COVID-19: Zusätzliche Forschungsmittel in Österreich und Europa

Gezielte Unterstützung für dringende Forschungsarbeiten – BMDW stellt 1 Million Euro bereit – "Horizon 2020" ermöglicht 17 Projekte


Ministerin Schramböck lud am 9. März 2020 zu einem Round-Table ins Ministerium.
Foto: BMDW/BKA/H. Hofer

 

Forscherinnen und Forscher arbeiten unter Hochdruck an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus (COVID-19) sowie an neuen Behandlungsmethoden und Diagnosetests. Sie werden dabei auf nationaler und europäischer Ebene gezielt unterstützt. Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) stellt kurzfristig eine Million Euro bereit, die FFG übernimmt die Abwicklung (zum Corona Emergeny Call >> www.ffg.at/corona). "Wir wollen damit speziell Projekte fördern, die sich mit dem Thema Corona-Virus beschäftigen", betonte Ministerin Margarete Schramböck am 9. März 2020 nach einem Round-Table im Ministerium, an dem auch FFG-Geschaftsführerin Henrietta Egerth teilgenommen hat.

Die Europäische Kommission stellt im EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" für die Bekämpfung von COVID-19 gesamt 47,5 Millionen Euro bereit. Nach der erfolgten Ausschreibung wurden 17 Projekte ausgewählt, an denen 136 Forschungsteams aus Österreich und der gesamten EU beteiligt sind. "Die Soforthilfe im Rahmen von 'Horizon 2020' ermöglicht es den Forschern, den Ausbruch des Coronavirus unverzüglich an mehreren Fronten zu bekämpfen. Das schnelle Tätigwerden der Forschungsgemeinschaft gibt uns neue Hoffnung, dass wir unserem Ziel, der Ausbreitung des Virus Einhalt zu gebieten, bald einen Schritt näher sein werden", betont EU-Forschungskommissarin Mariya Gabriel.

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