Ansturm auch auf 2. COMET-Ausschreibung

COMET, das Kompetenzzentrenprogramm der Ministerien für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und Wirtschaft und Arbeit (BMWA) erlebte auch in seiner zweiten Ausschreibungsrunde einen wahren Ansturm. Für die Programmlinie der größten und ambitioniertesten Zentren, der so genannten K2-Zentren, wurden bis zur Deadline am 23. Oktober drei Anträge bei der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eingebracht. „Bereits die erste Ausschreibung 2007 hat gezeigt, dass COMET zu einem Wettbewerb der Besten auf höchstem Niveau führt. Die jetzt eingereichten Projekte setzen diesen Weg bei der zweiten Ausschreibung fort“, freuen sich beide FFG Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner über die Beteiligung an der Ausschreibung.

Für die Programmlinie der K1-Zentren wurden 11 Anträge gestellt. Erfreulich dabei ist, dass ein Viertel der Anträge von neuen Konsortien eingereicht wurde. Der Call für die Programmlinie der K-Projekte, einem im Gegensatz zu den K1- und K2-Zentren einstufigen Antragsverfahren, brachte 13 Projektanträge. Insgesamt werden in der 2. COMET-Ausschreibung rund 135 Millionen Euro aus Bundesmitteln für die drei Programmlinien K1- und K2-Zentren und K-Projekte beantragt. Die Forschungsmittel, die in die neuen Kompetenzzentren (K1 und K2) und K-Projekte fließen werden, gestalten sich aber weitaus höher, da sowohl die Unternehmen als auch die Bundesländer kräftig in COMET investieren. Das gesamte Volumen in diesem Call beläuft sich auf etwa 420 Millionen Euro.

Das Kompetenzzentrenprogramm COMET (Competence Centres for excellent technologies) ist eine gemeinsame Initiative des BMVIT und des BMWA, folgt den 1998 initiierten Programmen Kplus und K_ind/K_net und wird von der FFG aktuell in der zweiten Ausschreibung abgewickelt.

COMET macht einen wichtigen Schritt hinsichtlich Größe und Anspruchsniveau und fördert Spitzenforschung. Das Programm orientiert sich klar in Richtung Exzellenz mit einer deutlich internationalen Ausrichtung. Dementsprechend sollen die neuen Kompetenzzentren in der Liga der weltweit Besten mitspielen und international hervorragende ForscherInnen und Unternehmen an den Forschungsstandort Österreich binden. COMET umfasst drei Programmlinien: K1-Zentren, K2-Zentren und K-Projekte. Sie unterscheiden sich durch die Ansprüche an die geförderten Einrichtungen hinsichtlich Internationalität, Projektvolumen und Laufzeit.

Wie geht es weiter?
Bis Mitte März 2009 läuft ein Begutachtungsverfahren in dem in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsfonds (FWF) und der Christian Doppler Gesellschaft (CDG) die Kurzanträge von nationalen und internationalen ExpertInnen und FachgutachterInnen evaluiert werden. In der ersten Jurysitzung am 10/11. März 2009 wird sich dann herausstellen, welche K-Projekte genehmigt werden und welche K1/K2 Konsortien im Rennen bleiben und zur Vollantragsstellung eingeladen werden. Im Herbst 2009 wird dann feststehen, welche Kompetenzzentren entstehen werden.

Die Programmverantwortlichen legen größten Wert auf transparente Abläufe und achten auf die Chancengleichheit von bestehenden Zentren und neuen Initiativen.

Vorankündigung:
Im Frühjahr 2009 ist eine dritte Ausschreibung für K- Projekte geplant (Start der Ausschreibung: 17. März 2009, Ende der Einreichrist 17. Juni 2009)