#digitalaustria: Bundesregierung präsentiert Initiative für erfolgreiche Digitalisierung

Bundeskanzler Kurz: Österreich soll Leading Digital Nation werden – Schramböck und Hofer präsentieren zentrale Vorhaben der Digitalisierungsagentur

 


FFG-Geschäftsführer Pseiner, Ministerin Schramböck, Minister Hofer, FFG-Geschäftsführerin Egerth und DIA-Leiter Tschas. 
Credit: Helga Auer

Beim Kick-Off-Event mit rund 800 Akteuren aus der digitalen Community, Digitalwirtschaft, Start-ups und Leitbetrieben präsentiert die Österreichische Bundesregierung unter der Dachmarke "Digital Austria" am 20. Februar 2019 zentrale Vorhaben im Bereich Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Im Auftrag der Regierung hat die neu gegründete Digitalisierungsagentur DIA ein Maßnahmenpaket speziell für KMU nach dem Vorbild international erprobter Best Practices entwickelt, mit dem die digitale Aufholjagd Österreichs zur Leading Digital Nation offiziell gestartet wird. 
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz gibt die Grundsätze und Werte für diesen Weg der digitalen Transformation vor: "Wenn wir zur führenden Digital Nation in Europa aufsteigen wollen, müssen wir die digitalen Innovationen in die Klassenzimmer bringen, die Verwaltung für die Bürger und die Unternehmen vereinfachen und die Infrastruktur im ganzen Land ausbauen. Die Digitalisierung wird auch unseres Lebensmodells in Österreich und Europa neu definiert und diese Chance wollen wir nützen. Mit 'Digital Austria' geben wir den Startschuss für die Entwicklung Österreichs zu einer führenden Digital Nation. Als kleines, exportorientiertes Land ist es für uns besonders wichtig, international als Innovation-Leader wahrgenommen zu werden. Damit stärken wir den Wirtschaftsstandort Österreich und sichern hochqualifizierte Arbeitsplätze."

 

Österreichs Wirtschaft ist im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung noch im Rückstand und weist gemessen am Pro-Kopf Einkommen derzeit unterdurchschnittliche Werte auf. Das zeigt auch der geringe bis mittlere Digitalisierungsgrad mittelständischer Unternehmen. Bundesministerin Margarete Schramböck betont aber die hohe Bereitschaft und Nachfrage nach Unterstützungsangeboten bei der digitalen Transformation: "Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen steht der Digitalisierung grundsätzlich positiv gegenüber, sie begreifen diese in erster Linie als Chance. 9 von 10 kleinen und mittleren heimischen Unternehmen sehen aber einen hohen Schulungsbedarf bei digitalen Themen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Unternehmen. Selbst bei großen Unternehmen scheitern Digitalisierungsvorhaben zumeist an mangelndem Know-How. Mit #digitalaustriaKMU hat die Digitalisierungsagentur in unserem Auftrag ein Maßnahmenpaket entwickelt, mit dem wir die heimischen Unternehmen auf ihrem Weg in die Digitalisierung voranbringen werden und Österreich zur Leading Digital Nation entwickeln."

 

Bereits im März starten die ersten Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen daraus. Im ersten Schritt gibt der "Digitalisierungs-Selbst-Check für Unternehmen" auf der zentralen Webplattform digitalaustria.gv.at/kmu Orientierung über den Level der digitalen Fitness des Unternehmens und identifiziert konkrete Handlungsempfehlungen und Unterstützungsleistungen. In Kooperation mit der WKO bietet die DIA ein branchenspezifisches KMU-Accelerator Programm mit zielgerichtetem Coaching, konkreter Hilfestellung und Unterstützung mit eigens zugeschnittenen Tools und Workshops für ausgewählte Unternehmen. Das Wissen über mögliche Kooperationspartner bei der Digitalisierung führt die DIA in einer Community-Map auf digitalaustria.gv.at mit konkreten Playern, Projekten und Initiativen zur Digitalisierung in Österreich zusammen. Unter dem Motto "Lernen von den Besten" werden bei österreichweiten DIAlog-Veranstaltungen digitale Vorreiter und innovative Erfolgsbetriebe zum Know-How-Transfer mit etablierten KMU vernetzt. Die Plattform digitalaustria.gv.at ist künftig die zentrale Informations- und Vernetzungsplattform für alle Aktivitäten der österreichischen Bundesregierung zur Digitalisierung. 

 

Neben den Qualifizierungs- und Vernetzungsmaßnahmen der Unternehmen ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale Standortpolitik auch die entsprechend zukunftsgerichtete digitale Infrastruktur. Bundesminister Norbert Hofer betont: "Digitalisierung ist aus unserer Gesellschaft längst nicht mehr weg zu denken und betrifft mittlerweile jedermann. Es ist unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um Österreich zu einem Frontrunner in Sachen Digitalisierung zu machen. Nicht zuletzt deshalb müssen wir auf den flächendeckenden Ausbau von 5G setzen, im Bereich der Forschung investieren und auf die Automatisierung der Mobilität vorbereitet sein. Die vorhandenen Stärken der österreichischen Innovationslandschaft müssen weiter gefördert werden. Denn sie sind es, die eine rasch fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung, die zudem einen entscheidenden Beitrag zur Standortsicherung in Österreich beiträgt, sicherstellt."

 

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der KMU-Initiative spielt die Digitalisierungsagentur DIA, die von der Bundesregierung in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eingerichtet wurde. "Die FFG ist zentraler Motor der Digitalisierung in Österreich", verweisen Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, Geschäftsführer der FFG, auf entsprechende Programme wie das Kompetenzzentren-Programm COMET, IKT der Zukunft, COIN (Cooperation&Innovation), den Breitband-Ausbau und das umfassende Service-Angebot für europäische Programme. Zuletzt wurden für die erfolgreiche digitale Transformation mit den Digital Innovation Hubs und den Digital Pro Bootcamps auch neue, maßgeschneiderte Formate entwickelt. "Bereits mehr als jeder zweite Förder-Euro der FFG wird in Digitalisierungsprojekte investiert. Digitalisierung ist also in der FFG zuhause", so die beiden FFG-Geschäftsführer. "Die DIA ist ein starker Umsetzungspartner auf Österreichs Weg zu einer der führenden Digital-Nationen." Die Initiative der Bundesregierung "Digital Austria" wird maßgeblich von der DIA unterstützt und umgesetzt.

 

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