FFG FORUM 2012: Mit Forschung und Innovation den Erfolgsweg fortsetzen

Bures: Forschungsförderung ist kein Selbstzweck, sondern muss Wachstum und Beschäftigung auslösen - Mitterlehner: FFG-Programme hebeln Investitionen der Unternehmen

Wien (OTS) - Wie aktuelle Forschungsergebnisse rasch in
wirtschaftliche Erfolge umgesetzt werden können, darüber diskutierten
rund 650 TeilnehmerInnen beim diesjährigen FFG FORUM am Mittwoch, 12.
September im Wiener Museumsquartier. Als wesentliches Anliegen nannte
Innovationsministerin Doris Bures, dass künftig noch mehr Wert auf
die Marktführung von Innovationen gelegt werden müsse. "Wir haben
deshalb gemeinsam mit der FFG ein ganzes Maßnahmenbündel geschnürt,
damit das, was heute erforscht wird morgen auf dem Markt sein kann.
Das bringt Wettbewerbsvorteile für die Wirtschaft und vor allem
Arbeitsplätze für die Menschen", so Bures.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner will vor allem die
privaten Innovationsausgaben forcieren: "Daher setzen wir über die FFG
immer wieder neue Akzente und hebeln damit private Investitionen."
Über "neue Wege" - das Motto des diesjährigen FFG FORUMs -
diskutierten Spitzenforscher, Top-Manager und Entscheidungsträger,
darunter Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, der Vorsitzende
des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Hannes Androsch
und FFG Aufsichtsratsvorsitzende Gertrude Tumpel-Gugerell. Den
Abschluss des FORUMs bildete der Extremsportler, Abenteurer und Red
Bull Air Race-Weltmeister, Hannes Arch
, mit seiner Sicht auf das
Verhältnis von persönlichen Spitzenleistungen zu Innovationen.

"Ich bin überzeugt davon, dass wir die richtigen Wege bereits
eingeschlagen haben", so Innovationsministerin Doris Bures. "Mit
gezielten Förderungen schaffen und sichern wir mehr als 60.000
Arbeitsplätze jährlich." Als Beispiel nannte Bures das erst kürzlich
gestartete neue Programm "Markt Start", das die Finanzierungslücke
junger, innovativer Technologieunternehmen überbrücken soll und dabei
hilft ihre Innovationen erfolgreich auf den Markt zu bringen. "Wir
gehen davon aus, dass damit in den kommenden zehn Jahren 5.700 neue
und vor allem hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen. Denn das ist
der Kern unserer Forschungsförderung: Wir wollen, dass der
österreichische Wirtschaftsstandort und damit die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer davon profitieren", so Bures.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner unterstützt die zuletzt
gestiegenen F&E-Ausgaben der Unternehmen durch ein vielfältiges
Maßnahmenpaket. "Innovationen sind mehr denn je der entscheidende
Faktor für Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit", sagt
Mitterlehner. "Daher wollen wir die privaten F&E-Investitionen
ausweiten, die Zahl der innovativen Unternehmen erhöhen und im
EU-Vergleich langfristig zum Innovationsführer aufsteigen",
bekräftigt Mitterlehner. Maßnahmen dafür sind insbesondere das breite
Förderportfolio der FFG, die erhöhte Forschungsprämie und der 2012
erweiterte Steuerbonus für Auftragsforschung, was gerade Klein- und
Mittelbetrieben nützt. Entscheidend für den Erfolg ist auch eine
rasche Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte.
"Weil es jungen Unternehmen dafür oft an Risikokapital fehlt, starten
wir 2013 zwei neue Jungunternehmerfonds. Diese Maßnahme ergänzt
bewährte FFG-Programme wie den Innovationsscheck", so Mitterlehner.

Für FFG-Aufsichtsratsvorsitzende Gertrude Tumpel-Gugerell ist vor
allem die Hebelwirkung der Förderprogramme entscheidend. Die FFG
schaffe den Spagat zwischen Objektivität, Transparenz und Kontrolle
der eingesetzten Mittel auf der einen Seite und Kundenorientierung
und raschen Abläufen auf der anderen Seite hervorragend.
FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth verwies darauf, dass die
Förderung von Forschungsprojekten für innovative Unternehmen
unverzichtbar seien: "Ein Großteil der Projekte könnte ohne
FFG-Förderung nicht oder nur in einem eingeschränkten Ausmaß
durchgeführt werden." FFG-Geschäftsführer Klaus Pseiner betonte, dass
das Angebot der FFG sowohl wichtige strukturelle Impulse setze, aber
auch die richtigen Themenschwerpunkte adressiere: "Wir sind im
ständigen Austausch mit unseren Kunden und unseren Eigentümern. So
können wir rasch auf aktuelle Entwicklungen reagieren."

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr,
Innovation und Technologie
Mag.a Marianne Lackner,
Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 1 711 6265-8121
marianne.lackner@bmvit.gv.at
 
Bundesministerium für Wirtschaft,
Familie und Jugend
Pressesprecher des Bundesministers:
Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at
 
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
Mag.(FH) Gerlinde Tuscher,
Pressesprecherin
Tel.: +43 (0) 5 7755 6010 / Mobil +43 664 85 69 028
gerlinde.tuscher@ffg.at