expertise und Wissensaustausch.
  • sie stehen mehreren NutzerInnengruppen zu transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen offen.
  • sie sind langfristig gedacht und können bis zu 5 Jahre gefördert werden. Sie sollen in dieser Zeit innovierende Unternehmen, Forschungseinrichtungen und sonstigen NutzerInnengruppen (z.B. Schulen, Privatpersonen, nicht-wirtschaftliche Einrichtungen) in ihren Innovationsanstrengungen unterstützen.

Innovationswerkstätten sind nicht:

  • bestehende Projektbündel
  • reine Projektbüros
  • hochstandardisierte Testumgebungen im Zuge von Zulassungsverfahren wie z. B. klinischen Studien

Beschreibung der Zielgruppe

Gefördert wird ausschließlich die Betreiberorganisation der Innovationswerkstatt. In Frage kommen EinzelantragstellerInnen aus folgenden Gruppen: (i) Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform, (ii) Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung (Forschungseinrichtung), (iii) Sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen (wie Gemeinden und Selbstverwaltungskörper, Sonstige, z.B. nicht profitorientierte Organisationen). Die Betreiberorganisation hat zum Zeitpunkt der Auszahlung der Förderung eine Niederlassung in Österreich