13 ERC Starting Grants an junge Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher in Österreich

Wissenschaftsministerin Beatrix Karl, FWF und FFG gratulieren

Erfolg für junge Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher in Österreich: 13 ERC Starting Grants gehen an Nachwuchsforscher/innen heimischer Universitäten bzw. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Sie haben in der dritten Ausschreibungsrunde des Europäischen Forschungsrates den Zuschlag für diese europäische Exzellenzförderung erhalten. Wissenschaftsministerin Beatrix Karl, FWF und FFG gratulieren den Universitäten und der ÖAW zu diesem Erfolg.


Die Ministerin dankt insbesondere auch den beiden Forschungsförderungsagenturen FWF und FFG für die ausgezeichnete Unterstützung und Betreuung heimischer Wissenschafter/innen. "Für Österreich sind diese 13 Starting Grants ein großer Erfolg und sie stärken die Profilbildung heimischer Universitäten im internationalen Wettbewerb. Starting Grants sind Teil der europäischen Exzellenzförderung auf höchstem Niveau und zeigen uns, wo unsere Universitäten im Wettbewerb liegen", so die Forschungsministerin weiter. "Jetzt gilt es, dieses Instrument der europäischen Exzellenzförderung noch stärker in die Karriereförderung zu integrieren. Österreich ist ein attraktiver Standort für Spitzenforschung, die 13 jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter sind der beste Beweis dafür", so Beatrix Karl.
Zu den bereits im August 2010 nominierten acht Forscherinnen und Forscher in Österreich konnten nun zum Abschluss der dritten Ausschreibungsrunde weitere fünf in Österreich tätige Spitzennachwuchsforscher/innen im harten Wettbewerb um ERC Starting Grants reüssieren und jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro an Forschungsmitteln für ihre Institutionen sichern:

 

  • Goulnara Arzhantseva, Universität Wien, Fakultät für Mathematik
  • Chris Oostenbrink, Universität für Bodenkultur, Department für Materialwissenschaften und Prozesstechnik, Institut für Moleculare Modellierung und Simulation 
  • Barbara Horejs, Österreichisches Archäologisches Institut (ÖAI)
  • Florian Raible, Universität Wien, MFPL Max F. Perutz Laboratories GmbH 
  • Sascha Martens, Universität Wien, MFPL Max F. Perutz Laboratories GmbH
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Damit konnten im Jahr 2010 mehr ERC Starting Grants nach Österreich geholt werden als in den ersten beiden Jahren zusammen. Diese Erfolge auf europäischer Ebene sind ein Beleg dafür, dass der in den vergangenen Jahren gestartete Aufholprozess Österreichs, sich als Forschungsland im Herzen Europas zu positionieren, Früchte trägt. Erfolge auf europäischer Ebene setzen unter anderem zwei wesentliche Komponenten voraus: eine lebendige, nach internationalen Maßstäben qualitätsorientiert arbeitende nationale Forschungsszene, die sich auf funktionierende, wettbewerbsorientierten Förderungsstrukturen verlassen kann sowie eine kompetente Ansprechstelle für die Begleitung des Bewerbungsprozesses beim European Research Council (ERC; Europäischer Forschungsrat). Der Wissenschaftsfonds bietet beispielsweise auf nationaler Ebene seit mehr als 15 Jahren mit dem START-Programm das Analogon zu den ERC Starting Grants an und die FFG ist mit dem EIP der "National Contact Point" des European Research Council.


IDEEN ist eine Programmlinie im 7. EU-Rahmenprogramm und mit mehr als sieben Milliarden Euro Budget für die gesamte Laufzeit von sieben Jahren. Im Zentrum des Programms steht die grundlagenorientierte Pionierforschung. Die Regie zum Programm IDEEN liegt beim Europäischen Forschungsrat. Im Rahmen jährlicher Ausschreibungen kann in zwei Förderkategorien eingereicht werden: "Starting Grants" richten sich an junge Forscher/innen und "Advanced Grants" werden an bereits etablierte Forscher/innen vergeben. Die Anträge werden im "peer review system" von internationalen Expert/innen im jeweiligen Themenfeld begutachtet. Insgesamt wurden seit dem Jahr 2008 im 7. Rahmenprogramm knapp über 500 Starting Grants europaweit vergeben. Die ERC Advanced Grants 2010 werden gegen Jahresende bekannt gegeben.
 

Rückfragehinweis:
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www.fwf.ac.at

 

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