Frontrunner - Förderung, Bedingungen

Unternehmen im kompetiven Marktumfeld und Wettbewerb fördern
Frontrunner

Mit dem Frontrunner-Programm wird eine volkswirtschaftlich wichtige Gruppe international aktiver und erfolgreicher Unternehmen gefördert. Es werden die Etablierung neuer Frontrunner-Unternehmen bzw. Frontrunner-Strategien ebenso wie die Absicherung erreichter Frontrunner-Positionen unterstützt. Die Technologie-, Innovations- oder Kompetenzführer sind für die Positionierung Österreichs als Innovationsstandort von großer Bedeutung. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. In der Regel für Großunternehmen 25 %, mittlere Unternehmen 35 % und kleine Unternehmen 45 % der Projektkosten. Eine Einreichung ist ohne Themeneinschränkung laufend möglich.

Details

Programmeigentümer/ Geldgeber BMVIT - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Thema
Dienstleistungsinnovationen, Informationstechnologie, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Themenoffen, Umwelt und Energie, Weltraum, weitere Themen
Förderinstrument
Geltungsbereich
national
Partner Nicht benötigt
Einreichung
Einreichung jederzeit möglich
FFG-Bereich
Basisprogramme
Auswahl durch FFG ExpertInnen und Beirat der Basisprogramme
Was wird gefördert Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. In der Regel für Großunternehmen 25 %, mittlere Unternehmen 35 % und kleine Unternehmen 45 % der Projektkosten. Die Kooperationen mit österreichischen Forschungseinrichtungen sind möglich. Im Fall einer Kooperation mit einer österreichischen Forschungseinrichtungen (Kosten der Forschungseinreichtung > 10 %), werden die Kosten der Forschungseinrichtung mit 50 % Zuschuss gefördert.
Min. / max. Förderung 0 / 3,0 Mio.
Förderbare Kosten Siehe FFG Kostenleitfaden
Min. / max. Laufzeit 24 - 36 Monate
Verfügbarkeit von 25.02.2013 - laufend

Sogenannte Frontrunner bewegen sich in einem kompetitiven Marktumfeld und müssen daher laufend innovative Produkte oder Prozesse entwickeln bzw. auch neue Märkte ansprechen. Die dadurch notwendige offensive Unternehmens- bzw. Geschäftsfeldstrategie (Frontrunner Strategie) basiert oft auf bahnbrechenden und riskanten F&E Projekten. Durch das spezifische Förderungsangebot sollen diese spezifischen Risiken abgefedert werden.

Frontrunner-Eigenschaften zeigen sich in zwei Wettbewerbs-Dimensionen

  1. Technologieführer: Verfügen über überlegene technische Produktionsprozesse und in der Regel über die modernste Produktionstechnik. Diese Unternehmen fokussieren auf die Optimierung des Produktionsprozesses in Bezug auf Qualität und Effizienz.
  2. Innovationsführer: Für diese Gruppe steht die Entwicklung neuer Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen im Mittelpunkt.

Eckpunkte der Förderung

  • Absichern/Erreichen einer Frontrunner Position
  • alle Unternehmensgrößen
  • Kooperation Wissenschaft - Wirtschaft (siehe Punkt b.)
  • Förderung in Form nicht rückzahlbaren Zuschüssen
  • FFG Richtlinien
  • Frontrunner Ausschreibungsleitfaden

Beschreibung der Zielgruppe:
Frontrunner-Unternehmen im Sinne der Frontrunner-Initiative sind international aktive Unternehmen, welche in einem hoch kompetiven Marktumfeld operieren und den Wettbewerb als Technologie- bzw. Innovationsführer prägen. Strategische Entscheidungsprozesse (z. B. die für das Projekt relevante Geschäftsfeldstrategie) müssen beim Antragsteller in Österreich liegen.

Kontakt

Mag. Martin Wilfling
Mag. Martin Wilfling
Programmleitung
T +43 5 7755 1211
martin.wilfling@ffg.at
Gabriele Küssler
Gabriele Küssler
Förderberatung
T +43 5 7755 1504
gabriele.kuessler@ffg.at