Mitterlehner: Startschuss für neues Innovations-Fitnesspaket

Zusätzliche Innovations- und Technologieschecks ab Montag abrufbar - Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen sowie Unternehmensgründer

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner setzt
ein neues Innovations-Fitnesspaket um, das sich vor allem an kleine
und mittlere Unternehmen sowie an Unternehmensgründer richtet. "Mit
dem aufgestockten Innovationsscheck wollen wir noch mehr kleine und
mittlere Unternehmen zum Einstieg in Forschung und Entwicklung
motivieren. Gleichzeitig erleichtern wir Unternehmensgründern den
Zugang zu wertvollem Innovations-Know-how durch neue Technologie- und
Investitionsschecks", erläutert Mitterlehner die Ziele der ab Montag,
27. Juni, abrufbaren Förderprogramme. "Wir wollen damit gezielt die
Umstrukturierung der Wirtschaft unterstützen und alle Chancen nützen,
um den Aufschwung zu beschleunigen", so Mitterlehner.


Zwtl.: Der neue Innovationsscheck Plus
Der Innovationsscheck Plus im Wert von 10.000 Euro unterstützt KMU,
die in Forschung und Innovation einsteigen wollen oder ihre
entsprechenden Leistungen weiter vertiefen wollen. Mit dem neuen
Scheck können Unternehmen 80 Prozent der Beratungsleistungen einer
Forschungseinrichtung im Wert von bis zu 10.000 Euro bezahlen. Für
10.000 Euro Förderung sind förderbare Projektkosten in der Höhe von
12.500 Euro erforderlich, 2.500 Euro werden in diesem Fall vom
Unternehmen getragen. Projektkosten unter 12.500 Euro werden aliquot
unterstützt. Entsprechende Anträge können bei der FFG (www.ffg.at)
gestellt werden. Weiterhin verfügbar ist dort auch der bisherige, mit
maximal 5.000 Euro dotierte Innovationsscheck.
Gefördert werden vor allem Forschungsarbeiten zur Umsetzung
innovativer Ideen, Vorbereitungsarbeiten für konkrete Forschungs-,
Entwicklungs- und Innovationsvorhaben, die Entwicklung von neuen
Algorithmen und Methoden, die Einleitung von patentierbaren
Entwicklungen sowie Konzepte für technisches Innovationsmanagement
von Forschungseinrichtungen (Außeruniversitäre Institute,
Fachhochschulen und Universitäten). Ebenfalls unterstützt wird die
Entwicklung von Prototypen.


Zwtl.: Neue Gründungstechnologie- und Gründungsinvestitionsschecks
Der bei der Förderbank aws (www.awsg.at) neu abrufbare
Gründungstechnologiescheck im Wert von 1.000 Euro unterstützt
Unternehmensgründer und Betriebsübernehmer rasch und unbürokratisch
in der besonders wichtigen Anfangsphase ihrer Tätigkeit. Auch dieser
Scheck erleichtert den Zugang zu externem Know-how. Konkret gefördert
werden Dienstleistungen, die mit der Erzeugung und dem Umgang mit
Rechten an geistigem Eigentum sowie der Beurteilung des Markt- und
Technologieumfelds verbunden sind. So werden zum Beispiel die Kosten
von Marken- und Patentanmeldungen unterstützt.
Ziel des ebenfalls mit 1.000 Euro dotierten
Gründungsinvestitionsschecks ist es, einen unbürokratischen Zugang
zum Förder- und Innovationssystem zu ermöglichen und gleichzeitig die
Nachhaltigkeit des neuen unternehmerischen Projekts zu verstärken. In
diesem Sinne werden betriebliche Investitionen zwischen 5.000 und
15.000 Euro, die im Zusammenhang mit einer Unternehmensgründung oder
-übernahme stehen, mit 1.000 Euro unterstützt. Dazu zählt etwa die
Anschaffung einer modernen Software.


Zwtl. Schnelle Einreichung notwendig
Das Budget für die Gründungstechnologie- und
Gründungsinvestitionsschecks liegt bei jeweils einer Million Euro.
Einen Zuschuss erhalten daher pro Scheck nur die ersten 1.000
Bewerber, die vor der Gründung oder Übernahme eines Betriebes stehen
und bei der aws einen vollständig ausgefüllten Antrag einreichen.
Beratungs- oder Investitionskosten, die vor der Registrierung
angefallen sind, können nicht gefördert werden.


Rückfragehinweis:
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Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Pressesprecher des Bundesministers:
Mag. Waltraud Kaserer
Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at
 

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