Vorkommerzielle Beschaffung (PCP)

Instrument C20 (Aufwendungen)

Details

C20
Vorkommerzielle Beschaffung (PCP)
Kurzbeschreibung

Die vorkommerzielle Beschaffung (pre-commercial procurement PCP) wird als zweistufiger Wettbewerb durchgeführt, wobei in jeder Stufe die Unternehmen ihre F&E-Lösungen weiterentwickeln und die Anzahl der TeilnehmerInnen reduziert wird. Die Ausschreibung beginnt offen und in den Anboten ist das Gesamtkonzept zu beschreiben, wie die Machbarkeitsstudie (1. Stufe) und die Prototypenentwicklung (2. Stufe) ablaufen sollen.

Laufzeit der Vorhaben

Wird im Ausschreibungsleitfaden definiert
(i.d.R. 6 Monate für 1. Stufe und 18 Monate für 2. Stufe)

Höhe der Förderung

Finanzierungsvolumen wird im Ausschreibungsleitfaden definiert (i.d.R. 100.000-300.000 €)

Finanzierungsart

Finanzierungsquote max. 100 % der Projektkosten

Förderquoten in % der Projektkosten

Finanzierungsquote max. 100 % der Projektkosten

Wer ist förderbar

Finanzierbar sind außerhalb der Bundesverwaltung stehende natürliche und juristische Personen, Personengesellschaften oder EinzelunternehmerInnen. Auch ausländische Partner sind zu 100% finanzierbar.

Besondere Anforderungen
  • Es gelten die Grundprinzipien der Transparenz, der Gleichbehandlung, des Diskriminierungsverbotes und des freien und lauteren Wettbewerbes.
  • Auftraggeber und Auftragnehmer haben an den Projektergebnissen jeweils nicht ausschließliche Nutzungs- und Verwertungsrechte

 

Einreichmöglichkeit

fixe Ausschreibungen / Wettbewerbsverfahren

Adressierte Ziele

Ziel von PCP ist die Lösung eines gesellschaftsrelevanten Problems, für welches es gegenständlich am Markt keine optimale Lösung gibt. Ein positiver Nebeneffekt dabei ist die  Unterstützung innovationsorientierter Unternehmen.

Rechtsgrundlage

Ausnahmetatbestand § 10 Z 13 Bundesvergabegesetz 2006

Verlinkte Programme & Services