Frontrunner: Das Programm

Frontrunner: Das Programm

Unternehmen im kompetiven Marktumfeld und Wettbewerb fördern

Das Frontrunner-Programm richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Österreich, die eine technologische Spitzenposition innehaben oder gerade auf dem Sprung dorthin sind und ihre Position durch eine offensive Frontrunner-Strategie stärken möchten. Frontrunner sind international aktive und erfolgreiche Unternehmen, die in ihren Nischen Technologie-, Innovations- oder Kompetenzführer sind. Als solche müssen sie besondere Herausforderungen bewältigen. Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. In der Regel für Großunternehmen 25 %, mittlere Unternehmen 35 % und kleine Unternehmen 45 % der Projektkosten.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Start-Up
Themenbereich Dienstleistungsinnovationen, Gesellschaft, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen, Weltraum
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument C3 E Einzelprojekt - Experimentelle Entwicklung
FFG-Bereich Basisprogramme
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+++ Frontrunner: Erfolgreiches Programm mit Neuauflage ab 1.1.2017
Im Sinne eines inhaltlichen Abgleichs, einer Vereinfachung der Förderungsabwicklung, der Schaffung von Synergie­effekten und optimalen Nutzung von Förderungsmitteln werden die beiden Programme Competence Headquarters und Frontrunner (seit 25.2.2013) zusammengeführt. Zielsetzungen sind weiterhin der Ausbau von Forschungs- und Entwicklungskompetenz in Österreich, die Stärkung der Innovationsdynamik des Standortes Österreich und vor allem die Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze. ++ 23.1.2017

Bitte beachten Sie:

  • neuer Leitfaden seit 1.1.2017
  • Höhe des Zuschusses je Unternehmensgröße bleibt unverändert
  • Neu: optionale Kooperation mit einer Forschungseinrichtung. Wenn >10 %, werden die Kosten der wissenschaftlichen Einrichtung mit 50 % Zuschuss gefördert > bei GU kommt man damit auf 40 % maximale Barwert-Obergrenze .
  • Frontrunner-Krterien bleiben unverändert
  • Budget von € 20 Mio. für 2017

Sogenannte Frontrunner bewegen sich in einem kompetitiven Marktumfeld und müssen daher laufend innovative Produkte oder Prozesse entwickeln bzw. auch neue Märkte ansprechen. Die dadurch notwendige offensive Unternehmens- bzw. Geschäftsfeldstrategie (Frontrunner Strategie) basiert oft auf bahnbrechenden und riskanten F&E Projekten. Durch das spezifische Förderungsangebot sollen diese spezifischen Risiken abgefedert werden.

Frontrunner-Eigenschaften zeigen sich in zwei Wettbewerbs-Dimensionen

  1. Technologieführer: Verfügen über überlegene technische Produktionsprozesse und in der Regel über die modernste Produktionstechnik. Diese Unternehmen fokussieren auf die Optimierung des Produktionsprozesses in Bezug auf Qualität und Effizienz.
  2. Innovationsführer: Für diese Gruppe steht die Entwicklung neuer Produkt- oder Dienstleistungsinnovationen im Mittelpunkt.
     

Eine laufende Einreichung ist möglich. Die Abwicklung erfolgt durch den Bereich Basisprogramm der FFG.