„Pre-Commercial Procurement“: Ein neues Instrument zur „Beschaffung“ von Innovation

FFG gestaltet Arbeitskreis bei den Alpbacher Technologiegesprächen

Nachfrageorientierte Innovationspolitik schafft neue Märkte für Innovationen und stimuliert die Nachfrage nach neuen, gesellschaftsrelevanten, innovativen Gütern und Dienstleist­ungen. Das öffentliche Beschaffungswesen wird so zu einem der zentralen Instrumente einer nachfrageorientierte Innovationspolitik. PCP schafft auch einen Anreiz für den privaten Sektor, innovative und technologische Ideen zu entwickeln und umzusetzen, die die Herausforderungen und Probleme des öffentlichen Sektors meistern. Die Beschaffung dieser innovativen Lösungen bietet umfassende Möglichkeiten zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur und Dienste. PCP-Modelle zur vorkommerziellen öffentlichen Beschaffung von Innovationen führen somit zu einer win-win-Situation für den öffentlichen Sektor und für die Unternehmen – vor allem für Kleine und Mittlere Unternehmen.
 
Pre-Commercial Procurement ist kein öffentliches Subventionsinstrument sondern ein beiden Seiten dienendes Vertragsverhältnis - die Bestellung und Lieferung von gesellschafts­relevanten innovativen Lösungen. Basis ist ein durch den Auftraggeber finanzierter Entwicklungsvertrag zwischen der beschaffenden Stelle und Unternehmen, mit dem Ziel, innovative Lösungen auf ihre Machbarkeit zu testen und bis zu einem Prototypstadium zu entwickeln.

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Mag. Michael Binder
Mag. Michael Binder

T +43 5 7755 7010
michael.binder@ffg.at

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