Bures: Start für große Herbst-Ausschreibungsrunde

FTI-Paket mit 53 Mio. Euro

Nach Ende der Einreichfrist und der strengen Auswahl durch die Jurys sollen insgesamt zwischen 150 bis 200 der eingereichten Projekte eine Förderzusage bekommen. Mit einheitlichen Ausschreibungsterminen und standardisierten Teilnahmekriterien beginnend ab dieser Herbst-Ausschreibungsrunde soll die Teilnahme für Antragstellerinnen und Antragsteller noch übersichtlicher und einfacher werden.

Im Programm "Smart Energy Demo" geht es um die Entwicklung und Umsetzung einer intelligenten Stadt der Zukunft ("Smart City" oder "Smart Urban Region") mit hoher Lebens- und Wohnraumqualität bei gleichzeitiger nachhaltiger Energieversorgung und Energieeffizienz. Insgesamt stehen dafür 13 Millionen Euro des Klima- und Energiefonds zur Verfügung. Gefördert werden bis zu vier große Leitprojekte sowie zehn bis 20 kooperative Projekte und Dienstleistungsprojekte.

Die Entwicklung von intelligenten Technologien für ältere Menschen fördert das Programm "benefit". Dabei geht es um die Erforschung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen - insbesondere aus dem IKT-Bereich -, die auf die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen abzielen und ihnen ein möglichst langes und autonomes Leben in den eigenen vier Wänden gewährleisten sollen. Für entsprechende Projekte steht ein Gesamtvolumen von 2,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Programm FIT-IT fördert Innovationen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, die in einem längeren Zeithorizont (3-8 Jahre) grundlegende technologische Durchbrüche ermöglichen, und so in Österreich substanzielle wirtschaftliche Potenziale erschließen können. Für etwa 20 bis 30 Projekte stehen insgesamt 5,77 Millionen Euro zur Verfügung.

Für Projekte im Bereich Intelligente Verkehrssysteme und Services stehen aus dem Programm IV2Splus insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung. Schwerpunkte sind alternative Antriebe und Treibstoffe, Effizienzsteigerungen in gesamten Verkehrssystemen (einschließlich Logistik) sowie Innovationen und Technologien für den Wandel der Mobilitätsbedürfnisse. Rund 30 bis 50 Projekte sollen nach Abschluss des Auswahlverfahrens gefördert werden.

Ebenfalls im Verkehrsbereich angesiedelt ist die neue Pilotinitiative "Verkehrsinfrastrukturforschung". Neu ist nicht nur das Thema, sondern auch die Art der Durchführung. Erstmals werden 15 konkrete Fragestellungen für Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen ausgeschrieben. Zwei Themen (je eines von ÖBB und ASFINAG) werden in Form einer "vorkommerziellen Beschaffung der Forschungsleistungen" ausgeschrieben. Das gesamte Volumen beträgt 4 Millionen Euro.

Im österreichischen Förderprogramm für die Sicherheitsforschung, KIRAS, umfasst das Ausschreibungsvolumen 7,1 Millionen Euro für kooperative Projekte (Forschungsprojekte mit mehreren Partnern) und 1,2 Millionen Euro für Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen. Damit sollen etwa 15 bis 25 Projekte gefördert werden.

Erstmals ausgeschrieben wird der österreichische Nano-EHS-Forschungsschwerpunkt ("Nano-Environment-Health-Safety"). Ziel ist die Finanzierung der umwelt- und gesundheitsbezogenen Forschung zur Abschätzung der Risken von synthetischen Nanomaterialien. Finanziert wird dieser Forschungsschwerpunkt von verschiedenen Bundesministerien und der AUVA. Das Volumen der Ausschreibung umfasst 440.000 Euro.

Bereits am 4. Oktober startete eine Reihe von Ausschreibungen zur Förderung des Humanpotenzials. Dazu zählen die Programme Talente regional und Karriere-Grants, sowie die FEMtech-Programmlinien Forschungsprojekte, Karriere sowie Praktika für Studentinnen. Alle Ausschreibungen im Humanpotenzial-Schwerpunkt des BMVIT haben ein Volumen von rund 6 Millionen Euro.

Im Kompetenzzentren-Programm COMET wird die 4. Ausschreibung mit einem Volumen von etwa über 13 Millionen Euro durchgeführt. COMET ist ein gemeinsames Programm des Innovationsministeriums BMVIT und des Wirtschaftsministeriums BMWFJ. Eingereicht werden können ausschließlich K-Projekte, das sind die hinsichtlich des Volumens kleinsten Projekte im COMET-Programm. Rund zehn Projekte sollen gefördert werden, starten sollen sie Anfang 2013.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Susanna Enk, Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
susanna.enk@bmvit.gv.at
   
Linde Tuscher,
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
Sensengasse 1, 1090 Wien
Tel.: +43 (0)5 7755 - 6010 / +43 (0)664 85 69 028
gerlinde.tuscher@ffg.at