Laura Bassi Centres of Expertise

Exzellenzzentren unter der Leitung von Wissenschafterinnen

Das europaweit einzigartige Impulsprogramm "Laura Bassi Centres of Expertise" setzt auf Chancengleichheit und eine neue Forschungskultur. Namensgeberin ist die italienische Physikerin Laura Bassi, die im 18. Jahrhundert zur ersten Professorin an einer europäischen Universität berufen wurde.
Programmeigentümer/Geldgeber
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Start-Up, (Gemeinnützige) Vereine
Themenbereich Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie, weitere Themen, Weltraum
Art des Angebots Förderung
Förderinstrument C8 Z Kompetenzzentrum
FFG-Bereich Strukturprogramme
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Innovation durch Vielfalt: Die „Laura Bassi Centres of Expertise“ forschen an der Schnittstelle zur Industrie und pflegen eine neue, zeitgemäße Forschungskultur. Charakteristika: 

  • Trans- und interdisziplinäre Forschung forciert Innovation
  • Teamorientierung und gezielte Personalentwicklung fördern die Kreativität
  • Management-Betonung und Projektplanung bilden Antworten auf aktuelle Anforderungen in der Wissenschaft, denn zum modernen Berufsprofil in der Forschung zählen heute auch Projektmanagement- und Kommunikations-Skills.
     

Die Forschungsteams werden von einer exzellenten Forscherin geleitet. Dass wissenschaftliche Ressourcen gebündelt werden, stellt eine ausreichende administrative Unterstützung sicher. Das Impulsprogramm „Laura Bassi Centres of Expertise“ versteht sich als lernende Initiative. Innovativ ist auch die begleitende und transparente Evaluierung des Programms. Die gewonnenen Erkenntnisse werden später auch in anderen FFG- Förderungsprogrammen implementiert.

Bevor die acht Centres ihre Arbeit im Herbst 2009 aufnahmen, wurde ein zweistufiges Auswahlverfahren gestartet. Hier wurde einerseits die wissenschaftliche fachliche Qualität der Anträge beurteilt, aber erstmals auch deren Zukunftspotenziale.

Im Jahr 2013 wurde die laut Programmdokument vorgesehene Zwischenevaluierung im vierten Jahr der Laufzeit durch eine international besetzte Jury durchgeführt. Die Evaluierung bestätigte den Erfolg des Impulsprogramms: die Fortführung aller acht bestehenden Centres wurde empfohlen. Zu diesem Zeitpunkt arbeiteten 8 Forschungsleiterinnen sowie rund 87 weitere ForscherInnen in den Centres an gesellschaftlich relevanten Forschungsfragen in den Bereichen Medizin, Life Science und Informationstechnologie.

In den acht Centres sind als erste Ergebnisse 230 Publikationen, 21 Dissertationen, 41 Diplomarbeiten und Masterthesis sowie 2 neue Patente und 2 neue Lizenzen zu verzeichnen. Ein Laura Bassi Centre hat bereits in der ersten Förderungsperiode ein Spin-Off gegründet, weitere sind in Vorbereitung.

2017 und 2018 schließen die Centres ab und führen ihre Arbeit erfolgreich in neuer Form weiter. Professorin Kristina Djinovic-Carugo führt die Arbeit des Centres COSS nun fort mit dem Christian-Doppler-Labor für Wissensbasierte Strukturbiologie und Biotechnologie. Professorin Ruth Breu hat QE LaB erfolgreich abgeschlossen und leitet seit 2017 unter anderem das Research Studio Austria „Map-of-Things“.

 

In der zweiten Förderperiode setzen folgende sieben Centres ihre Arbeit fort:

CVAST

PlantBioP

BRIC

QE LaB

COSS

OCUVAC

THERAPEP

Die "Laura Bassi Centres of Expertise" werden in einer einmaligen Impulsaktion im Rahmen von w-fFORTE ausgeschrieben. Auftraggeber ist das BMWFW. Mit der Abwicklung ist die FFG betraut. Der Förderungsrahmen beträgt 15 Mio EUR.