ESA-Observatorium bricht Weltrekord in der Quantenteleportation mit Quantenphysiker Know-how aus Österreich

Eine internationale Forschergruppe hat mit der optischen Bodenstation der ESA auf den Kanarischen Inseln einen neuen Entfernungsweltrekord in der Quantenteleportation aufgestellt, bei dem die Eigenschaften eines Lichtteilchens über eine Strecke von 143 Kilometern durch die Luft reproduziert wurden.

Mit Finanzierungsbeteiligung der ESA haben u.a. Wissenschaftler des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien die physikalischen Eigenschaften eines einzigen Lichtteilchens - ein Photon - auf seinen mit ihm verschränkten Partner per Quantenteleportation übertragen. Dabei wurde eine Entfernung von 143 Kilometern zwischen dem Teleskop auf La Palma und der optischen Bodenstation der ESA auf dem benachbarten Teneriffa überwunden. Die Teilnahme am Teleportationsexperiments der Wiener Forschergruppe wurde aus Mitteln des nationalen Weltraumprogramms ASAP finanziert.

 


 

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Mag. Luc Berset
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