KMU-Paket

KMU-Paket

Der F&E-Fahrplan für ein Kleines oder Mittleres bzw. Start-up Unternehmen

Ein Kleines oder Mittleres (KMU) nimmt eine zentrale Rolle in der österreichischen Wirtschaft ein. Um den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu erleichtern und die Qualität der Forschungsprojekte zu heben, bündeln BMVIT und BMWFW gemeinsam mit der FFG im KMU-Paket aufeinander abgestimmte Förderungsangebote. Für ein Kleines und Mittleres Unternehmen stehen für jede Phase geeignete Förderungen zur Verfügung (Parallelförderung ausgeschlossen).
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine
Themenbereich Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen, Weltraum
Art des Angebots Förderung, Beratung
Förderinstrument C1 Projektvorbereitung, C2 XS Innovationsscheck/klein, C2 S Innovationsscheck/groß, C2 M Feasibility, C3 E Einzelprojekt - Experimentelle Entwicklung, C7 IT Markteinführungsprojekt
FFG-Bereich Basisprogramme
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++++ Sie sind ein Start-up bzw. Unternehmen in Gründung ?


KMU-PAKET: DER WEG ZU STRUKTURIERTEN F&E-AKTIVITÄTEN

Die FFG empfiehlt diesen Ablauf, er ist aber nicht verpflichtend.


1. Forschungseinstieg:
Eine erste Analyse der Projektidee!

Sie können als Kleines oder Mittleres Unternehmen eine erste Analyse mit dem Innovationsscheck oder einer Feasibility Studie erreichen. Zudem haben Sie die Möglichkeit,die Patentierbarkeit Ihrer konkreten Forschungsidee durch ausgewiesene ExpertInnen prüfen zu lassen. Nicht die Größe Ihres Projekts zählt, sondern vorerst Ihre Idee.

Wie kann der erste Schritt  zur Forschungs- und Entwicklungstätigkeit unterstützt werden?
Der Innovationsscheck hilft Ideen zu generieren und wird von einem KMU beantragt. Die Leistung erbringt eine Forschungseinrichtung. Dafür gibt es konkret
zwei Varianten: KMU, die einen vollständigen Antrag zum Innovationsscheck € 5.000,- (ohne Selbstbehalt) bzw. Innovationsscheck Plus € 10.000,- (mit Selbstbehalt) unter Berücksichtigung von ein paar wenigen formalen Voraussetzungen bei der FFG stellen, können damit Forschungsleistungen zukaufen. Eigenkosten des Unternehmens werden damit nicht finanziert.

Ich habe eine konkrete Forschungsidee. Wie kann ich die Erfindung schützen lassen?
Mit dem Patent.Scheck ist eine rasche Abklärung zur Patentierbarkeit anhand einer gemeinsamen Patentrecherche mit Patentämtern möglich. Sie erhalten Unterstützung bei der Patentanmeldung (national wie international) und bei einem Patentmonitoring in direktem Zusammenhang mit dem Ergebnis der Patentrecherche. Die Kosten können sich bis max. € 12.500,- belaufen. Die FFG übernimmt davon € 10.000,- (das sind 80 %).

Ich suche nach funktionierenden  Lösungsansätzen zu meiner Forschungsidee?
Ich benötige externes fachspezifisches Know-how.
Der Innovationsscheck sowie die Feasibility Studie helfen, Ideen durch externe Experten professionell prüfen zu lassen.

Die Feasibility Studie überprüft die technische Machbarkeit und zeigt Lösungsansätze auf. Bei Feasibility Studie ist das umsetzende Unternehmen der Einreicher und die Kosten fallen bei einem externen Feasibilty Studien-Ersteller an. Die Förderung beträgt max. € 48.000,- (d.s. 60 % der max. Gesamtkosten von € 80.000,-).


2. Projekt.Start
Vorbereitung konkreter F&E-Projekte

Ein wesentlicher Faktor im Paket ist Projekt.Start als Vorbereitung für ein F&E-Projekt  im Basisprogramm.

Ich plane die Durchführung eines strukturierten Forschungs- und Entwicklungsprojekts.
Projekt.Start unterstützt die vorbereitenden Arbeiten für ein konkretes F&E-Projekt im Basisprogramm der FFG. Einmal pro Jahr können Kosten in der Höhe von € 10.000,- (max. Förderungshöhe € 6.000,-) gefördert werden. Förderbar sind die zur Projektvorbereitung erforderlichen Personalkosten, Kosten für externe Drittleistungen zu marktüblichen Preisen und Reisekosten – jedoch max. 60 % der Gesamtkosten. Anwendung findet die Förderung u.a. auch bei österr. Beteiligung im Rahmen von ERA-NET und EUREKA.