Stadt der Zukunft – Das Programm

Mit „Stadt der Zukunft“ wird ein Programm etabliert, in dem neue Technologien, technologische (Teil-)Systeme, urbane Services und Dienstleistungen entwickelt werden sollen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei das Gebäude, das Quartier, der Stadtteil bzw. die gesamte Stadt. Dadurch soll ein Beitrag zur urbanen Modernisierung und Entwicklung von Städten, die höchste Ressourceneffizienz mit hoher Attraktivität für BewohnerInnen und Wirtschaft verbinden, geleistet werden.

Programmausrichtung

Die Mehrheit aller Menschen lebt in Städten  in Österreich haben 55 % der Bevölkerung den Wohnsitz in einer der 73 Städte (mehr als 10.000 EinwohnerInnen). Dieses Verhältnis wird sich in Zukunft noch deutlich erhöhen. Gleichzeitig stehen Städte in den nächsten Jahrzehnten vor gewaltigen Herausforderungen: Migrationsentwicklungen, Umweltbelastungen und Versorgungsprobleme, Verkehrsüberlastungen und soziale Konflikte. 
 
Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie die Lösung der Energie- und Klimaproblematik oder die alternde Gesellschaft, sind primär im urbanen Raum zu lösen. Gleichzeitig eröffnen sich mit den erforderlichen Veränderungsprozessen neue Chancen für Städte. Smart Cities Entwicklungen machen Städte attraktiv für BewohnerInnen und Wirtschaft und helfen den Verbrauch an Energie und Ressourcen zu minimieren.
 

Vision und Ziel des Programms

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist die Entwicklung eines nachhaltigen Energiesystems ein zentrales Anliegen der österreichischen F&E-Politik. Für die Energieforschung werden daher folgende Ziele verfolgt:
  
  • nachhaltiges Energiesystem
  • Reduktion der Klimawirkung
  • Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Erhöhung der F&E-Qualität

 

Abgrenzung der Programme "Stadt der Zukunft" und "Smart Cities Demo"

Während das Forschungs- und Technologieprogramm "Stadt der Zukunft" auf Technologien oder technologische Teilsysteme sowie die Entwicklung von Planungs- und Prozessentwicklungsbeiträgen als Input für Smart Cities-Entwicklungen fokussiert ist, konzentriert sich das Programm "Smart Cities Demo" des Klima- und Energiefonds auf umfassende Stadtkonzepte, Strategien und Demonstrationsvorhaben, d.h. es stehen hier keine Teilsysteme oder Einzeltechnologien im Mittelpunkt. Nähere Informationen zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen dem Programm "Stadt der Zukunft" des bmvit und dem Programm "Smart Cities Demo" des Klima- und Energiefonds entnehmen Sie bitte dem Kapitel 1.0 "Das Wichtigste in Kürze" im aktuellen Ausschreibungsleitfaden.

  

Details

Programmeigentümer/Geldgeber Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Zielgruppe Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Große Unternehmen (GU), Universitäten, Fachhochschulen, Kompetenzzentren, Forschungseinrichtungen, Einzel-ForscherInnen, Start-Up, Gebietskörperschaften
Art des Angebots Förderung, sonstige Dienstleistung
Förderinstrument Sondierung , Unternehmensprojekt - Industrielle Forschung (C3 I) , Kooperationsprojekt experimentelle Entwicklung / industrielle Forschung , F&E-Dienstleistungen
Themenbereich
Umwelt und Energie
FFG-Bereich
Thematische Programme

Kontakt

DI (FH) Katrin Bolovich
DI (FH) Katrin Bolovich
Programmleitung
T +43 5 7755 5048
katrin.bolovich@ffg.at
DI Johannes Bockstefl
DI Johannes Bockstefl

T +43 5 7755 5042
johannes.bockstefl@ffg.at
Mag. Urban Peyker MSc
Mag. Urban Peyker MSc

T +43 5 7755 5049
urban.peyker@ffg.at