Bures: 5 Mio. Euro zur Forcierung alternativer Antriebe stehen bereit.

Innovation als Schlüssel für die Zukunft der krisengeschüttelten Autoindustrie


Diesen Montag fiel der Startschuss zur Ausschreibung des Technologieprogramms A3plus mit einem Fördervolumen von fünf Millionen Euro. Das Programm setzt den Fokus auf alternative Antriebssysteme und Treibstoffe und forciert die Entwicklung innovativer Antriebstechnologien. "Ziel ist", so Infrastrukturministerin Doris Bures, "den Verkehr der Zukunft wesentlich energieeffizienter und umweltfreundlichen zu gestalten".

Mit der Ausschreibung wird der erste wichtige Schritt zur Umsetzung eines umfassenden Paktes des BMVIT zur Förderung der krisengeschüttelten Autoindustrie am Standort Österreich gesetzt. Die Autoindustrie ist mit einer Bruttowertschöpfung von 30 Mrd. Euro, einer Exportleistung von 21 Mrd. Euro und 175.000 Beschäftigten eine heimische Schlüsselbranche. "Wir wollen punktgenau fördern, dort, wo die Förderungen den größten Effekt haben - für den Wirtschaftsstandort Österreich, für die Beschäftigten", so Bures.

Plus 20 Millionen Euro für die Autobranche

Mit dem Ausbau der Forschungsförderungen für die Autobranche um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 60 Millionen Euro werden 2009 und 2010 rasch und gezielt Impulse gesetzt. Mit diesem Schwerpunkt verfolgt Bures zwei Ansatzpunkte.

Erstens: Die Entwicklung und Produktion von konventionellen Antriebssystemen optimieren.
Zweitens: Neue strategische Themenfelder besetzen. Hier liegt der Schwerpunkt des Förderpakets.

Schließlich sieht Bures die Innovation als "Schlüssel für die Zukunft der Autoindustrie".