FFG FORUM 2013: Erfolgsrezepte für den Forschungsstandort Österreich

Bures: Technische Innovationen sollen gesellschaftlichen Nutzen stiften - Mitterlehner: Forschung und Entwicklung sichern Exporterfolge von Unternehmen

Wien (19.9.2013) – Die geeigneten Rezepte und Zutaten für einen erfolgreichen Wirtschafts- und Innovationsstandort standen im Zentrum des diesjährigen FFG FORUMs 2013 am Mittwoch, 18. September, im Wiener Museumsquartier. Vor über 600 Gästen diskutierten Spitzenforscher, Top-Manager und Entscheidungsträger darüber, wie der „Vorsprung durch Forschung“ – so das Motto des diesjährigen FFG FORUMs – weiter gehalten und ausgebaut werden kann. Innovationsministerin Doris Bures und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zogen Bilanz über die letzten fünf Jahre erfolgreicher Forschungspolitik und betonten dabei den zentralen Stellenwert von Forschung und Innovation für den Wirtschaftsstandort Österreich auch in Zukunft.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner betonte neben den Herausforderungen auch die Erfolge der Forschungspolitik. „Die aktuelle Exportstatistik zeigt, dass die österreichische Wirtschaft schon jetzt sehr innovativ ist. Denn für den Erfolg unserer Produkte am Weltmarkt ist nicht in erster Linie der Lohnwettbewerb entscheidend, sondern das, was an Forschung und Entwicklung enthalten ist.“ Mitterlehner betonte, dass die öffentlichen Aufwendungen für Innovationen auch in der Wirtschaftskrise nicht gekürzt wurden, wodurch österreichische Unternehmen rascher wieder auf Wachstumskurs kommen konnten. „Jetzt geht es darum, die positive Dynamik fortzusetzen. Daher dürfen wir uns nicht auf unserer guten Position ausruhen, sondern müssen weitere Anstrengungen setzen. Nur so können wir auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb bestehen.“

„Wir haben gute Argumente dafür, öffentliche Gelder in Forschung und Entwicklung zu investieren. Das stärkt den Standort und bringt einen bedeutenden volkswirtschaftlichen Nutzen“, so Innovationsministerin Doris Bures. „Innovative Technologien sollen aber über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus auch einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten. Wir sind dann besonders erfolgreich, wenn aus technischen Innovationen auch soziale Innovationen werden. Das betrifft etwa die Mobilität, die Lebensqualität älterer Menschen oder neue elektronische Dienstleistungen. Hier profitieren wir alle von Forschung und Innovation.“

Für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der FFG, Johann Marihart, brauche Österreich bei Forschung und Forschungsförderung den Vergleich mit anderen Ländern nicht zu scheuen. „Forschungsförderung ist auch für den Staat ein gutes Investment, weil damit private Investitionen gehebelt werden.“ FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth betonte die Rolle der FFG als „Schmiermittel“ für das Innovationssystem, FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner unterstrich die hohen Standards der FFG-Förderabwicklung, die einen optimalen Nutzen für das Innovationssystem gewährleisten sollen.

Im Rahmend der Fachgespräche am Nachmittag wurden Strategien zur Verbesserung des Innovations- und Forschungsstandortes Österreich diskutiert, aber auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Forschung und Innovation. Mit Sarah Wiener und Fritz Wieninger als Gästen stand das Abendprogramm im Zeichen des Forschungsthemas „Lebensmittel“. Immerhin hat die FFG allein in den letzten 10 Jahren über 250 Forschungsprojekte aus allen Bereichen der Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und des Vertriebes gefördert. Insgesamt wurden dafür rund 35 Millionen Euro (Gesamtförderung) aufgewendet. Aber auch im Rahmen von EU-Projekten sind heimische Unternehmen und Institute sehr aktiv.

 

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner
Pressesprecherin der Bundesministerin
Tel.: +43 (0)1 711 6265-8121
marianne.lackner@bmvit.gv.at
www.bmvit.gv.at

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Mag. Waltraud Kaserer
Pressesprecherin des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Stv. Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Mag.(FH) Gerlinde Tuscher
Pressesprecherin
Tel. 05 7755-6010
Mobil: +43 664 85 69 028
gerlinde.tuscher@ffg.at
www.ffg.at