Neue Wege für Österreichs Forschung und Innovation

Terminvorschau FFG FORUM 2012: Über 650 TeilnehmerInnen bei der großen Jahresveranstaltung der FFG

Wie Forschungsergebnisse rasch in erfolgreiche Produkte
und Dienstleistungen umgesetzt werden und wie der Innovationsstandort
Österreich seine Attraktivität bewahren und ausbauen kann, darüber
diskutieren Spitzenforscher, Top-Manager und Entscheidungsträger beim
diesjährigen FFG FORUM, das heute Mittwoch, 12. September, im Wiener
MuseumsQuartier stattfindet. Innovationsministerin Doris Bures und
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner thematisieren dabei
aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen für den Forschungs- und
Wirtschaftsstandort.

Weitere prominente Gäste des Abends sind
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, der Vorsitzende des
Rates für Forschung und Technologieentwicklung, Hannes Androsch und
FFG Aufsichtsratsvorsitzende Gertrude Tumpel-Gugerell. Den Abend
beschließt der Extremsportler, Abenteurer und Red Bull Air
Race-Weltmeister, Hannes Arch, mit seiner Sicht auf Innovation und
Spitzenleistung.

FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner eröffnen
die Veranstaltung, die - wie bereits in den Vorjahren - mit den
Fachgesprächen am Nachmittag beginnt. Im Rahmen von insgesamt drei
Diskussionsrunden werden zentrale Fragen der Österreichischen
Forschungs- und Innovationspolitik diskutiert.

Die erste Diskussionsrunde der Fachgespräche, "Neue Wege zum
Markt", beschäftigt sich mit der Frage der wirtschaftlichen Umsetzung
von Forschungsergebnissen. Österreich ist nach Expertenmeinung zwar
gut im Forschen, aber in der wirtschaftlichen Umsetzung zu langsam
und zu wenig effektiv, verglichen mit den USA oder Asien. Schätzungen
zufolge erreicht rund die Hälfte der Innovationen von Kleinen und
Mittleren Unternehmen (KMU) nicht den Markt. Über zukunftsfähige
Strategien und Instrumente diskutieren unter anderem Thomas
Doppelberger
von der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft, Valentine
Troi,
Geschäftsführerin des erfolgreichen Spin Offs "SuperTEX" und
Christian Hoffmann, Geschäftsführer des Unternehmens Geoville.

Ob Österreich ein attraktiver Standort für Forschung, Entwicklung
und Innovation ist, beleuchtet die zweite Diskussionsrunde. Walter
Stephan
, Vorstandsvorsitzender der FACC AG, Gerhard Murer vom
High-Tech-Unternehmen Anton Paar, sowie Stefanie Lindstaedt,
Geschäftsführerin des Grazer Know-Centers, erörtern jene
Erfolgsfaktoren, von denen Österreichs Wettbewerbsfähigkeit in
Gegenwart und Zukunft abhängt.

In der dritten Diskussionsrunde diskutieren Karl Aiginger, Leiter
des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, WIFO und
Otmar Petschnig, Vizepräsident der Industriellenvereinigung, mit
Sektionschef Michael Losch (Wirtschaftsministerium), Bereichsleiter
Ingolf Schädler (Innovationsministerium) und Sektionschefin Barbara
Weitgruber
(Wissenschaftsministerium). Im Zentrum steht die Frage,
welche Rahmenbedingungen und Förderungen der öffentlichen Hand eine
erfolgreiche Forschungs- und Innovationspolitik ausmachen.

Kontakt

Mag. Alexander Kosz MA, MSc
Mag. Alexander Kosz MA, MSc

T +43 5 7755 6012
alexander.kosz@ffg.at
Mag. (FH) Gerlinde Tuscher
Mag. (FH) Gerlinde Tuscher

T +43 5 7755 6010
M +43 664 8569028
gerlinde.tuscher@ffg.at

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