Produktion der Zukunft – Das Programm

... die FTI-Initiative im Überblick

Der Motor der österreichischen Volkswirtschaft ist die hochinnovative und konkurrenzfähige Sachgüterindustrie. Sie trägt wesentlich dazu bei, den Wirtschaftsstandort und die Arbeitsplätze in Österreich zu sichern. Intelligente und zukunftsorientierte Produktionstechnologien unterstützen dies zielgerichtet.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Einzel-ForscherInnen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine, Gebietskörperschaften
Themenbereich Material und Produktion
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument C2 L Sondierung, C4 E-I Kooperationsprojekt experimentelle Entwicklung / industrielle Forschung, C5 Leitprojekt, C17 F&E-Dienstleistungen, C19 Stiftungsprofessur
FFG-Bereich Thematische Programme
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In den vergangenen fünf Jahren wurden in der FFG über 1500 produktionsrelevante F&E-Projekte mit über 500 Millionen Euro aus Mitteln des BMVIT gefördert. 2016 soll dieses hohe Niveau im Schwerpunkt "Produktion" mit einer Reihe neuer Fördermaßnahmen gehalten werden. Produktion ist somit einer der größten Schwerpunkte im Förderportfolio der FFG.

Die Forschungs-, Technologie- und Innovations-Initiative "Produktion der Zukunft" widmet sich zentralen Fragestellungen der sachgütererzeugenden Industrie im Rahmen innovativer Projekte der Forschung und Technologieentwicklung (FTE). Der Schwerpunkt liegt in der Herstellung konkurrenzfähiger Produkte und weiters in der Steigerung der Produktivität zur Sicherung des Wirtschaftswachstums in Österreich.

Das BMVIT ist ein wesentlicher Akteur für den Wirtschaftsstandort Österreich, zeichnet für die Erfolgsgeschichte der Produktionsforschung mit verantwortlich und sichert österreichischen Unternehmen die Erschließung neuer Märkte und Geschäftsfelder.

Das eigenständige Förderprogramm Produktion der Zukunft fördert vorrangig nationale und transnationale kooperative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit besonders hohem Innovationsgehalt und mit erhöhtem Entwicklungsrisiko. Durch planmäßiges Forschen oder kritisches Erforschen werden neue Erkenntnisse gewonnen, die zur Entwicklung neuer Fertigkeiten und neuer Produkte beitragen. In 2016 sind die Förderung von Pilotfabriken zum Thema Industrie 4.0 geplant. Sie sollen einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der anwendungsnahen, kooperativen Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Produktionstechnik und der IKT beitragen. Ebenso sind praxisorientierte Ausbildungsaktivitäten in der akademischen Ausbildung und in der berufsbegleitenden Weiterbildung für UnternehmensinteressentInnen sowie der Wissens-/Innovationstransfer zu Klein- und Mittelstandsunternehmen Inhalt der geplanten Pilotfabriken.
 


Ausschreibungen in Produktion der Zukunft

Nationale Einreichmöglichkeiten bestehen regelmäßig zu kooperativen FTE-Projekten, Leitprojekten, F&E-Dienstleistungen, aber auch zu Stiftungsprofessuren, die 2014 und 2015 erfolgreich ausgeschrieben wurden und Forschungsstrukturen stärken sowie Forschungskapazitäten ausbauen sollen, um langfristig hochqualifizierte Humanressourcen für den Wirtschaftsstandort Österreich bereitzustellen. Für 2016 ist weiters geplant, Pilotfabriken auszuschreiben.

Ebenso bestehen  transnationale Einreichmöglichkeiten über das European Research Area Network M-ERA.NET„From Materials Science and Engineering to Innovation for Europe“. Die FFG beteiligt sich über "Produktion der Zukunft" und sein Basisprogramm regelmäßig an den jährlichen Ausschreibungen. Das Netzwerk M-ERA.NET ermöglicht die koordinierte Förderung transnationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit 41 Förderungsorganisationen aus 28 Ländern auf europäischer und internationaler Ebene.

Produktion der Zukunft ermöglicht seit 2014 die bilaterale Kooperation mit China. So finden wiederholt Ausschreibungen mit der Chinese Academy of Sciences, CAS und der Universität Shanghai im Rahmen des Programmes statt.

Die weitere strategische Ausrichtung der Forschung und Entwicklung im Produktionssektor wird somit unterstützt.
Alle aktuellen Ausschreibungen zu Produktion der Zukunft werden regelmäßig auf den Förderseiten des Programmes publiziert.

Die Einreichung von themenoffenen Vorhaben ist ebenfalls möglich.
 


Förderangebot im Überblick

  • Produktion der Zukunft – das themenspezifische Förderprogramm

  • Produktion der Zukunft – eine Auswahl themenoffener Fördermöglichkeiten

Damit steht für die Produktion der Zukunft in Österreich ein breites Portfolio von Instrumenten und Programmen zur Verfügung. Ziel der FFG ist es, ein übersichtliches und kohärentes Förderangebot anzubieten, mit dem technologiepolitische Schwerpunktsetzungen ebenso wie themenoffene Fördermöglichkeiten zu einer effektiven Umsetzung nationaler Strategien beitragen.


Produktion der Zukunft – das themenspezifische Förderprogramm

Das eigenständige Förderprogramm Produktion der Zukunft fördert vorrangig nationale und transnationale kooperative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit besonders hohem Innovationsgehalt und mit erhöhtem Entwicklungsrisiko. Durch planmäßiges Forschen oder kritisches Erforschen werden neue Erkenntnisse gewonnen, die zur Entwicklung neuer Fertigkeiten und neuer Produkte beitragen.


NANO mit Produktionsrelevanz  ergänzende themenspezifische Förderprogramme

  • Das eigenständige Förderprogramm NANO-EHS (NANO Environment Health and Safety) klärt die Chancen der Nanotechnologie für Österreich um diese z.B. für neue ressourcenschonende Produkte oder für Klein- und Mittelbetriebe bestmöglich nutzen zu können.

  • Nanotechnologie wurde bis 2011 im Rahmen der Österreichischen NANO-Initiative gefördert und ist nun im Förderprogramm Produktion der Zukunft verankert. Erfolgreiche NANO-Verbundprojekte sind unter anderem auch Basis für weitere Forschungsaktivitäten.


Produktion der Zukunft – die themenoffenen Fördermöglichkeiten 

  • Im Rahmen des Basisprogrammes der FFG werden Einzelprojekte der experimentellen Entwicklung gefördert. Die Förderungsstrategie im Basisprogramm beruht grundsätzlich auf dem Bottom-up-Prinzip und ist daher für alle Technologierichtungen oder Forschungsfelder offen und richtet sich an Firmen aller Wirtschaftszweige und Branchen.
  • Das Programm BRIDGE  Wissenschaftstransfer zielt auf die Schließung der Förderungslücke zwischen Grundlagenforschung und experimenteller Entwicklung ab. Durch das Programm soll der tatsächliche Sprung zur industriellen Verwertung gelingen.