Bures/Mitterlehner: 75 Millionen Euro zur Stärkung des Kompetenzstandortes Österreich

Utl: 3. Ausschreibung für COMET-K1-Kompetenzzentren startet am 29 Juli - International wettbewerbsfähige Spitzenforschung sichert Wachstum, Beschäftigung und Know-how in Österreich

Wien - Die heimischen Kompetenzzentren zählen auch im internationalen Vergleich zu den Vorzeigemodellen einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Jetzt bekommen sie Verstärkung: Am 29. Juli startet die dritte Ausschreibungsrunde für die so genannten K1-Kompetenzzentren. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Innovationsministerin Doris Bures stellen dafür 75 Millionen Euro an Budgetmitteln zur Verfügung. „Gemeinsam mit Landesmitteln und Geldern der beteiligten Unternehmen können wir damit bis zu zehn neue K1-Kompetenzzentren fördern, die Österreichs Innovationskraft verstärken und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig sichern", betonen Mitterlehner und Bures. Die Ausschreibung wird von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG durchgeführt.

„Die COMET-Zentren leisten international wettbewerbsfähige Spitzenforschung“, unterstreicht Innovationsministerin Doris Bures. „In den Zentren arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft auf engste Weise zusammen und ermöglichen dadurch den direkten Transfer von neuem Wissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen. Sie helfen mit, gesellschaftliche Probleme zu lösen und den Beschäftigungsstandort Österreich zu sichern.“

„Mit den COMET-Zentren tragen wir wesentlich dazu bei, dass innovative Ideen von den Universitäten und Forschungszentren möglichst schnell zu den Unternehmen gelangen und Investitionen auslösen. Das sichert Wachstum, Beschäftigung und Know-how in Österreich", betont Wirtschaftsminister Mitterlehner. „Als zusätzliche Unterstützung verlängern wir jetzt die Laufzeit der Zentren und erhöhen die maximal mögliche Bundesförderung, die dann von den beteiligten Institutionen und Unternehmen noch einmal um fast 50 Prozent erhöht wird. Davon profitieren alle Partner", so Mitterlehner. „Besonders wichtig ist auch, dass kleine und mittlere Unternehmen einen Zugang zu exzellentem Know-how bekommen, den sie ohne die K1-Zentren nicht hätten."

In den K1-Zentren betreiben wissenschaftliche Einrichtungen – Hochschulen und Forschungsinstitute – gemeinsam mit Unternehmen kooperative Forschung auf sehr hohem Niveau mit einer mittel- bis langfristigen Perspektive und mit einem Fokus auf zukunftsrelevante Märkte. Bisher gibt es 16 K1-Zentren in Österreich. Deren thematische Bandbreite reicht von Krebsforschung und pharmazeutischem Engineering über Metallurgie und Umwelt-/Energiebelange bis hin zu IKT Themen wie Telekommunikation, Sicherheit, Virtual Reality oder Wissensmanagement.

Anträge für neue K1-Kompetenzzentren können bis 4. Dezember bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG eingereicht werden. Sie werden anschließend von einer internationalen Jury begutachtet, am Ende des Auswahlverfahrens müssen sich die Antragsteller einem Hearing unterziehen. „In der neuen Ausschreibung gelten verbesserte Förderbedingungen“, berichten die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. „Die Laufzeit der Zentren wurde von sieben auf acht Jahre verlängert, die maximale Bundesförderung pro Zentrum und Jahr auf 1,7 Millionen Euro angehoben.“ Mindestens 45 Prozent des Gesamtbudgets müssen von den beteiligten Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft aufgebracht werden, der Großteil davon von den Unternehmen. Auch das Auswahlverfahren wurde deutlich verkürzt: Eine Entscheidung soll im Sommer 2014 fallen.

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