Spin-off Initiative

Impulse zur Steigerung akademischer Gründungen

Mit Spin-off Austria sollen Unternehmensgründungen von jungen Forscherinnen und Forschern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen angekurbelt werden. Die Initiative soll dazu beitragen, Forschungsergebnisse in konkrete Geschäftsideen zu gießen und diese bis zur Gründung eines Unternehmens voranzutreiben.

Vom Spin-off zum Start-up

Spin-off Austria besteht aus einem Fellowship-Programm und darauf aufbauend soll in späterer Folge bei der aws ein Risikokapitalfonds aufgelegt werden. Das Fellowship ermöglicht Forscherinnen und Forschern, sich ausschließlich auf die Weiterentwicklung ihrer Forschungsergebnisse hin zu konkreten Geschäftsideen zu konzentrieren. Dazu werden sie für bis zu 18 Monate unterstützt und erhalten eine Förderung von maximal 500.000 Euro. Mentoring, Coaching und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen sie dabei zusätzlich.

Forscherinnen und Forscher als Zielgruppe

Zielgruppe von Spin-off Austria sind AbsolventInnen, AssistentInnen, ProfessorInnen und wissenschaftliches Personal (inkl. Studierender) an Universitäten, Fachhochschulen und anderen Forschungseinrichtungen, die marktrelevante Forschungsergebnisse aufweisen.

Wissenstransferzentren unterstützen Spin-offs vor Ort

Zur Unterstützung der Spin-offs sind heimische Universitäten und Forschungseinrichtungen unerlässlich. Zur besseren Vernetzung und Koordination ihrer Aktivitäten wurden 2014 so genannte Wissenstransferzentren geschaffen. Diese verstehen sich als Plattform und Drehscheibe, um Forschungsergebnisse, neue Erkenntnisse, Technologien, Erfindungen oder Know-how nicht nur innerhalb der Universitäten, sondern universitätsübergreifend zusammenzuführen. Die Wissenstransferzentren nehmen daher auch in der Umsetzung von Spin-off Austria eine federführende Rolle ein.

Top Mentorinnen und Mentoren unterstützen

Um junge Forscherinnen und Forscher als „Fellows“ bestmöglich und rasch in der Entwicklung ihrer Geschäftsideen voranzubringen, werden sie von Top-MentorInnen und aus der Wirtschaft unterstützt. Bei Spin-off Austria mit an Bord sind bereits: Sabine Herlitschka (Infineon), Oliver Holle und Marie-Helene Ametsreiter (Speedinvest), Tom Peruzzi (virtual minds AG) sowie erfolgreiche Start-up Gründerinnen und Gründer wie Martin Herdina (Wikitude) oder Eva Prieschl-Grassauer (Marinomed). Sie und noch zahlreiche weitere stehen den Fellows während des Programms zur Seite und bringen ihren breiten Erfahrungsschatz ein.