EIT

Europäisches Innovations- und Technologieinstitut

European Institute of Innovation and Technology

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (European Institute of Innovation and Technology – EIT) führt die weltweit besten Köpfe aus den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation zusammen. Das EIT als Dachorganisation fördert Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities – KICs) in den Themenbereichen Klimawandel, erneuerbare Energien und Informations- und Kommunikationstechnologie. KICs agieren sehr autonom: Sie bieten die Möglichkeit sich als Mitglied zu bewerben, initiieren Ausschreibungen/Tender und offerieren eigene Ausbildungsschienen.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften
Themenbereich Informationstechnologie, Umwelt und Energie
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument Horizon 2020 - Beteiligungsregeln
FFG-Bereich Europäische und Internationale Programme
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Ziel des EIT ist es, die Innovationskapazität der Mitgliedstaaten zu steigern und damit einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum in Europa zu leisten. Dazu sollen die Bereiche des „Wissensdreiecks“ (Bildung, Forschung und Innovation) auf höchstem Niveau in den sogenannten Wissens- und Innovationsgemeinschaften (Knowledge and Innovation Communities – KICs) integriert werden: Interdisziplinäre Teams, aus Universitäten, Forschungszentren und Unternehmen sind im Bereich der Spitzenforschung tätig.

Die Aufgabe der KICs ist die innovationsorientierte Spitzenforschung in Bereichen von zentralem wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Interesse und die Verbreitung vorbildlicher Verfahren im Innovationssektor, die das Potenzial besitzen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu verbessern. Sie sind in ihrer internen Struktur und Verwaltung unabhängig. Ein KIC soll eine Lebensdauer von sieben bis fünfzehn Jahren haben. Die interne Organisation und Zusammensetzung sowie der Zeitplan und ihre Arbeitsmethoden werden durch die KICs selbst bestimmt. Teilnehmer eines KICs können Organisationen sein, die im Wissensdreieck von Hochschulbildung, Forschung und Innovation tätig sind, mindestens jedoch drei Partnerorganisationen, die in mindestens zwei verschiedenen Mitgliedstaaten ansässig sind.

Nachwuchswissenschaftler/innen wird die Möglichkeit gegeben, akademische Grade und Abschlüsse in Verbindung mit Hochschulbildungstätigkeiten von den teilnehmenden Hochschuleinrichtungen nach nationalen Vorschriften und Zulassungsverfahren zu erlangen. In den Vereinbarungen zwischen dem EIT und den KICs ist vorzusehen, dass diese akademischen Grade und Abschlüsse auch als akademische Grade und Abschlüsse des EIT bezeichnet werden können.

Bestehende KICs

 

Der Rat und das Europäische Parlament haben sich in einer informellen Einigung auf die Anzahl und Themen von  fünf KICs geeinigt: 2014 wurden daher Ausschreibungen zu zwei KICs in den Themen "Healthy living and active ageing" und "Raw materials" durchgeführt. Mit dem Zuschlag an das Konsortium "KIC Raw MatTERS" bei der Ausschreibung "Raw materials" hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) Österreich zum ersten Mal in ein KIC (Knowledge and Innovation Community) unter dem nunmehrigen Namen EIT Raw Materials aufgenommen.

EIT: Informationen zu den KIC Ausschreibungen 2018

2018 wird das Thema "Urban mobility" zum Thema "Smart, green and integrated transport" ausgeschrieben. Darüber hinaus wird das Thema „Added-value manufacturing“ nach 2016 erneut ausgeschrieben, das letztendlich zur „Knowledge and Innovation Community“ (KIC) EIT Manufacturing führen soll.

Detailliertere Informationen zu den Themen werden in der "Strategic Innovation Agenda" (SIA) des EIT gegeben.